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Innovation ist Trumpf – man muss ihn kreieren und ausspielen

Aus der Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sollen Neuerungen hervorgehen. Plattformen der Zukunft sollen für den Transfer von Grundlagenwissen und technologischem Know-how zur Verfügung stehen – als sogenannte „offene Innovation“, einer Interaktion zwischen Unternehmen und der Öffentlichkeit. In Folge werden innovative Gründungen erwartet sowie entsprechende innovationsfördernde Rahmenbedingungen vorausgesetzt. Innovation wird wieder hoch gehandelt.

innovativ
Innovation ist Trumpf

Innovation ohne Scheuklappen

Wer Innovation sucht, ist auf Expedition – dabei gilt es, den Pioniergeist immer wieder neu zu beleben. Darüber hinaus sind „Scheuklappen abzulegen“ und stattdessen Kooperationen und Netzwerke zu aktivieren – um so von  einem offenen Wissenstransfer zu profitieren. Das Community Management ist eine ausgewiesene Quelle für die Entwicklung von innovativen Produkten und Services. Resultierende Kundenwünsche sollten schnell umgesetzt werden können, ohne dabei in Aktionismus zu verfallen. Eine zukunftsorientierte Unternehmenssteuerung geht von einer mittel- bis langfristig orientierten Innovations- und Strategiearbeit aus,  was als „Corporate Foresight“ definiert ist.

Innovation im Vorschlagswesen

Es gilt, das Potenzial der Menschen im Unternehmen zu nutzen, deren Innovationsvermögen zu fördern und etwaige Hemmnisse zu beseitigen. Um Mitarbeiter zu innovativem Denken zu animieren, nutzen Unternehmen immer noch gerne das klassische Tool der provisionierten Verbesserungsvorschläge. Das Ideenmanagement deutscher Unternehmen schätzt profitable Vorschläge und honoriert sie auch entsprechend. Der durch das Vorschlagswesen realisierte finanzielle Nutzen lag nach dem Deutschen Institut für Betriebswirtschaft (dib)  in 2011 bei 1,46 Milliarden Euro. Im Gegenzug wurden Prämien in Höhe von 129 Millionen Euro ausgeschüttet.

Innovation setzt auf Service

Service benötigt innovative Prozesse, die nicht nur auf Verbesserungen beschränkt sind sondern auch auf die Realisierung neuer Dienstleistungen und korrespondierender Produkte zielen. Als vielversprechende Bereiche zur  Erforschung branchenübergreifender Treiber und Hemmnisse gelten: Gesundheitsdienstleistungen, industrielle Dienstleistungen, Umweltdienstleistungen und wissensintensive Dienstleistungen. Es gilt, priorisierte Ideen zu generieren, diese zu bewerten, relevante Ideen auszuwählen und schließlich als marktfähige Dienstleistungen umzusetzen. Selbstredend sind hierfür Methoden auszuwählen, Verantwortungsbereiche festzulegen, kritische Erfolgsfaktoren zu definieren und ein adäquates Controlling durchzuführen – um so mit einzigartigen Dienstleistungen Gewinne zu erwirtschaften.

Innovation für IT-Sicherheit

Gesucht werden innovative Lösungen – und unverkennbar stützen sich Innovationen zunehmend auf eine innovative IT, die sich in diversen Bereichen etabliert:

  • Big Data Analytics
  • Bring your own device
  • Cloud Computing
  • Collaboration
  • Enterprise Content Management
  • Industrie 4.0
  • IT-Outsourcing
  • Mobile Computing
  • Social Media

Vorrangig sind in jedem Fall die korrespondierende IT-Sicherheit und ihre Innovationen, worauf die BITKOM bereits in 2014 hingewiesen hat.

Innovation braucht Business-Support

Eine entscheidende Frage ist, wie man Gründer und Kapitalgeber zusammenbringt. Hierzu gibt es Handlungsempfehlungen und Hinweise, wie die Kapitalsuche der Gründer abläuft – und wie die Kapitalgeber Investmentmöglichkeiten über den sogenannten „Deal Flow“ sondieren. Hilfreich sind auch Erkenntnisse über die verschiedenen Veranstaltungskonzepte und Empfehlungen zu Netzwerkveranstaltungen und Businessplanwettbewerben: Gründungsveranstaltungen und Businessplanwettbewerbe – Impulse für Gründer und Kapitalgeber.

