Exponentiell wachsendes Datenvolumen prognostiziert: Data as a Service soll Entscheidungsprozesse erleichtern

Nach Erkenntnissen von Steria Mummert Consulting rechnen deutsche Unternehmen in den nächsten Jahren mit einem exponentiell wachsenden Datenvolumen. Als ein wichtiger Treiber gilt die detaillierte Erfassung individueller Kundendaten und deren Analyse. Diese liefert Ansatzpunkte zur Verbesserung von Entscheidungsprozessen, die den Unterschied zum Wettbewerb ausmachen. Steria empfiehlt hierzu ein System des Data as a Service aufzubauen: ein Daten-Marktplatz im Unternehmen.

Analysen sollen möglichst zuverlässige Antworten auf verbesserungswürdige Situationen liefern: Das Portal MEPORT.net beschreibt einige der gängigsten Methoden:

Analysen stehen als Serviceleistungen und Servicelösungen zur Verfügung. Data as a Service in unterschiedlichen Bereichen:

  • Eine Kompetenzanalyse zur Evaluation der vorhandenen und der noch zu entwickelnden Fähigkeiten oder Kompetenzen bei Mitarbeitern und Führungskräften: SCHEELEN AG
  • Eine Softwareanalyse als Ratingsystem, zur Bestimmung einer graduierten Software-Qualität und den hieraus resultierenden Wartungskosten: Software Improvement Group (SIG)
  • Eine soziale Netzwerkanalyse (SNA) aggregiert Blog-Artikel zu ausgewählten Domänen von unterschiedlichen Suchmaschinen: Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI
  • Eine Risikoanalyse zum Schutz vor Personenschäden, wirtschaftlichem Schaden und Imageverlust: TÜV SÜD AG
  • Eine Schwingungsanalyse für die proaktive mechanische Instandhaltung, als schrittweise Annäherung an Maschinenfehler, ohne dass eine Historie vorheriger Messungen nötig ist: Fluke Deutschland GmbH
  • Eine Echtzeit-Analyse erlaubt die exakte Steuerung von Botschaften über die verschiedensten Kanäle: vom Call Center über SMS und MMS bis hin zu Social Media im Internet: SAS Institute GmbH

Insgesamt betrachtet zielen Analysen auf Daten aus Auftragseingang, Gewinnentwicklung und Kundenwert. Analysiert werden Fakten sowohl zur Komplexität von Prozessen als auch zur Betriebsbereitschaft und Produktqualität technischer Systeme. Auf dem Prüfstand stehen zentrale Organisationseinheiten genauso wie Stützpunkte und Niederlassungen: Untersucht wird die Performance von Kooperationspartnern, Teams und einzelnen Mitarbeitern. Relevant sind quantitative Analysen und qualitative Analysen. Über statische Analysen werden bestimmte Fehler erkannt und dynamische Analysen dienen der Effizienzverbesserung. Letztlich resultieren Analysen in ein Ranking, wenn Fakten vergleichbar sind.