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Anlagenhersteller und Instandhalter kooperieren – zunehmend auf digitalisierter Basis

Die Erfahrung einer betriebsintern tätigen Instandhaltung ist  unersetzlich, hat aber ihre Grenzen.  Professionelle Anlagenbetreiber haben längst realisiert, dass sie auch auf  Herstellerinformationen angewiesen sind – nicht nur als  Basisinformation sondern immer auf dem neuesten Stand.  Dieser wiederum kann von einem „Anlagenhersteller“ nur auf Basis betriebsinterner Erfahrungswerte geliefert werden.  Anlagenhersteller und  Instandhalter  müssen also einen  kontinuierlichen informellen Austausch etablieren – am besten  über eine entsprechende Plattform. Christoph Attila Kun,   Manager Maintenance & Inspection Support Services  bei der BASF SE, forciert   eine solche Zusammenarbeit.

Herr Kun, wie abhängig ist die Instandhaltung von Herstellerinformationen?

Herstellerinformationen, wie  beispielsweise Reparaturanleitungen, Wartungsanleitungen, Ersatzteillisten, Zeichnungen und Pläne, technische Spezifikationen und Zertifikate, werden über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage benötigt.

… welcher Zeitraum ist hier zu beachten?

Der Lebenszyklus einer Anlage in der Prozessindustrie beträgt  meist dreißig Jahre und mehr – von der Montage und Inbetriebnahme bis hin zur Außerbetriebsetzung und Demontage. In diesem Zeitraum werden die Herstellerunterlagen zu den verschiedenen Instandhaltungsprozessen dutzende, teils hunderte Male eingesehen. Sie sind damit ein wichtiger Teil der technischen Grundlage für die Erfüllung sämtlicher Instandhaltungsaufgaben.

Inwieweit gilt die digitale Bereitstellung instandhaltungsspezifischer Informationen als Serviceangebot?

Die Vision des Instandhalters der Zukunft  steht im Kontext von Industrie 4.0. Hierbei verfügt der Instandhalter über sämtliche, für die effiziente Ausführung einer spezifischen Tätigkeit relevanten Informationen – und zwar zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort. Um diese Vision auch Realität werden zu lassen, müssen die heute zumeist physisch und analog vorhandenen Herstellerinformationen auch in digitaler Form zur Verfügung gestellt werden – um sie zu hundert Prozent auf mobilen Endgeräten nutzen zu können. Ein Serviceangebot, das die Instandhalter bei der Umsetzung dieser Vision unterstützt, wird sicherlich nachgefragt.

… in welchem Umfang sind Anlagenhersteller hierauf schon vorbereitet?

Seit etwas mehr als 20 Jahren verwenden die Hersteller branchenübergreifend CAD Programme für die Konstruktion Ihrer Produkte – sowie Textsatz- bzw. Layoutprogramme für die Erstellung der Produktdokumentation. Damit haben die Hersteller bereits eine solide digitale Basis, da alle relevanten Herstellerinformationen heute schon in digitaler Form vorliegen.
Viele Hersteller speichern ihre Informationen zudem bereits in Datenbanken, in denen die Informationen klassifiziert, kategorisiert und mit verschiedenen Attributen versehen sind.  Der Weg zu intelligent nutzbaren „digitalen Herstellerinformationen“ besteht dann aus zwei einfachen Schritten:

  1.  Falls erforderlich werden die bereits herstellerseitig vorhanden Attribute um genormte Attribute ergänzt.
  2.  Die digitalen Herstellerinformationen werden in einem bestimmten Dateiformat gespeichert und die Attribute der Herstellerinformationen werden der Datei in Form von Metadaten mitgegeben.

Wie dies im Detail aussieht wird gerade im VDI Fachausschuss 2770 „digitale Herstellerinformationen“ erarbeitet und 2018 als VDI-Richtlinie veröffentlicht.  Mit Hilfe der Ergänzungen nach VDI Richtlinie 2770 können dann die digitalen Herstellerinformationen auf jeder Plattform sowohl geöffnet als auch – mit Hilfe der Attribute – gezielt und somit intelligent auf einzelne Informationen innerhalb der gesamten digitalen Herstellerinformationen zugegriffen werden.

Welchen Einfluss nimmt die Instandhaltung auf den Inhalt digitaler Herstellerinformationen?

Viele Regelwerke und Normen stammen noch aus der Zeit, als die Herstellerunterlagen im Wesentlichen analog zur Verfügung gestellt wurden. Hierzu gehört  beispielsweise  die ISO 82079, in der die Erstellung von Anleitungen, insbesondere Betriebsanleitungen geregelt ist. Die dort getroffenen Regelungen passen jedoch in Teilen nicht mehr zu den neuen Anforderungen an die Dokumentation – wie sie aus der voranschreitenden Digitalisierung der Instandhaltungsprozesse entstehen. Deshalb müssen diese Regelwerke und Normen an die Anforderungen der fortschreitenden Digitalisierung unserer Arbeitsprozesse angepasst werden.