TÜV unter Druck – Akkreditierung ist kein Freibrief

TÜV-DAkkS
TÜV unter Druck

Es versteht sich von selbst, dass nur vollständige und gültige Dokumente geeignet sind, „Laboratorien“, „Inspektionsstellen“ und „Zertifizierungsstellen“ für ihre Tätigkeit zu akkreditieren. Der Technische Überwachungsverein (TÜV) präsentiert sich in all diesen Bereichen als akkreditierter Prüfer. Deshalb wiegt es besonders schwer, dass dieser Verein jetzt Probleme mit der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) bekommt: Im konkreten Fall fehlen gültige Nachweise der messtechnischen Rückführung eingesetzter Prüfmittel bei der Haupt- und Abgasuntersuchung von Kraftfahrzeugen. Liegen der DAkkS bestimmte, definierte Nachweise nicht vor, ist sie verpflichtet, eine Akkreditierung abzulehnen oder zu entziehen.

TÜV und die Automobile

Der technische Überwachungsverein präsentiert jährlich eine Mängelquote zu den Autos auf deutschen Straßen. Die Erkenntnisse resultieren aus den Hauptuntersuchungen sämtlicher TÜV-Gesellschaften in Deutschland. Dieser TÜV-Report empfiehlt sich somit als unabhängiger Ratgeber für Autofahrer. In diesem Sinne bewertet der TÜV auch Zukunftstechnologie. Propagiert werden beispielsweise mit Gas angetriebene Fahrzeuge als echte Alternative zu Diesel und Benzin. Und Autowerkstätten versprechen sich von einem TÜV-Zertifikat erhebliche Wettbewerbsvorteile, wenn eine „Geprüfte Service- und Reparaturqualität“ bestätigt wird.

TÜV und die Maschinen und Anlagen

Zum Beispiel Aufzüge: Dass es nur wenige schwere Unfälle gibt, ist ein Ergebnis der regelmäßigen, gesetzlich vorgeschrieben Kontrollen durch unabhängige Prüforganisationen – so auch durch den TÜV. Bei einer akuten Gefährdung durch gefährliche Mängel wird ein Aufzug sofort stillgelegt und darf erst nach Reparatur und erfolgreicher Nachprüfung wieder in Betrieb gehen. Trotzdem wird Betreibern von Aufzügen immer wieder ein laxer Umgang mit der Mängelbeseitigung vorgeworfen – ohne Konsequenzen?

TÜV und die Nanotechnologie

Für 2009 plante der TÜV, die Sicherheitskriterien von Nanoprodukten auf den Prüfstand zu stellen. Der Anspruch war, Nanorisiken durch „Produktzertifikate“ zu minimieren. Mittlerweile bietet der Verein ein zertifizierbares Risikomanagement- und Monitoringsystem für die Nanotechnologie. Zertifiziert werden somit nicht die Nanoprodukte als solche sondern das Verfahren der Risikobewertung. Dieses Verfahren ist nicht nur für die Hersteller von Nanomaterialien konzipiert. Es soll im Bereich des Sicherheits- und Risikomanagements von jedem Unternehmen eingesetzt werden können.

TÜV und die Medizinprodukte

Auch in diesem Bereich macht es einen Unterschied, ob man die Produkte als solche oder lediglich das Herstellungsverfahren zertifiziert. Dass man hierbei als Zertifizierer auch missbraucht werden kann, hat der TÜV in 2013 erfahren müssen. Von der Haftung für die Zertifizierung des Unternehmens „Poly Implant Prothèse (PIP)“ wurde der Verein letztlich freigesprochen, da in diesem Fall die „geltenden Regeln offenbar strikt eingehalten“ wurden. Gleichzeitig zeigt dieser Fall jedoch, wie irreführend ein Zertifikat genutzt werden kann, das nur für „bestimmte Prozesse eines Unternehmens“ ausgestellt ist.

TÜV und die Materialprüfung

Der TÜV hat den Anspruch, materialbedingte Schadensfälle unwahrscheinlicher zu machen. Hierzu unterhält der Verein Prüfeinrichtungen und computergesteuerte Anlagen, die das Betriebsverhalten moderner Werkstoffe bestimmen sollen. Ziel ist, Schäden effizient zu vermeiden, Ursachen zu erkennen und Schadensfälle durch den Einsatz geeigneter Methoden zu beurteilen. Als Versagensrisiken gelten mechanische, thermische, tribologische und korrosionschemische Einflüsse. Auch ständig steigende Sicherheits-, Umwelt- und Qualitätsaspekte sollen hierbei berücksichtigt werden – nicht zuletzt im Hinblick auf Langzeitergebnisse.

