Service Excellence Day 2017: „Combining Human and Digital knowledge in End-to-End Services“

[Advertorial] Nach dem Service Day ist vor dem Service Excellence Day! Am Donnerstag, den 22. Juni 2017 findet bereits zum zwölften Mal unser jährliches Service Excellence Event statt. Seien Sie dabei, wenn sich führende Experten treffen und die Zukunft des Service erörtern – wir freuen uns auf Sie.

Die Keynote-Speaker und deren Themen:

  • Prof. Dr. Arnold Weissman, Inhaber/Gründer Weissman & Cie. GmbH & Co. KG, möchte unter anderem Fragen zum Thema „Wie fit ist der deutsche Mittelstand für die digitale Zukunft?“ mit Ihnen diskutieren und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
  • Andreas Döge, Leiter Kundendienst, Geschäftsführer BSH Hausgeräte Service GmbH, stellt in seinem Vortrag den eingeschlagenen Weg der Digitalisierung und seine nachhaltige Umsetzung dar.
  • „Der digitale Weg nach vorne ist nicht die Erfolgsgeschichte von gestern“ – zu diesem Thema möchte Martin Wendel, President Service Division BC. unter anderem Fragen wie „Wie können wir Kundenbedürfnisse schnell verstehen und optimal in Serviceleistungen umsetzen?“ stellen und mit Ihnen erörtern.
  • Jung, charmant, pfiffig – ohne alte Motivations-Klischees auszutreten, inspiriert Alexander Hartmann, Reality Hacker, dabei Tausende mit seiner unterhaltsamen Art, neuesten Erkenntnissen aus der Gehirnforschung und neuen Strategien.

Zu all diesen Themen liefert Ihnen der Service Excellence Day der Samhammer AG am 22. Juni 2017 vor historischer Kulisse der Burg Wernberg spannende Vorträge.  Zum Ausklang dieses ereignisreichen Tages möchten wir Sie zum Smalltalken, Networken und Genießen einladen. Seien Sie Gast bei Thomas Kellermann, einer der wenigen 2-Sterne-Köche Deutschlands und lassen Sie sich und Ihren Gaumen verzaubern.Nähere Infos und Anmeldung zum Service Excellence Day 2017 am 22. Juni in Wernberg:  Hier geht’s zur Anmeldung  – Teilnahmegebühr pro Person 488,- € + MwSt.

Service für Industrie 4.0 – zentrale Trends zum Service der Zukunft

Kundendienst Verband Deutschland e.V.[Advertorial] Industrie 4.0 verändert Produktions- und Logistikprozesse tiefgreifend und oft disruptiv. Unternehmen erwarten von ihren Mitarbeitern, dass sie diesen Wandel über entsprechende Qualifizierungen und veränderte Jobprofile mitgehen. Im Gegenzug erwarten Mitarbeiter neue Formen der Zusammenarbeit – neue Arbeitszeitmodelle mit optimierter Work-Life-Balance. Auch die Service-Geschäftsprozesse sind betroffen: M2M-Kommunikation, Smart Data, Virtual Reality, Apps und Plattformen – durch die Digitalisierung entstehen unter dem Schlagwort „Service für Industrie 4.0“ viele neue Geschäftsmodelle und Lösungsideen. Der KVD greift diesen Trend auf und stellt ihn in den Mittelpunkt des Verbandslebens 2017.

Service für Industrie 4.0 im Spotlight Mobile Lösungen

IoT und Analytics führen zu neuen Geschäftsmodellen – sie folgen dem Prinzip „Big Data“ zu „Value“ und stützen sich auf “Ecosysteme” wie Data Lakes, Plattformen und Service-Systeme. Hören Sie hierzu Prof. Dr. Gerhard Satzger vom Karlsruher Institute of Technology (KIT), auch zu Beispielen aus der angewandten Forschung in der Technikereinsatzplanung. Und an Round-Tables zeigen Experten in mehreren Sessions aktuelle Lösungen und Praxisbeispiele – etwa zum Field Service Management  und Workforce Management sowie zur Außendienst-Planung und -Ausstattung.

