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Digitaler Reifegrad im 4.0-Zeitalter – Wertschöpfung und Produktivität innovativ absichern

IFC Ebert

[Advertorial] Instandhaltung kann sich keinen Tunnelblick leisten. Nur mit einem 360°-Blick auf das Asset Management gelingt eine ganzheitliche Transformation in das 4.0-Zeitalter. Und als neuer europäischer Standard regelt die DIN EN 17007 den „Maintenance process and associated indicators“.

Manager stehen in der Verantwortung – zunehmend auch vor Gericht, etwa aufgrund von Missachtung oder Manipulation technischer Vorschriften. Mit der Einführung der DSGVO ist der Druck noch gestiegen – auch auf Betreiber und das Instandhaltungsmanagement. Die Anforderungen der „DSGVO“ betreffen den Umgang mit Daten aus technisch-organisatorischen Abläufen und Prozessen. Hierzu zählt auch die Gewährleistung der Cybersicherheit.

Der Reifegrad der Instandhaltung korreliert mit dem Reifegrad eines Betriebs – beide sind mittlerweile von der Digitalisierung dominiert. Will die Instandhaltung ihre signifikanten Verbesserungspotenziale erkennen, dann müssen sich Zustand, Stärken und Schwächen sowie der Handlungsbedarf am digitalen Reifegrad orientieren. Insbesondere im Hinblick auf die digitale Kommunikation hat die Instandhaltungsorganisation ihre Möglichkeiten auszuschöpfen, um ihren Betrieb auf das 4.0-Zeitalter angemessen vorzubereiten.

Was zählt, ist Wertschöpfung und Produktivitätssteigerung. Automatisiertes Condition Monitoring resultiert in die Ersatzteilbeschaffung, verstärkt fokussiert auf obsoleszente Baugruppen und Komponenten. Worst-Case-Szenarien ergänzen sich mit routinemäßigen Abläufen und selbstredend ist jeder einzelne Mitarbeiter zu befähigen, betriebliche Anforderungen auch umzusetzen.

IFC EBERT – Tagung Instandhaltung 2018

Präsentiert vom Institut für Controlling Prof. Dr. Ebert GmbH, informieren renommierte Experten aus Wissenschaft und Praxis zu den brennenden Themen der Instandhaltung im 4.0-Zeitalter. Die etablierte Begleitausstellung wird erstmals ergänzt durch eine parallel verlaufende „Maintenance Innovation Challenge“. Hierbei präsentieren junge Start-up Unternehmen spannende neue Instandhaltungs-Innovationen.

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung zur Tagung Instandhaltung 2018

Digitale Entwicklung – Auf Fortschritten aufbauen

Der „Ausschuß Digitale Agenda“ im deutschen Bundestag zeichnet verantwortlich für die „Digitale Agenda 2014 – 2017“, deren Fortschritte naturgemäß kontrovers bewertet sind. Zur Konzeption der kommenden internetpolitischen Agenda hat der eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. Kernforderungen für die kommende Bundesregierung definiert. Man darf gespannt sein, was davon umgesetzt wird. Die digitale Entwicklung der Zukunft bleibt jedenfalls diskussionswürdig.

Digitale Entwicklung – Lernkultur bereichern

Primär setzt unternehmensinterner Wissensaufbau entsprechende Experten voraus, die bereit sind, ihr Know-how auch weiterzugeben. Um langfristig die Innovationskraft und den Geschäftserfolg von Unternehmen zu sichern, kann man auf die Neugier und den Austausch unter Kollegen setzen. Als besonders wirkungsvoll erweist sich dieses Verhalten, wenn hierbei auch moderne Informationstechnologie eingesetzt wird, im Sinne eines digital gestützten Lernens am Arbeitsplatz. Bei der betrieblichen Weiterbildung im Informationszeitalter geht es etwa um die Rolle sozialer Netzwerke in Unternehmen, das Messen von Lernerfolgen mit moderner Technologie, sowie die Rolle des E-Learning im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit.