TÜV und der Dienstleistungssektor

Der TÜV versteht sich nicht nur als Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Prüfung und Zertifizierung von Systemen, Produkten und Personal. Seit 2008 werden auch Dienstleistungen zertifiziert. Zertifikate und Prüfsiegel bestätigen, dass Qualitätsanforderungen und Vorgaben der Dienstleistungsrichtlinie im Hinblick auf den Verbraucherschutz eingehalten werden. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen davon profitieren, wenn sie beabsichtigen, grenzüberschreitende Dienstleistungen innerhalb der EU zu erbringen.

TÜV und die Wirtschaftsverbände

Auch traditionsreiche Wirtschaftsverbände haben sich dazu entschlossen, ihr Qualitätsmanagement vom TÜV zertifizieren zu lassen. Das TÜV-Siegel ist somit auch Nachweis einer effizienten Interessenvertretung, beispielsweise für den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) mit insgesamt 38 Branchenverbänden. Das zertifizierte Qualitätsmanagementsystem des BDI steht für transparente Strukturen und optimale Abläufe. Ziel ist, die Interessen der deutschen Industrie noch schneller und effizienter im In- und Ausland zu vertreten.

TÜV und globale Risikobereiche

Als „Third Party“ der North American Secure Products Organization (NASPO) zertifiziert  der TÜV auch weltweit nach dem US-Sicherheitsstandard: „ANSI/NASPO Security Assurance Version 2008“.  Dieser Standard gilt als umfassendes Verfahren zum Sicherheitsmanagement und beinhaltet zahlreiche Risikobereiche: Hiermit sollen Finanzbetrug, Identitätsausweisbetrug und die „Beeinträchtigung von Markenintegrität“ eingedämmt werden.

Marktanalyse Industrie – maßgeschneidert und mit Perspektiven

Marktanalyse Industrie[Advertorial] Wer seine Produkte und Dienstleistungen in industriellen  Märkten platzieren will, sucht nach belastbaren Informationen. Es gilt,  entsprechende Vorhaben  möglichst weitgehend  abzusichern. Hierzu bieten sich individuelle Marktanalysen an, als Basis für unternehmerische Entscheidungsprozesse.

Marktanalyse Industrie – nach Maß

Erkenntnisse  zur  Größe  eines Marktes sind  obligatorisch.  Zu analysieren sind  dessen Teilbereiche und Schwerpunkte sowie das zukünftige  Wachstumspotenzial.  Über die Anzahl und Struktur  der analysierten Zielkunden sowie deren Anforderungen und entsprechenden Kundenwert läßt sich das Portfolio präzisieren.

Marktanalyse Industrie – mit Umsicht

Die Analyse von Wettbewerbern, gesetzlichen Rahmenbedingungen und sonstigen Einflüssen  vermittelt richtungsweisende  Marktperspektiven. Das ist unverzichtbar  in umkämpften Märkten. Hierzu zählen vorwiegend die Automobilbranche, der  Maschinen- und Anlagenbau, die  Medizintechnik, die  Energietechnik und die  Elektronik.

In fünf Schritten realisieren wir eine detailliert abgestimmte, individuelle Marktanalyse: MEYER Industry Research – Dienstleister für B2B Marktanalysen

CRM-System im Einsatz – Erwartungen und Möglichkeiten

Der Umgang mit CRM-Systemen dürfte den meisten Unternehmen mittlerweile vertraut sein – doch aufgrund wachsender Ansprüche sind diese Systeme immer komplexer zu  gestalten. Zu fokussieren ist, welche Ausprägungen das hat und welche zusätzlichen Vorteile sich bieten können. Hierzu befragen wir Tobias Mirwald – er ist Geschäftsführer der ADITO Software GmbH.

Herr Mirwald, was erwarten Unternehmen gegenwärtig von einem CRM-System?

Neben der klassischen Verwaltung von Kundendaten erwarten Unternehmen von einem modernen CRM-System, sämtliche Geschäftsprozesse planen, steuern und durchführen zu können. Beziehungsgeflechte werden immer komplexer. Deshalb fragen Unternehmen heutzutage nach intelligenten und interaktiven Systemen, um Beziehungen zu sämtlichen Bezugsgruppen abzubilden – Lieferanten, Partner, Mitarbeiter sowie Objekte und Maschinen.