ANMELDUNG „SPOTLIGHT MOBILE LÖSUNGEN“: Regulärer Ticketpreis 39.- Euro netto; Ticketpreis für servicereport-Leser 15.- Euro netto – hierzu einfach den Aktionscode „servicereport“ in das Anmeldeformular eintragen.

Service für Industrie 4.0 im Spotlight Service-Personal

„FIT FOR SERVICE“ gilt auch für eine alternde Belegschaft. Über Service für Industrie 4.0 bleibt dieser Anspruch so realistisch, dass man fast von einer zweiten Karriere sprechen kann – als lebensphasenorientiertes und kompetenzbasiertes Laufbahnkonzept für Servicetechniker. Hören Sie hierzu Gerd Duffke von der Trumpf GmbH + Co. KG. Um Industrie 4. 0 und Arbeit 4.0 zu bewältigen, muss man verstehen, was Arbeit in der Vergangenheit war und welches Arbeitsverständnis für die Zukunft notwendig ist. Unvermeidlich ist der Umgang mit Konsequenzen aus der digitalisierten Arbeitswelt. Hören Sie hierzu Prof. Dr. Peter Nieschmidt, Professor für Politologie a.d. FH München (i.R.). Ergänzende Workshops zu diesen Schwerpunktthemen fokussieren konkrete Fälle aus der Praxis der Teilnehmer.

ANMELDUNG „SPOTLIGHT  SERVICE-PERSONAL“: Regulärer Ticketpreis 395.- Euro netto; Ticketpreis für servicereport-Leser 255.- Euro netto – hierzu einfach den Aktionscode „servicereport“ in das Anmeldeformular eintragen.

Service für Industrie 4.0 auf dem Service Congress

Ein attraktives Programm zum Congress-Thema „Service für Industrie 4.0 – heute und morgen“ wird Sie inspirieren. Hochwertige Impulse für das Service-Business und eine abwechslungsreiche Ausstellung auf Europas größter Servicemesse vermitteln Ihnen exklusive Einblicke in Trends und Prognosen – insbesondere über die KVD-Service-Studie 2017 sowie spannenden Bewerbungen zum 26. Service-Management-Preis des KVD. Ein großer Galaabend und ein prominenter Special Guest runden die Veranstaltung ab.

ANMELDUNG „KVD SERVICE CONGRESS“: Regulärer Messe-Ticketpreis 99.- Euro netto; Ticketpreis für servicereport-Leser 25.- Euro netto – hierzu einfach den Aktionscode „servicereport“ in das Anmeldeformular eintragen.

Zukünftige Arbeitswelt – Kompetenzen und Weiterbildung ausloten

Wer sich mit der zukünftigen Arbeitswelt auseinandersetzt, wird feststellen, dass es mehr denn je sinnvoll ist, sich gezielt weiterzubilden. Unternehmen mit einer Trainingsabteilung oder mindestens einem ausgewiesenen Mitarbeiter in einer Trainingsfunktion sind im Vorteil – insbesondere für Trainingsbereiche, die man gemeinhin zur Kernkompetenz eines Unternehmens zählt. Auch bieten sich über das selbst bestimmte Lernen im digitalen Netz optimale Weiterbildungsmöglichkeiten an. Eine Garantie für einen abgesicherten Arbeitsplatz ist das allerdings noch nicht.

Zukünftige Arbeitswelt – Qualifikationen sondieren

Unternehmen benötigen qualifizierte Mitarbeiter und die Mitarbeiter in den Unternehmen müssen sich mit entsprechenden Fähigkeiten und Kompetenzen in den Unternehmen behaupten. Die Frage ist nur, welche neuen Qualifikationen als aktuell zwingend gelten und auch möglichst langfristig nachgefragt sind. Unternehmen sollten nicht nur die eingesetzten Fähigkeiten und Kompetenzen ihrer Mitarbeiter genau kennen, sondern auch brach liegende Potenziale entdecken und aktivieren. Im Umkehrschluss sollten sich Mitarbeiter nicht nur ihrer ausgeübten Fähigkeiten und Kompetenzen bewusst sein, sondern auch ungenutzte oder entwicklungsfähige Potenziale zur Sprache bringen.