…  wer definiert die neuen Anforderungen?

Die Prozessindustrie hat hierfür den Fachausschuss 2770 „digitale Herstellerinformationen in der Prozessindustrie“ gegründet, um die Digitalisierung und intelligente digitale Nutzung von Herstellerinformationen in der Prozessindustrie voranzutreiben. Der Fachausschuss steht unter der Schirmherrschaft der Gesellschaft für Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen des VDI.

… mit welchem konkreten Ziel?

Ziel des Fachausschusses 2770 ist es, eine VDI-Richtlinie zu erstellen, welche die Beschaffenheit von digitalen Herstellerinformationen für die Prozessindustrie unter Einbindung aller Industrieverbände und unter Nutzung vorhandener Normen regelt. Da die Mitgliedsunternehmen ihre Anlagen mittlerweile global beschaffen respektive verkaufen, soll die erarbeitete VDI-Richtlinie im letzten Schritt zu einer global gültigen ISO-Norm weiterentwickelt werden.

… und wer nimmt daran teil?

Anlagenbetreiber wie BASF, Bayer, Covestro, Evonik, Lanxess, Merck und Wacker Chemie sowie Hersteller wie Bosch, Coperion, KSB und Siemens. Auch  die Verbandsmitglieder des DIN, des  eCl@ss-Konsortiums, der namur und der tekom sowie   IT-Unternehmen wie die SAP, Dosco und GIS.

Ist vor diesem Hintergrund eine stärkere Einbindung der Anlagenhersteller in die Aktivitäten betrieblicher Instandhaltung zu erwarten?

Die Möglichkeiten der Optimierung der Instandhaltung, unabhängig von den Herstellern, sind heute nahezu ausgeschöpft. Die intelligente Instandhaltung der Zukunft wird ihr volles Potential erst mit der engen Zusammenarbeit von Herstellern und Betreibern ausschöpfen können.  In diese Zusammenarbeit werden die Hersteller ihr spezifisches Wissen über ihre Produkte einbringen. Die Betreiber wiederum werden ihr Wissen um die Betriebsweise und die auftretenden Beanspruchungen zur Verfügung stellen.  Durch diese Kollaboration stehen den Beteiligten dann endlich alle Informationen zur Verfügung – sowohl für die Behebung von Störungen als auch die Verbesserung einer Anlage. Das Asset Intelligence Network von SAP könnte ein Schritt in die richtige Richtung sein. Dabei handelt es sich um eine bidirektionale Informationsaustausch- und Kollaborationsplattform für Hersteller und Betreiber von technischen Gütern, mit deren Hilfe die intelligente Instandhaltung der Zukunft gelebt und umgesetzt werden kann.

Herr Kun,  herzlichen Dank für Ihre Einblicke in die Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Anlagenhersteller.

Service für Industrie 4.0 – zentrale Trends zum Service der Zukunft

Kundendienst Verband Deutschland e.V.[Advertorial] Industrie 4.0 verändert Produktions- und Logistikprozesse tiefgreifend und oft disruptiv. Unternehmen erwarten von ihren Mitarbeitern, dass sie diesen Wandel über entsprechende Qualifizierungen und veränderte Jobprofile mitgehen. Im Gegenzug erwarten Mitarbeiter neue Formen der Zusammenarbeit – neue Arbeitszeitmodelle mit optimierter Work-Life-Balance. Auch die Service-Geschäftsprozesse sind betroffen: M2M-Kommunikation, Smart Data, Virtual Reality, Apps und Plattformen – durch die Digitalisierung entstehen unter dem Schlagwort „Service für Industrie 4.0“ viele neue Geschäftsmodelle und Lösungsideen. Der KVD greift diesen Trend auf und stellt ihn in den Mittelpunkt des Verbandslebens 2017.

Service für Industrie 4.0 im Spotlight Mobile Lösungen

IoT und Analytics führen zu neuen Geschäftsmodellen – sie folgen dem Prinzip „Big Data“ zu „Value“ und stützen sich auf “Ecosysteme” wie Data Lakes, Plattformen und Service-Systeme. Hören Sie hierzu Prof. Dr. Gerhard Satzger vom Karlsruher Institute of Technology (KIT), auch zu Beispielen aus der angewandten Forschung in der Technikereinsatzplanung. Und an Round-Tables zeigen Experten in mehreren Sessions aktuelle Lösungen und Praxisbeispiele – etwa zum Field Service Management  und Workforce Management sowie zur Außendienst-Planung und -Ausstattung.

ANMELDUNG „SPOTLIGHT MOBILE LÖSUNGEN“: Regulärer Ticketpreis 39.- Euro netto; Ticketpreis für servicereport-Leser 15.- Euro netto – hierzu einfach den Aktionscode „servicereport“ in das Anmeldeformular eintragen.