… gibt es branchenspezifische Unterschiede?

Die branchenspezifischen Anforderungen werden immer wichtiger. Deshalb bieten wir neben einer xRM-Lösung für alle Branchen auch spezielle Branchen-Modelle – etwa für den Baubereich oder den Anlagen- und Maschinenbau. Diese decken spezifische Anforderungen der jeweiligen Branchen optimal ab. Weitere Module sollen folgen. Für individuelle Anforderungen, die darüber hinausgehen, setzen wir in Sachen Customizing auf eine sogenannte „Rapid Development-Plattform“: Mit diesem Entwicklungstool passen wir – oder der Kunde selbst – Masken, Tabellen, Workflows und Berichte an.

… werden autarke CRM-Lösungen erwartet?

Im Gegenteil, zwingend gefordert wird die Integration der CRM-Lösung in die bestehende IT-Infrastruktur. Hier gilt: Je höher die Integration, desto größer der Nutzen. Offene Schnittstellen und ein optimaler Datenaustausch mit ERP-Systemen, dem Dokumentenmanagement oder Groupware-Anwendungen gelten als verpflichtende Standards für ein modernes CRM-System.

… und welche Betriebssysteme sind zu berücksichtigen?

Auch beim Thema Betriebssysteme und Endgeräte haben Unternehmen klare Vorstellungen. Ob Windows, MacOS, iOS, Android, Blackberry oder Linux-Desktop, Notebook, Tablet oder Smartphone: Flexibilität ist es, was ein CRM-System heute bieten muss.

Inwieweit haben sich CRM-Lösungen in den Unternehmen etabliert?

CRM-Lösungen gehören heute zu einem professionellen Vertrieb – egal ob Kleinunternehmen, Mittelständler oder Konzern. Erstere nutzen CRM-Lösungen in der Regel stärker für die Unterstützung des operativen Geschäfts: Funktionen zur Vertriebsplanung und Marketing-Steuerung unterstützen das Tagesgeschäft enorm und sorgen für effektivere und schnellere Prozesse.

… und die Großunternehmen?

Mit individuellen Auswertungen, Statistiken und Forecasts rücken in größeren Unternehmen zusätzlich Elemente eines analytischen CRM-Systems in den Vordergrund. Aber: Klassische Systeme geraten hier immer wieder an ihre Grenzen und oft können sie individuelle Geschäftsprozesse nicht abbilden. Ein solches CRM-System kann die täglichen Aufgaben im Unternehmen nicht erleichtern – vielmehr führt es dazu, dass Anwender diese Lösung nie richtig annehmen.

Was macht eine CRM-Lösung zu einem unverzichtbaren Tool?

Mit einer CRM-Lösung steuern Unternehmen sämtliche Vertriebsaktivitäten, behalten die Übersicht über alle laufenden und künftigen Projekte und sehen jederzeit Details ein. Hieraus resultieren neben der Planungssicherheit auch Erkenntnisse, wann welche Vertriebsmaßnahmen durchgeführt werden oder welche Produkte bei welchen Kunden am gefragtesten sind. In Zeiten stark umkämpfter Märkte wird es für Unternehmen immer wichtiger, sich über die Kundenorientierung vom Wettbewerb abzuheben.

… was heißt das konkret?

Schnellere und effizientere Prozesse, ein Aufgabenmanagement und zentrale Informationen über sämtliche Bezugsgruppen sorgen für ein reibungsloses Anknüpfen an das letzte Gespräch oder die letzte E-Mail. Dadurch pflegen die Mitarbeiter einen engeren Kontakt zu Kunden und können diese besser betreuen. So entstehen langfristige, stabile Kundenbeziehungen.

Inwieweit ist ein CRM-System umsatzrelevant?

Die bloße Einführung der Software bringt einem Unternehmen sicher noch keinen größeren Umsatz. Umsatzrelevant ist vielmehr die CRM-Philosophie „hin zu mehr Kundenorientierung“, die durch ein CRM-System gestützt wird – das in seiner Wirkung vom Engagement und der Datenpflege jedes einzelnen Mitarbeiters abhängt. Wichtig ist deshalb, CRM nicht als IT-Projekt, sondern als ganzheitlichen strategischen Ansatz für das ganze Unternehmen anzusehen. Und dieser muss von der Geschäftsleitung ganz klar vorgelebt werden.