Zukünftige Arbeitswelt – Entwicklung beobachten

Digitale Geschäftsmodelle und deren Angebote sind gestützt auf einer entsprechend produktiv genutzten Datenbasis und verändern die Beziehung zwischen Kunden und Mitarbeitern. Letztere sollten den Fortschritt auf den digitalen Baustellen in ihren Unternehmen genau beobachten. Entsprechende Anpassungen beeinflussen die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen und damit auch die Zukunftsfähigkeit der aktuellen beruflichen Qualifikationen.

Zukünftige Arbeitswelt  – kommunikativ und interdisziplinär ausrichten

Kommunikationsfähigkeit ist für Mitarbeiter in der zunehmend digitalen Arbeitswelt wichtiger denn je – zumal mangelhaft ausgeprägte Kommunikation als distanziertes Verhalten zum Unternehmen ausgelegt werden kann. Ein Unternehmen muss sich darauf verlassen können, dass Mitarbeiter zu anstehenden Veränderungen kooperativ und konstruktiv Stellung nehmen. Immer wichtiger erscheint auch die Fähigkeit zu interdisziplinärem Arbeiten. Das wiederum setzt Mitarbeiter voraus, die den eigenen Aufgabenbereich souverän beherrschen, und darüber hinaus auch bereit sind, begeistert über den altbekannten Tellerand zu schauen.

Instandhaltungsmanager können mehr – mit aktualisierter Entscheidungskompetenz

IFC Ebert[Advertorial]  Ein modernes Instandhaltungsmanagement arbeitet methodisch fundiert und IT-gestützt. Aussagekräftige  Kennzahlen zur Instandhaltung von  Anlagen, Maschinen und Gebäuden bestimmen den Standort und sind  richtungsweisend – flankiert von gesetzlichen Vorgaben.

Instandhaltungsmanager – die Pflicht

Das technische Team eines Produktionsbetriebs  sollte alle Bereiche der Instandhaltung überblicken und beherrschen – zumal das Basiswissen immer stärker von neuen  Anforderungen beeinflusst wird. Für Instandhaltungsmanager ist die Kompetenz, entsprechende Entwicklungen zu erkennen und zu beurteilen, unverzichtbar, um ihre  Instandhaltungsorganisationen abzusichern.

Instandhaltungsmanager – der Update

Aktualisieren Sie  ihre  Entscheidungskompetenz  im Instandhaltungsmanagement. Für Führungskräfte und Mitarbeiter aus technischen Funktionsbereichen hat IFC EBERT in Kooperation mit der TRAININGSAKADEMIE FÜR INSTANDHALTUNG UND PRODUKTION ein entsprechendes Intensivseminar  konzipiert.

Mehr Information zum Seminar InstandhaltungsManager (IFC EBERT) 2017: Programm und Anmeldung

Datenbasis erfolgreich nutzen – Marktanforderungen gerecht werden

Der professionelle Umgang mit Daten ist für ein Unternehmen essenziell. Hierbei geht es primär weniger um deren Umfang als um ihren relevanten Informationsgehalt. Daten entfalten ihren potenziellen Wert erst über entsprechende Entscheidungen, die durch Einsatz von Algorithmen gestützt werden können. Kompetenz und Verantwortung des Entscheiders bleiben unangetastet. Otto Neuer, VP Sales EMEA Central bei Talend, kennt die Voraussetzungen einer erfolgreich genutzten Datenbasis.

Herr Neuer, was macht eine Datenbasis informativ?