Digitale Entwicklung – Missbrauch digitaler Identitäten verhindern

Dass digitale Identitäten mit wenigen Daten zu kapern sind, darauf verweist das BSI schon seit Jahren. Bereits in einer Studie von 2010 wird dargelegt, inwiefern Identitätsmissbrauch die Sicherheit von „E-Government“ und „E-Business“ bedrohen. Insbesondere bewertet sie das geltende Recht in Bezug auf Identitätsdiebstahl. Als Standard-Sicherheitsmaßnahmen priorisierte die Studie eine ständige Aktualisierung sämtlicher Softwarekomponenten eines PCs, ein datenschutzkonformes Monitoring des Internet, sowie die ausschließliche Auslieferung von IT-Hardware und Software mit personalisierter Sicherheit. Das Thema ist unverändert aktuell – auch auf dem diesjährigen „Safer Internet Day“ des BSI ging es darum, digitale Identitäten zu schützen.

Digitale Entwicklung – Trend digitaler Kommunikation analysieren

Ja, wir brauchen Definitionen, Standards und Leistungswerte für die digitale Kommunikation per E-Mail – dieser Auffassung ist jedenfalls der Bundesverband der digitalen Wirtschaft (BVDW). Begründet wird diese Auffassung damit, dass dem Markt noch wesentliche Informationen fehlen, die den notwendigen Überblick über das gesamte Thema der Kommunikation per E-Mail und seiner Anwendung in Unternehmen verschaffen. Im Rahmen von Trendanalysen ist die technische und wirtschaftliche Entwicklung der digitalen Kommunikation per E-Mail valide abzubilden. Aus dem aktuellen BVDW-Leitfaden für Unternehmen geht unter anderem hervor, wie Rechtssicherheit in der E-Mail-Kommunikation geschaffen wird.

Digitale Entwicklung – internetaffine Kunden fokussieren

Marketing findet überwiegend online aber auch auf Messen statt, so die Erkenntnisse im Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM). Eine attraktive Werbung für Produkte und Dienstleistungen über das Internet ist obligatorisch. Sowohl die eigene Online-Präsenz als auch die unternehmensspezifische Vermarktung über den digitalen Werbemarkt ist auf Mehrumsatz, neue Kunden und Bekanntheit ausgerichtet.

Digitale Entwicklung – Wettbewerbsvorteile abhörsicherer IT realisieren

Wettbewerbsvorteile durch abhörsichere IT sind nicht zu leugnen. Im Umkehrschluss entstehen deutschen Unternehmen durch Wirtschaftsspionage jährliche Schäden in zweistelliger Milliardenhöhe – wie das BSI deklariert. Das Bundesamt als solches erbringt entsprechende Dienstleistungen nur gegenüber Behörden. Unternehmen wird empfohlen, durch die Anerkennungsstelle des BSI zertifizierte „Lauschabwehr-Dienstleister“ zu beauftragen.

Onlineshopping – Vorteilhafter Handel mit Fallstricken

Das im privaten Bereich etablierte Onlineshopping setzt sich offenbar auch im geschäftlichen Umfeld zunehmend durch – so die Erkenntnisse des ibi research an der Universität Regensburg. Als erwartete Vorteile gelten eine größere Auswahl mit Verfügbarkeitsübersicht und günstigeren Preisen. Hinzu kommen Informationen zu technischen Spezifikationen, Angaben zur Lieferzeit und insgesamt eine bequemere und schnellere Abwicklung, im Vergleich zum stationären Handel.

Onlineshopping – Kundenreisen analysieren

Unternehmen sind gezwungen, dem heutigen Einkaufsverhalten im Online-Handel über eine extrem kurze Reaktionszeit gerecht zu werden. Verlässliche Prognosen basieren auf dem umfassenden Zugriff auf innerbetriebliche und externe Daten – verknüpft mit der Historie zum bisherigen Kundenverhalten.  Es gilt, dieses Kundenverhalten in Echtzeit auszuwerten – nur so sind dringliche Fragen zu „kaufentscheidenden Kundenreisen“ optimal zu fokussieren und adäquat zu beantworten.

Onlineshopping – Kaufanreize setzen

Eine kontinuierliche, echtzeitbasierte Aufzeichnung von Kundendaten erlaubt es, Kundenerwartungen vorherzusehen – um so zukünftige Käufe mit akzeptabler Wahrscheinlichkeit vorhersagen zu können. Es gilt, personalisierte Kaufempfehlungen in Echtzeit zu präsentieren, um Kunden zum Kauf empfohlener Produkte zu motivieren. Ausschließlich passgenaue und echtzeitbasierte Kaufanreize sind geeignet, Wettbewerbern zuvorzukommen.