Welche Analysen lassen erkennen, dass ein CRM-System sinnvoll genutzt wird?

Standardmäßig bietet ein CRM eine Vielzahl von analytischen Funktionalitäten für alle Bereiche wie Vertrieb, Marketing oder Service. Hier lassen sich etwa die von Kunden am meisten angesprochenen Themen herausfinden, die Zufriedenheit der Kunden und die Servicequalität analysieren sowie die Response-Quote auf Kampagnen messen. Darüber hinaus können bei ADITO mit integrierten Report Engines auch jederzeit ganz individuelle Reports generiert werden.

Herr Mirwald, herzlichen Dank für Ihre Erläuterungen, was Sie unter einem modernen CRM-System verstehen und was es ausmacht.

Kfz-Emissionen haben Grenzwerte – auch smarte Messmethoden sind zu verifizieren

Kfz-Emissionen plausibel messen

Die neue Abgasnorm Euro 6 hat es in sich, das war von Anfang an klar. So verweist der VDI zur Dieselproblematik frühzeitig auf den steigenden konstruktiven Aufwand bei Dieselmotoren – auch von „konstruktionstechnischen Tricks“ ist die Rede, um die Norm möglichst smart zu erfüllen. Eine manipulierte Schadstoffmessung über die On-Board-Diagnose, wie sich aktuell herausgestellt hat, musste man allerdings nicht erwarten – trotzdem war diese Messmethode immer umstritten.

Kfz-Emissionen – plausible Messmethoden sind obligatorisch

Seit 2006 wird die Kfz-Abgasuntersuchung gegebenenfalls über die „digitale Eigendiagnose der Fahrzeuge“ praktiziert – eine smarte Lösung, deren Daten sowohl von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) als auch vom Kraftfahrt-Bundesamt offenbar als gegeben hingenommen wurden. Auch wurde jeder Ansatz, die „Messung der Kfz-Emissionen am Auspuff-Endrohr“ zusätzlich zu praktizieren, als eindeutiges Misstrauen gegenüber den Messdaten der digitalen Eigendiagnose betrachtet. Herausragender Protagonist hierbei war der ADAC, der eine zusätzliche Abgasmessung am Auspuff als technischen Stand des vorigen Jahrhunderts bezeichnete – völlig sinnlos und als weiteren Versuch, Autofahrer abzuzocken …

Kfz-Emissionen – TÜV prüft nach weltweiten Abgasnormen

Für die Überprüfung verschärfter gesetzlicher Grenzwerte von Fahrzeugen hat der TÜV Süd seit 2009 ein „hochmodernes Abgaslabor in Betrieb“ – auch für Dieselmotoren. Regelmäßig sollen in diesem Labor aus einer laufenden Produktion entnommene Fahrzeuge getestet werden – nach den unterschiedlichsten gesetzlichen Vorgaben aus der gesamten Welt, und im Hinblick auf sämtliche Abgas-Tests, Dauerlauftests, Leerlaufmessungen und Tieftemperaturtests. Bis zu 80 Fahrzeuge pro Woche sollen geprüft werden können – als TÜV-Kunden für diese Dienstleistung werden unter anderem die Unternehmen BMW, Mercedes-Benz und Porsche genannt.

Kfz-Emissionen – Deadline für saubere Luft

Das Ziel steht immer noch fest: eine erhebliche Verbesserung der Luftqualität in Europa bis 2020 – zur Vermeidung „erheblicher“ negativer Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt. Doch offenbar mangelt es noch an Best-Practice-Maßnahmen, um die vorgegebenen Grenzwerte zu erreichen. Es gibt zwar eine Reihe von Vorschlägen, aber die sind umstritten – zumal sie mehrheitlich das Transportgewerbe und den Handel betreffen. Hierbei geht es um Geschwindigkeits- und Verkehrsbeschränkungen, Umweltzonen, das Nachrüstung von Autos mit Partikelfiltern  und Verbesserungen des öffentlichen Nahverkehrs. Um Best-Practice-Beispiele als effektive Möglichkeiten in allen europäischen Regionen zu etablieren, sind in jedem Fall verlässliche Messwerte erforderlich. Die europäische Luftqualitätsstrategie „CAFE“ (Clean Air for Europe) hat Grenzwerte für zwölf Luftschadstoffe festgelegt – etwa für Ozon, Stickstoffdioxid, Feinstaub und Benzol. Die Mitgliedstaaten können bei der EU-Kommission um Fristverlängerung für die Einhaltung  von Grenzwerten ersuchen.