Daten sind das heutige Gold. Sie sind von unschätzbarem Wert und geben Auskunft über Kunden, Zielgruppen und Märkte. Daten tragen eine Vielzahl an Informationen, nur ist es wichtig zu wissen, welche für das jeweilige Unternehmen relevant sind. Daten werden erst informativ, wenn sie richtig ausgewertet und den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden. Diese sollten mit Selfservice-Datenaufbereitungs-Tools Zugriff auf die Daten bekommen, um diese auch anwenden zu können. Hierzu gibt es verschiedene Produkte auf dem Markt, die Daten in Echtzeit integrieren und auswerten können.

… wie erkennen Unternehmen, dass fokussierte Informationen keine Relevanz besitzen oder diese verlieren?

Damit relevante Aussagen getroffen werden können, ist Datenqualität das oberste Gebot. Dafür setzt man verschiedene Indikatoren ein, welche zum Beispiel anzeigen, ob alle Referenzdaten befüllt sind, Datensätze semantisch korrekt sind, oder einer vorgegebenen statistischen Verteilung unterliegen. Ändern sich diese Indikatoren über die Zeit, kann man davon ausgehen, dass die Daten wieder neu aufbereitet werden müssen.

Wie wird die Plausibilität einer Datenbasis garantiert?

Häufig liegen die Daten in verschiedenen Formaten vor, und das stellt viele Unternehmen vor Herausforderungen. Es ist nicht nur mühsam diese einzeln auszuwerten, sondern auch schwierig, sie zu vergleichen. Ist die Datenqualität hoch, sind auch die Informationen sauberer und zuverlässiger. Dadurch lassen sich bessere datenbasierte Entscheidungen treffen, wodurch aus Big Data nicht nur wertvolle Erkenntnisse gewonnen, sondern auch Kosten eingespart und Umsätze gesteigert werden können. Die Kombination aus Datenaufbereitung und Datenintegration beschleunigt die Datennutzung sowie die Zusammenarbeit.

Wie sehen entscheidungsreife Datenanalysen aus?

Viele komplexe Entscheidungen wie z.B. die Neueinführungen von Produkten werden meist mit viel Aufwand entschieden und trotzdem wird man das Gefühl nicht los, vielleicht doch nicht die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Nicht immer liegt diese auf der Hand oder kann anhand einfacher Kenngrößen gefällt werden. Auf der Hand liegt jedoch, dass das Thema Produktkomplexitäts-Entscheidung die gesamte Wertschöpfungskette von der Anforderungsdefinition bis zum Service betrifft. Noch immer ist es so, dass die technologieunterstützte Entscheidung in allen Teilen der Wertschöpfungskette unterrepräsentiert ist und unterschätzt wird. Dabei gibt es heute schon viele Anwendungsfelder im Engineering-Kontext bei denen Analytics-Methoden und -Software zum Einsatz kommen können. Mit diesen intelligenten Werkzeugen werden differenziertere Analysen gefahren, welche die Entscheidungsparameter transparent machen und so die Entscheidungsreife maximieren.

Inwieweit sollten Algorithmen nicht nur Daten analysieren sondern auch Entscheidungen ableiten?

Im Zuge der Digitalisierung und einer immer smarter werdenden Welt, ist es das Ziel, von diesen Innovationen auch zu profitieren. Das heißt, große Datenmengen müssen zu Smart Data werden und uns Entscheidungen erleichtern. Hierfür bietet der Einsatz von Algorithmen ein riesiges Potenzial. Sie berechnen Daten, die im Nachgang analysiert werden können. Mit den Ergebnissen lassen sich leichter Entscheidungen treffen, die uns der Computer noch nicht abnehmen kann.

… die Qualität programmierter Algorithmen entscheidet letztlich über den Unternehmenserfolg?

Der Einsatz von Algorithmen kann durchaus der entscheidende Wettbewerbsvorteil für ein Unternehmen sein. Ein maßvoller Umgang erfordert die Verwendung von mehreren Algorithmen. Die Ergebnisse der Algorithmen werden miteinander verglichen. Damit ergibt sich zum einen ein besseres Ergebnis aber auch eine Kontrollinstanz, sodass Algorithmen nicht Amok laufen.