Onlineshopping – lokalen Handel integrieren

Ob Onlineshopping oder der Kauf bei einem lokalen Händler: Kunden schätzen Internetservices. Deshalb gilt, dass auch lokale Händler ihren Internetauftritt benötigen. Aufmerksamkeit erzeugen etwa attraktive Online-Couponangebote oder kreative Rabattaktionen für Smartphone-Besitzer. Im Laden verfügbar gemachte Codes zum Einscannen vermitteln dem Kunden vor Ort weitergehende Informationen zu einzelnen Produkten.

Onlineshopping – Sicherheit gewährleisten

Es gibt eindeutige Vorgaben, um einen Onlineshop rechtssicher zu etablieren. Auf dieser Basis vermitteln seriöse Betreiber von Online Shops ihren Kunden einen vertrauenswürdigen Eindruck. Trotzdem fürchten Kunden von Online-Shops auch Fallen im Internet, und das nicht unbegründet. Die polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes verweist auf die Existenz gefälschter Internet-Verkaufsplattformen und gibt Tipps, wie man entsprechend betrügerischen Absichten begegnet. Hinzu kommen vermeidbare Sicherheitslücken in veralteter Shopsoftware, die Cyber-Kriminelle  nutzen, um die Daten der Bestellvorgänge auszuspähen.

Datenbasis erfolgreich nutzen – Marktanforderungen gerecht werden

Der professionelle Umgang mit Daten ist für ein Unternehmen essenziell. Hierbei geht es primär weniger um deren Umfang als um ihren relevanten Informationsgehalt. Daten entfalten ihren potenziellen Wert erst über entsprechende Entscheidungen, die durch Einsatz von Algorithmen gestützt werden können. Kompetenz und Verantwortung des Entscheiders bleiben unangetastet. Otto Neuer, VP Sales EMEA Central bei Talend, kennt die Voraussetzungen einer erfolgreich genutzten Datenbasis.

Herr Neuer, was macht eine Datenbasis informativ?

Daten sind das heutige Gold. Sie sind von unschätzbarem Wert und geben Auskunft über Kunden, Zielgruppen und Märkte. Daten tragen eine Vielzahl an Informationen, nur ist es wichtig zu wissen, welche für das jeweilige Unternehmen relevant sind. Daten werden erst informativ, wenn sie richtig ausgewertet und den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden. Diese sollten mit Selfservice-Datenaufbereitungs-Tools Zugriff auf die Daten bekommen, um diese auch anwenden zu können. Hierzu gibt es verschiedene Produkte auf dem Markt, die Daten in Echtzeit integrieren und auswerten können.

… wie erkennen Unternehmen, dass fokussierte Informationen keine Relevanz besitzen oder diese verlieren?

Damit relevante Aussagen getroffen werden können, ist Datenqualität das oberste Gebot. Dafür setzt man verschiedene Indikatoren ein, welche zum Beispiel anzeigen, ob alle Referenzdaten befüllt sind, Datensätze semantisch korrekt sind, oder einer vorgegebenen statistischen Verteilung unterliegen. Ändern sich diese Indikatoren über die Zeit, kann man davon ausgehen, dass die Daten wieder neu aufbereitet werden müssen.

Wie wird die Plausibilität einer Datenbasis garantiert?

Häufig liegen die Daten in verschiedenen Formaten vor, und das stellt viele Unternehmen vor Herausforderungen. Es ist nicht nur mühsam diese einzeln auszuwerten, sondern auch schwierig, sie zu vergleichen. Ist die Datenqualität hoch, sind auch die Informationen sauberer und zuverlässiger. Dadurch lassen sich bessere datenbasierte Entscheidungen treffen, wodurch aus Big Data nicht nur wertvolle Erkenntnisse gewonnen, sondern auch Kosten eingespart und Umsätze gesteigert werden können. Die Kombination aus Datenaufbereitung und Datenintegration beschleunigt die Datennutzung sowie die Zusammenarbeit.

Wie sehen entscheidungsreife Datenanalysen aus?

Viele komplexe Entscheidungen wie z.B. die Neueinführungen von Produkten werden meist mit viel Aufwand entschieden und trotzdem wird man das Gefühl nicht los, vielleicht doch nicht die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Nicht immer liegt diese auf der Hand oder kann anhand einfacher Kenngrößen gefällt werden. Auf der Hand liegt jedoch, dass das Thema Produktkomplexitäts-Entscheidung die gesamte Wertschöpfungskette von der Anforderungsdefinition bis zum Service betrifft. Noch immer ist es so, dass die technologieunterstützte Entscheidung in allen Teilen der Wertschöpfungskette unterrepräsentiert ist und unterschätzt wird. Dabei gibt es heute schon viele Anwendungsfelder im Engineering-Kontext bei denen Analytics-Methoden und -Software zum Einsatz kommen können. Mit diesen intelligenten Werkzeugen werden differenziertere Analysen gefahren, welche die Entscheidungsparameter transparent machen und so die Entscheidungsreife maximieren.