Digitale Formulare – Die Lösung für den Aussendienst

skai[Advertorial] Digitale Formulare sind geeignet, Ihren Außendienst im Handumdrehen zu entlasten. Akzeptanzprobleme sind keine zu erwarten, wenn die gewohnten Papierformulare digitalisiert werden: Servicescheine, Prüfformulare, Leistungsnachweise, die Zeiterfassung und sonstige Dokumente.

Digitale Formulare für mobile Daten

skai02Zur Eingabe von Daten unterstützen wir alle verfügbaren mobilen Endgeräte, wie IPAD, Tablets und Smartphones. Alternativ können die Formulare gedruckt und mittels digitalem Kugelschreiber ausgefüllt und unterzeichnet werden – ein sicheres und langlebiges Instrument. Zur Auswertung der Daten steht ein Portal mit umfangreichen Tools und Excel-Download zur Verfügung.

Mehr Informationen hierzu finden Sie unter skai mobile solutions oder über unsere Erfolgsstories.

Messgenauigkeit erhöhen – der Nutzen ist plausibel

Seit 2015 ist das neue Mess- und Eichgesetz (MessEG) in Kraft – eine sogenannte Konformitätsbewertung löst das bisherige Verfahren ab, dem sich Hersteller von Messgeräten bislang unterziehen mussten. Ein Messgerät kann so ohne weitere amtliche Prüfung innerhalb Deutschlands auf den Markt gebracht und in Betrieb genommen werden – entsprechende Dienstleistungen bietet die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB). Gemäß MessEG müssen Messgeräte dem Stand der Technik zur Gewährleistung richtiger Messergebnisse und Messungen entsprechen.

Messgenauigkeit – servicerelevante Fakten

Im Service lässt sich mit Intuition viel erreichen – trotzdem ist auch eine adäquate Messtechnik einzusetzen, um die Vielzahl servicerelevanter Messgrößen exakt zu erfassen und zu analysieren. Primäre Messdaten aus den Belastungsprüfungen technischer Baugruppen und Komponenten bestimmen die spezifizierte Lebensdauer, inklusive potenzieller Schwachstellen. Der Vergleich mit den jeweiligen Betriebsdaten initiiert gegebenenfalls entsprechende Service-Aktionen.

Messgenauigkeit – Überwachung technischer Prozesse

Störungen in technischen Prozessen müssen schnell lokalisiert werden können, um sie zu beseitigen. In technischen Systemen sind hierzu sensorische Komponenten zu integrieren, die Prozessinformationen in elektrische Signale umwandeln. Über ein Netzwerk können solche Messdaten in Echtzeit einem Zentralrechner zur Problemerkennung zugeführt werden – nicht zuletzt um zu klären, inwieweit mit Auswirkungen auf Folgeprozesse zu rechnen ist.

Messgenauigkeit – die Einheiten

Wie die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) informiert, soll bis 2018 ein „neues Fundament für alle Maße“ verfügbar sein – verbindlich für 55 Mitgliedsstaaten und 41 assoziierte Staaten der sogenannten Meterkonvention. Aus Gründen der Meßgenauigkeit soll das internationale Einheitensystem künftig von Naturkonstanten bestimmt werden. Offenbar ist es aber nicht das Ziel, die Messtechnik „in der täglichen Praxis“ zu verbessern, also die Genauigkeit bei der Weitergabe der Einheiten zu erhöhen – vielmehr sollen „stabile definitorische Ausgangsvoraussetzungen“ geschaffen werden.

Messgenauigkeit – der Nutzen

Es gibt wohl kaum eine Einheit, für die eine höhere Messgenauigkeit nicht sinnvoll wäre – der Nutzen ist plausibel nachweisbar. Beispielsweise kann dann im Bereich medizintechnischer Anwendungen mehr Patientenschutz erwartet werden. Eine genauere Zustandsüberwachung technischer Systeme und Komponenten hat sicher einen effizienteren, wirtschaftlichen Betrieb zur Folge. Und bei einer präziseren Auslegung technischer Systeme ist mit Kostenminimierung und vermehrter Ressourcenschonung zu rechnen.