Gleichartige Unternehmen benötigen eine ähnliche Datenbasis – inwieweit sind Kooperationen denkbar?

Daten gehören heute zu den wichtigsten Unternehmens-Assets und können einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil darstellen. Daher werden Daten auch entsprechend gut gehütet und Kooperationen hinsichtlich der Datenbasis zwischen Marktteilnehmern sind eher unüblich. Innerhalb von wirtschaftlichen Interessensgemeinschaften wie Konzerngruppen, Kooperationspartnern sowie in der Supply Chain sind Kooperationen durchaus möglich. Dabei werden z.B. von einem gemeinsamen Dienstleister Datenmanagement Services durchgeführt und für alle beteiligten Unternehmen relevante Kundendaten bereinigt und in die verschiedenen Zielsysteme integriert.

 … obwohl Daten als „Assets“ gelten, wird deren informeller Wert nicht bilanziert – wird sich das ändern?

Das ist eher unwahrscheinlich. Daten als solche haben keinen intrinsischen Wert. Dieser entsteht erst durch die Verwendung in einem Geschäftsfall.

Herr Neuer, herzlichen Dank für Ihre informativen Hinweise zum erfolgreichen Umgang mit einer Datenbasis.

Industrielle Sicherheit – Existenzieller Bedarf der Wirtschaft

Wirtschaft braucht Sicherheit. Aktuelle Entwicklungen bestätigen den in 2012 vom Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) konstituierten „Ausschuss für Sicherheit“. Facetten hierzu gibt es hinreichend, vorrangig im Bereich technischer Innovationen und globalen Veränderungen. Es geht um einen zukunftsweisenden Wirtschaftsschutz, die Cybersicherheit, den Schutz kritischer Infrastrukturen, den Wettbewerb in der Sicherheitstechnologie, den Wettbewerb in der Verteidigungstechnologie, und nicht zuletzt um mehr Sicherheit zu Perspektiven.

Wirtschaft braucht Industrie

Um Sicherheit für die Industrie zu gewährleisten, konzentrieren sich Aktivitäten und Ansatzpunkte vor allem auf:

  • die Arbeit in sicherer und schadstofffreier Atmosphäre, – ein Ziel der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BauA);
  • präventive Aktivitäten, um die vielschichtigen, gesellschaftlichen Sicherheitslagen in den Griff zu bekommen, – ein Ziel des Instituts für Sicherheits- und Präventionsforschung der Universität Hamburg;
  • diverse Krisenszenarien und ihre Bewältigung, – ein Ziel der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. ;
  • sichere Lebensmittel und Verbraucherprodukte, – ein Ziel des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR);
  • nachhaltiges Wirtschaften, umweltschonende Technologien und innovatives Verhalten, – ein Ziel des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik.

Primär gilt die Sicherheit in der Industrie als garantiert, wenn eigenverantwortlich handelnde Mitarbeiter in den Unternehmen verfügbar sind – auf Basis einer auf hohem Niveau verfügbaren und motiviert eingesetzten, physischen und psychischen Arbeitskraft.

Industrie braucht Industrieservice

Industrie vernetzt sich, um ihre Bedeutung zu unterstreichen. Folgerichtig verstärken Protagonisten im Industrieservice ihren Schulterschluss, im Hinblick auf Bildungs- und Nachwuchspolitik sowie eine adäquate Wissensvermittlung. Der hohe Anspruch der gemeinsamen Zielsetzung im Industrieservice manifestiert sich nicht zuletzt durch das Aufzeigen von Zukunftstrends sowie der Erarbeitung von Handlungsanweisungen und Qualifizierungsmaßnahmen – und das im Hinblick auf nationale und internationale Anforderungen. Protagonisten im Industrieservice betonen die Bedeutung ihrer Aktivitäten über die Mitarbeit und Mitsprache bei der Entwicklung von Standards, Normen und Regelwerken. Der Einfluss auf Serviceportfolios liegt auf der Hand.