Inwieweit sollten Algorithmen nicht nur Daten analysieren sondern auch Entscheidungen ableiten?

Im Zuge der Digitalisierung und einer immer smarter werdenden Welt, ist es das Ziel, von diesen Innovationen auch zu profitieren. Das heißt, große Datenmengen müssen zu Smart Data werden und uns Entscheidungen erleichtern. Hierfür bietet der Einsatz von Algorithmen ein riesiges Potenzial. Sie berechnen Daten, die im Nachgang analysiert werden können. Mit den Ergebnissen lassen sich leichter Entscheidungen treffen, die uns der Computer noch nicht abnehmen kann.

… die Qualität programmierter Algorithmen entscheidet letztlich über den Unternehmenserfolg?

Der Einsatz von Algorithmen kann durchaus der entscheidende Wettbewerbsvorteil für ein Unternehmen sein. Ein maßvoller Umgang erfordert die Verwendung von mehreren Algorithmen. Die Ergebnisse der Algorithmen werden miteinander verglichen. Damit ergibt sich zum einen ein besseres Ergebnis aber auch eine Kontrollinstanz, sodass Algorithmen nicht Amok laufen.

Gleichartige Unternehmen benötigen eine ähnliche Datenbasis – inwieweit sind Kooperationen denkbar?

Daten gehören heute zu den wichtigsten Unternehmens-Assets und können einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil darstellen. Daher werden Daten auch entsprechend gut gehütet und Kooperationen hinsichtlich der Datenbasis zwischen Marktteilnehmern sind eher unüblich. Innerhalb von wirtschaftlichen Interessensgemeinschaften wie Konzerngruppen, Kooperationspartnern sowie in der Supply Chain sind Kooperationen durchaus möglich. Dabei werden z.B. von einem gemeinsamen Dienstleister Datenmanagement Services durchgeführt und für alle beteiligten Unternehmen relevante Kundendaten bereinigt und in die verschiedenen Zielsysteme integriert.

 … obwohl Daten als „Assets“ gelten, wird deren informeller Wert nicht bilanziert – wird sich das ändern?

Das ist eher unwahrscheinlich. Daten als solche haben keinen intrinsischen Wert. Dieser entsteht erst durch die Verwendung in einem Geschäftsfall.

Herr Neuer, herzlichen Dank für Ihre informativen Hinweise zum erfolgreichen Umgang mit einer Datenbasis.

… warum Datenauswertung in Echtzeit wichtig für E-Commerce und Marketing ist:

Harald Weimer, Geschäftsführer Talend Germany GmbH

[Advertorial] „Im Online-Handel ist der Zeitfaktor im Kundenmanagement sehr wettbewerbskritisch. Daher sollte die Datenauswertung in Echtzeit geschehen. So kann das Kundenverhalten optimal analysiert und daraus resultierend entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Retailer können ihren Kunden Kaufmotivationen sowie -anreize in Echtzeit verfügbar machen und so das Einkaufserlebnis verbessern. Unternehmen werden so dem heutigen Einkaufsverhalten und den harten Anforderungen an einer kurzen Reaktionszeit im E-Commerce gerecht. Außerdem bietet Realtime Marketing einen enormen Vorteil im Wettbewerb um den Konsumenten.“

IT-Services entwickeln und nutzen – Mehr Kundenzufriedenheit in Business und Verwaltung

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[Advertorial] Nur ein aufgeschlossenes  IT-Servicemanagement kann zufriedene IT-Kunden garantieren. Dabei sind die Faktoren einer hohen Kundenzufriedenheit in gewohnten Bereichen weitgehend bekannt. Für IT-Services in  neu zu erschließenden  Bereichen  gelten gegebenenfalls andere Maßstäbe.

