Augmented Reality braucht Datenbrillen: Tools für maximale Handlungssicherheit

Um physische und psychische Auswirkungen von Datenbrillen auf deren Anwender sorgt sich die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Der 3. Expertenworkshop Datenbrillen soll über den aktuellen Stand von Forschung und Umsetzung sowie zukünftige Entwicklungsrichtungen informieren. Es geht um Einsatzgebiete, Chancen und Grenzen von Datenbrillen im Bereich der Augmented Reality – und die hat einiges zu bieten.

Augmented Reality – Livedaten korrelieren mit Basisdaten

Augmented Reality ermöglicht Einblicke in technische Systeme, ohne dass sie geöffnet werden müssen. Und Servicetechniker mit Datenbrille begutachten den Schaden eines defekten Systems und erhalten gleichzeitig auf dem Display ihre Anleitungen zur Reparatur. Genauso können für Montageteams Installationspläne auf Datenbrillen eingeblendet werden, um so ihre Arbeit unterbrechungsfrei fortzuführen. Gleiches gilt für Livedaten einer real betrachteten Immobilie, die mit entsprechend eingeblendeten Finanzdaten zu einer Hausfinanzierung verknüpft werden. Rettungssanitäter mit Datenbrillen können sich um Patienten kümmern und gleichzeitig deren wichtigste Körperfunktionen überwachen. Natürlich kommt auch der private Bereich nicht zu kurz – ein exemplarisches Beispiel: Tipps für Freizeitgärtner können direkt während Pflanzungen per Brille über das Internet abgerufen werden.

Augmented Reality – Brillensystem des IPMS

Ende 2012 hatte das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) ein Brillensystem für den technischen Kundendienst vorgestellt. Das Display der Datenbrille soll per Augenbewegung steuerbar sein und somit ermöglichen, in eingeblendeten Informationen zu blättern. Hierbei kann das Umfeld weiterhin wahrgenommen werden, doch die Hände bleiben frei für die erforderlichen Tätigkeiten – auch auf eine Computermaus kann hierbei verzichtet werden.

Augmented Reality – Brillensystem des DFKI

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) propagiert ihre intelligent assistierende Datenbrille. Als Kerntechnologie gilt hierbei ein Assistenzsystem aus Datenbrille und Sensornetzwerk, das Körperbewegungen und interaktive Aktivitäten erkennt und mit digital definierten Arbeitsvorgängen vergleicht. Das System soll Informationen zu den einzelnen Prozessschritten auf dem Display einblenden, Fehlhandlungen erkennen und auch darauf hinweisen.

Augmented Reality – die Ambivalenz

Und was die aktuell propagierte Datenbrille von Google betrifft, verbindet man mit ihr neben ungeahnten Anwendungsmöglichkeiten auch erhebliche Probleme mit dem Datenschutz. Letzteres dürfte allerdings niemanden überraschen.

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Augmented Reality braucht Datenbrillen: Tools für maximale Handlungssicherheit
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Augmented Reality stellt sich ein, wenn Livedaten mit Basisdaten korrelieren. Neue Brillensysteme bieten ungeahnte Möglichkeiten, aber auch beachtenswerte Risiken.
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