Industrieservice braucht Serviceportfolios

Die Investitionen der Industrie korrelieren mit dem Servicegeschäft. Aus Betreibersicht sind zur Betreuung von Sachanlagen jährliche Servicekosten einzuplanen – moderat betrachtet sind das vielleicht 5% vom Investitionsvolumen. Um sich darüber klar zu werden, inwieweit ein adäquates Serviceportfolio bei den Kunden ankommt, ist es transparent zu kommunizieren. Vor diesem Hintergrund wird dann schnell deutlich, wie sich die aktuelle Bindung zu den jeweiligen Kunden darstellt und wo gegebenenfalls Handlungsbedarf besteht. Verspricht das Portfolio eine gute Servicequalität und ist preislich plausibel, stehen die Wettbewerbschanchen nicht schlecht. Und sind die vereinbarten Serviceleistungen für alle Akteure profitabel, dürfen langfristige Geschäftsbeziehung erwartet werden.

Release 4.0 – Orientierung für 2017

Für einen guten Start in das neue Servicejahr ist es ganz hilfreich, sich diverse Ausgangspositionen zu vergegenwärtigen. Im servicereport publizierte Interviews sind angelegt, hierzu einige Ansätze zu fokussieren. Diese sind übegreifend beeinflusst vom „Release 4.0“, das sich mittlerweile in sämtlichen Bereichen der Wirtschaft findet –  fokussiert auf die vernetzte Digitalisierung jeder Branche. Trotzdem ist hierbei eine Polarisierung zwischen Abwehrhaltung und Akzeptanz nicht zu übersehen. In einem mehrjährigen Prozess wird sich zeigen, an welche Bedingungen der Einsatz von Digitalisierung geknüpft wird, etwa in der Industrie: Umsetzung von Industrie 4.0

Berufsbilder

Was durch Digitalisierung auf Berufstätige zukommt, ist noch nicht so eindeutig zu bestimmen. Die beeinflussten Berufsbilder könnten mehr oder weniger vollständig von der Bildfläche verschwinden beziehungsweise ersetzt werden. Nichts erscheint unmöglich – doch könnte sich der Grundsatz durchsetzen:  so digital wie möglich, aber nur so digital wie nötig: Berufstätige vor dem finalen Ausstand

Produktionsbetriebe

Digitalisierung greift massiv in die Produktionsbetriebe ein – und es erscheint obligatorisch, dieser Entwicklung aufgrund vielversprechender Effizienzmerkmalen zu folgen. Im Rahmen einer solchen Realisierung wird der Maintenance eine nachhaltig wirksame Schlüsselfunktion zugeschrieben: Maintenance digitalisieren

Benchmark

Eine optimale Produktivität der betriebsinternen Instandhaltung ist das unverändert erklärte Ziel in den Produktionsbetrieben. Instandhaltungsproduktivität korreliert mit Instandhaltungsqualität und Instandhaltungszeit. Ein instandhaltungsspezifischer Deckungsbeitrag steht weiterhin nicht zur Debatte. Trotzdem bleibt der Vergleich zwischen internen und externen Serviceorganisationen eine zwingende Vorausssetzung, um die individuelle Exzellenz nachzuweisen: Instandhaltungsproduktivität als Benchmark

Tools und Applikationen

Der Einsatz von digitalen Tools und Applikationen erscheint aufgrund der sich bietenden Vorteile äußerst attraktiv – sowohl für die externe als auch die betriebsintere Serviceorganisation. Wichtig ist offenbar, dass digitaleTools und Applikationen produktspezifisch ausgerichtet sind – als unverwechselbares Differenzierungsmerkmal: Digitale Applikationen im Einsatz

Algorithmen

Fest steht, dass zur Vorhersage, Vermeidung und Lösung von Problemsituationen zunehmend der Einsatz von Algorithmen propagiert und auch schon realisiert wird. Dieser Trend setzt die Fähigkeiten voraus, algorithmische Lösungen zu finden, um dann entsprechende Algorithmen zu programmieren. Eine adäquate Inhouse-Kompetenz scheint sich als Wettbewerbsvorteil abzuzeichnen.

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