IT-Services erweitern

Das IT-Servicemanagement ist aufgefordert,  sich neuen Dienstleistungen zu öffnen –  etwa im Hinblick auf das  „Enterprise Servicemanagement“. Unternehmensspezifische Veränderungen, der Sicherheitsanspruch und die Regeltreue eines Unternehmens sind mit entsprechendem IT-Service zu unterstützen.  Gleiches gilt für den  IT-Service im Bereich von „Non-IT Assets“.

IT-Services bewerten

Entscheidend ist der Wert, den die IT für ein Unternehmen darstellt und wer diesen  repräsentiert.  Insofern sind  die  Wertbeiträge von  IT-Providern und internen IT-Abteilungen zu messen und zu vergleichen. Gewinner  ist in der Regel, wer  die  größtmögliche Kundenzufriedenheit bieten kann.

IT-Services erkunden

Das IT-Servicemanagement muss sich der Frage stellen, wie sich it-spezifische Dienstleistungen in naher Zukunft entwickeln und wie sie genutzt werden können.  Informationen hierzu bietet die grösste ITSM Fachausstellung im deutschsprachigen Raum.

Erleben Sie eine Reise in die Kundenzufriedenheit – auf dem 16. itSMF JAHRESKONGRESS in Weimar– 10% Frühbucher-Rabatt, noch bis 30.09.2016

Serviceumsätze im Fokus – Voraussetzungen und Steigerung

Optimale Serviceumsätze kommen nicht von ungefähr. Um sie messbar zu machen, muss man erst einmal festlegen, welche Leistungen als servicespezifisch betrachtet werden sollen. Serviceumsätze generierenAußerdem  sind Zielvorstellungen zu fixieren, mit welchen Serviceumsätzen zu rechnen ist. Eine nachvollziehbare Verbuchung von Serviceumsätzen sorgt für entsprechende Analysemöglichkeiten, insbesondere als Ausgangsbasis für eine Verbesserung der Marktposition.

Definierte Serviceumsätze

Der ausgewiesene Serviceumsatz eines Unternehmens ist immer interpretationsbedürftig, zumal die prozentuale Bandbreite vom Gesamtumsatz erheblich sein kann. Es kommt also darauf an, inwieweit ein Unternehmen bestimmte Serviceleistungen auch als solche definiert. Beispielsweise müssen im ausgewiesenen Serviceumsatz für diverse Dienstleistungen nicht unbedingt auch Ersatzteile enthalten sein.

Geplante Serviceumsätze

Das Serviceportfolio eines Unternehmens repräsentiert sinnvollerweise Leistungen, die als zwingend erachtet werden, um Serviceumsatz zu erzielen – sowohl akut als auch in Zukunft. Die mögliche Bandbreite ist naturgemäß umfangreich und beliebig erweiterbar – und korrespondiert mit dem Anspruch, den Kompetenzen und den Kapazitäten eines Unternehmens. Als generelle Serviceleistungen zählen Beratung, Coaching, Consulting oder Engineering, sowie das Management von Daten, Projekten, Prozessen oder auch der Zeit. Industrielle Dienstleistungen konzentrieren sich insbesondere auf die Installation und den Betrieb von Anlagen, mit entsprechender Qualitätssicherung und Überwachung, sowie korrespondierender Logistik, Lagerhaltung und Entsorgung.

Verbuchte Serviceumsätze

Erwirtschafteter Serviceumsatz kann produktspezifisch verbucht werden, aber auch diversen Geschäftsbereichen im Unternehmen zugerechnet sein. Fraglich ist, ob Rückstellungen für zu erwartende Garantieleistungen als Serviceumsatz gelten – zumal diese in der Regel aus dem Erlös des Produktvertriebs resultieren. Als Serviceumsatz wird solcher möglicherweise dann nicht ausgewiesen, wenn Serviceleistungen ausgelagert sind oder über Kooperationen abgedeckt werden – obwohl für eine entsprechende Autorisierung oder Supportleistungen in der Regel auch Erlöse zu erwarten sind.

Entgangene Serviceumsätze

Serviceumsatz kann Wettbewerbern zufließen, wenn die ursprünglich installierte Basis nicht mehr lokalisierbar ist oder das Potenzial für Dienstleistungen an lokalisierbaren Systemen nicht ausgeschöpft wird. Insbesondere wird Serviceumsatz dann unzureichend generiert, wenn Dienstleistungen einen mangelhaften technischen, ökonomischen, ökologischen oder gesellschaftlichen Nutzwert besitzen. Somit gibt es im Umkehrschluss umfangreiche Möglichkeiten zur Steigerung von Serviceumsätzen.