Betreibermodell – Dienstleister als Betreiber technischer Systeme

Der Betrieb von technischen Systemen durch Dienstleister ist etabliert. Ob diese Dienstleistung angenommen wird hängt allerdings davon ab, wie Investitionsentscheidungen getroffen werden. Kostendruck bei potenziellen Kunden kommt den „Dienstleistungsbetreibern“ jedenfalls entgegen, und die kontinuierliche Integration neuester Technologie überzeugt.

Ein Betreibermodell ist ergebnisorientiert

Hintergrund eines so genannten Betreibermodells ist in der Regel, dass es einen Auftraggeber gibt für ein definiertes Ergebnis, das durch den Einsatz eines bestimmten technischen System realisiert wird.  Dieser Auftraggeber ist also nicht an einer Investition in dieses System interessiert. Er möchte es vielleicht auch gar nicht selbst, das heißt mit eigenem Personal betreiben. Und dann will er sich auch nicht um die Betriebsbereitschaft dieses Systems kümmern. Folgerichtig vergütet er auch nur das von ihm erwartete Ergebnis.

Ein Betreibermodell ist eine Frage der Auslastung

Natürlich bietet es sich an, dass ein solches Betreibermodell zwischen dem Systemhersteller und dem ergebnisorientierten Auftraggeber etabliert wird. Aber richtig interessant wird es erst, wenn in die Rolle des Betreibers ein entsprechender Dienstleister schlüpft. Das heißt, dieser Dienstleister kauft das betreffende System und betreibt es als Dienstleistung: Was gleichzeitig bedeutet, dass diese Dienstleistung nicht nur auf einen „Dienstleistungskunden“ beschränkt bleiben muss; insbesondere dann nicht, wenn einzelne Interessenten dieses System nicht auslasten.

Ein Betreibermodell basiert auf privilegiertem Service

Eine entsprechende Anzahl an Dienstleistungskunden kann natürlich die Anschaffung weiterer Systeme erforderlich machen. Und unter diesem Aspekt betrachtet der Systemhersteller den betreibenden Dienstleister dann auch als einen „Großkunden“, mit entsprechenden Privilegien, Sonderkonditionen und kooperativen Vereinbarungen. Beispielsweise im Hinblick auf eine umfassende Autorisierung, die es erlaubt, technischen Service auf hohem Niveau durchzuführen – und dies ohne Garantieleistungen zu beeinträchtigen.

Ein Betreibermodell ist ortsfest und mobil realisierbar

Eine entscheidende Frage ist, wo die Betreiberleistungen erbracht werden, und das hängt nicht zuletzt von der Art des technischen Systems ab. Kann dieses nur ortsfest betrieben werden, bieten sich entsprechende Dienstleistungszentren an. Ist dieses System jedoch mobil einsatzfähig, dann kann der Betrieb auch vor Ort bei den jeweiligen Kunden erfolgen: Und das bedarf dann natürlich auch einer logistisch noch fundierteren Einsatzkoordination. Selbstredend ist die Auslegung und Einrichtung der Transporter dem System anzupassen; insbesondere wenn ein Truck zum Einsatz kommt, in dem das System auch betrieben wird – die Integration ist ein Projekt für sich.

Ein Betreibermodell folgt dem technologischen Fortschritt

Die Marktstellung der Dienstleistungsbetreiber verstärkt sich, wenn sie sich nicht nur auf Systeme eines Herstellers beschränken, sondern mit den jeweils besten Systemen des Marktes arbeiten. Dabei werden sie auch die Möglichkeit nutzen, ihre Systeme öfter zu erneuern, also schneller neue Systeme anzuschaffen als dies einem „regulären Betreiber“ mit geringerer Auslastung möglich ist. Bei einer optimalen Auslastung der Systeme ist das kein Problem, wenn sich die so verkürzten Abschreibungszeiträume dann auch mit etwaigen Finanzierungslaufzeiten decken. Dienstleistungsbetreiber sind am Puls der Technologie und darauf setzen sie.

Zusammenfassung
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Betreibermodell - Dienstleister als Betreiber technischer Systeme
Beschreibung
Ein Betreibermodell ist eine interessante, wirtschaftliche Variante im Einsatz technischer Systeme. Entsprechende Dienstleister übernehmen hierbei die Rolle des Betreibers und arbeiten auftragsgemäß und ergebnisorientiert. In der Regel werden sie vom Hersteller entsprechender Systeme privilegiert behandelt.
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