Automarkt – Autohersteller, Werkstätten und Autohäuser bauen Service aus

Nach Ablauf des ersten Halbjahrs 2010 präsentiert der Verband der Europäischen Autohersteller (ACEA) den aktuellen Trend für Autoverkäufe in Europa; demnach wurden in diesem Zeitraum 7.285.487 Neuwagen registriert; was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Zuwachs von lediglich 0,2% entspricht. Für die Zeit nach dem „Auslauf von Verschrottungsprämien“ müssen sich europäische Autohäuser also etwas einfallen lassen, wenn sie den Auftragsrückgang auffangen wollen.

Automarkt – die Autohäuser

In einem gesättigten Automarkt steigen die Anforderungen an die Autohäuser; meint der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes und propagiert ein entsprechendes Service-Portfolio, das die „individuelle Mobilität“ sicherstellt; wozu auch Finanzierung, Leasing und innovative Mobilitätslösungen gehören, wie sie beispielsweise die Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe offeriert.

Automarkt – die Werkstätten

Hierbei sind auch die freien Mehrmarkenwerkstätten angesprochen, die primär vom Servicemarkt leben und auf ein besonderes Vertrauensverhältnis mit ihren Kunden setzen; womit auch Werbebudgets ausgeglichen werden sollen, die starken Wettbewerbern zur Verfügung stehen.

Automarkt – die Autohersteller

Autohersteller wie die Daimler AG haben Service längst verinnerlicht; das Unternehmen präsentiert seinen Service der Zukunft auf einem eigenen Servicegipfel für den deutschen Automobilmarkt: einer „Leistungsschau und Trendbörse“. Dort soll den rund 8.000 Servicekräften ermöglicht werden, sich markenübergreifend auszutauschen; im Sinne einer permanenten Weiterentwicklung der täglichen Betreuungsleistung, wozu nicht zuletzt auch das „Service iPhone App“ gehört: ein Kundentool für Information und Support.

Automarkt – der Trend

In diesem Sinne gilt After Sales Service den Autohäusern, Werkstätten und Automobilherstellern als probates Mittel, um Bedarfsschwankungen und Nachfragerückgänge mindestens auszugleichen.