Ersatzteilbevorratung ist obligatorisch: Elektronische Ersatzteilkataloge unterstützen das Ersatzteilgeschäft

Technische Systeme sollten servicefreundlich konstruiert sein, nur so lassen sich defekte Teile auch problemlos austauschen. Für die Versorgung mit Ersatzteilen erwarten Kunden eine fast hundertprozentige, möglichst langfristige Lieferbereitschaft. Bei komplexen Systemen bevorzugen Hersteller in der Regel den direkten Verkauf an die Betreiber. Darüber hinaus wird auch die Möglichkeit genutzt, autorisierten Kooperationspartnern das Ersatzteilgeschäft exklusiv zu überlassen und sie vereinbarungsgemäß mit Austauschkomponenten zu versorgen. Eine herstellerübergreifende Ersatzteilbevorratung für bestimmte Systeme wird gegebenenfalls auch von Großhandelsunternehmen übernommen.

Ersatzteilbevorratung – elektronischer Katalog ist obligatorisch

Ob eine bestimmte Komponente oder Baugruppe als Ersatzteil definiert wird, liegt an dessen Austauschbarkeit und der spezifizierten Reparaturtiefe. Ersatzteilkataloge sollten heutzutage direkt aus den gängigen Warenwirtschaftssystemen erstellt werden können. Mit einer entsprechenden Softwarelösung sind Ersatzteilkataloge in Druck, CD oder im Online-Format einfach und schnell realisierbar. Hier eine Auswahl diverser Lösungen:

Ersatzteilbevorratung ist Bedarfsplanung

Der Service lebt insbesondere von häufig benötigten Ersatzteilen, und für diese müssen auch entsprechende Lagerkapazitäten zur Verfügung stehen. Die Umschlagshäufigkeit defekter Bauteile hängt ab von betriebsbedingten Faktoren im Einsatz technischer Systeme. Maßgeblich ist aber auch, wie nachhaltig, das heißt für welche Standzeit diese konzipiert sind. Gelingt es, identische, standardisierte Komponenten konsequent in unterschiedlichen Systemen einzusetzen, so lässt sich der Umfang der Lagerhaltung signifikant reduzieren. Damit wird das Servicegeschäft profitabler. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, diesen Kostenvorteil an die Kunden weiterzugeben und damit einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen.

Ersatzteilversorgung bei kleinen Losgrößen

Besondere Herausforderung gilt für Ersatzteile älterer Systeme und solche die in kleineren Stückzahlen gefertigt sind – also bis zur Losgröße 1 oder etwa im Sonderbau. In bestimmten Fällen ist denkbar, dass nicht mehr verfügbare Ersatzteile nach Bedarf gefertigt werden – als Ergebnis einer wirtschaftlichen Abwägung.