Service für Industrie 4.0 im Spotlight Service-Personal

„FIT FOR SERVICE“ gilt auch für eine alternde Belegschaft. Über Service für Industrie 4.0 bleibt dieser Anspruch so realistisch, dass man fast von einer zweiten Karriere sprechen kann – als lebensphasenorientiertes und kompetenzbasiertes Laufbahnkonzept für Servicetechniker. Hören Sie hierzu Gerd Duffke von der Trumpf GmbH + Co. KG. Um Industrie 4. 0 und Arbeit 4.0 zu bewältigen, muss man verstehen, was Arbeit in der Vergangenheit war und welches Arbeitsverständnis für die Zukunft notwendig ist. Unvermeidlich ist der Umgang mit Konsequenzen aus der digitalisierten Arbeitswelt. Hören Sie hierzu Prof. Dr. Peter Nieschmidt, Professor für Politologie a.d. FH München (i.R.). Ergänzende Workshops zu diesen Schwerpunktthemen fokussieren konkrete Fälle aus der Praxis der Teilnehmer.

ANMELDUNG „SPOTLIGHT  SERVICE-PERSONAL“: Regulärer Ticketpreis 395.- Euro netto; Ticketpreis für servicereport-Leser 255.- Euro netto – hierzu einfach den Aktionscode „servicereport“ in das Anmeldeformular eintragen.

Service für Industrie 4.0 auf dem Service Congress

Ein attraktives Programm zum Congress-Thema „Service für Industrie 4.0 – heute und morgen“ wird Sie inspirieren. Hochwertige Impulse für das Service-Business und eine abwechslungsreiche Ausstellung auf Europas größter Servicemesse vermitteln Ihnen exklusive Einblicke in Trends und Prognosen – insbesondere über die KVD-Service-Studie 2017 sowie spannenden Bewerbungen zum 26. Service-Management-Preis des KVD. Ein großer Galaabend und ein prominenter Special Guest runden die Veranstaltung ab.

ANMELDUNG „KVD SERVICE CONGRESS“: Regulärer Messe-Ticketpreis 99.- Euro netto; Ticketpreis für servicereport-Leser 25.- Euro netto – hierzu einfach den Aktionscode „servicereport“ in das Anmeldeformular eintragen.

Zukünftige Arbeitswelt – Kompetenzen und Weiterbildung ausloten

Wer sich mit der zukünftigen Arbeitswelt auseinandersetzt, wird feststellen, dass es mehr denn je sinnvoll ist, sich gezielt weiterzubilden. Unternehmen mit einer Trainingsabteilung oder mindestens einem ausgewiesenen Mitarbeiter in einer Trainingsfunktion sind im Vorteil – insbesondere für Trainingsbereiche, die man gemeinhin zur Kernkompetenz eines Unternehmens zählt. Auch bieten sich über das selbst bestimmte Lernen im digitalen Netz optimale Weiterbildungsmöglichkeiten an. Eine Garantie für einen abgesicherten Arbeitsplatz ist das allerdings noch nicht.

Zukünftige Arbeitswelt – Qualifikationen sondieren

Unternehmen benötigen qualifizierte Mitarbeiter und die Mitarbeiter in den Unternehmen müssen sich mit entsprechenden Fähigkeiten und Kompetenzen in den Unternehmen behaupten. Die Frage ist nur, welche neuen Qualifikationen als aktuell zwingend gelten und auch möglichst langfristig nachgefragt sind. Unternehmen sollten nicht nur die eingesetzten Fähigkeiten und Kompetenzen ihrer Mitarbeiter genau kennen, sondern auch brach liegende Potenziale entdecken und aktivieren. Im Umkehrschluss sollten sich Mitarbeiter nicht nur ihrer ausgeübten Fähigkeiten und Kompetenzen bewusst sein, sondern auch ungenutzte oder entwicklungsfähige Potenziale zur Sprache bringen.

Zukünftige Arbeitswelt – Entwicklung beobachten

Digitale Geschäftsmodelle und deren Angebote sind gestützt auf einer entsprechend produktiv genutzten Datenbasis und verändern die Beziehung zwischen Kunden und Mitarbeitern. Letztere sollten den Fortschritt auf den digitalen Baustellen in ihren Unternehmen genau beobachten. Entsprechende Anpassungen beeinflussen die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen und damit auch die Zukunftsfähigkeit der aktuellen beruflichen Qualifikationen.

Zukünftige Arbeitswelt  – kommunikativ und interdisziplinär ausrichten

Kommunikationsfähigkeit ist für Mitarbeiter in der zunehmend digitalen Arbeitswelt wichtiger denn je – zumal mangelhaft ausgeprägte Kommunikation als distanziertes Verhalten zum Unternehmen ausgelegt werden kann. Ein Unternehmen muss sich darauf verlassen können, dass Mitarbeiter zu anstehenden Veränderungen kooperativ und konstruktiv Stellung nehmen. Immer wichtiger erscheint auch die Fähigkeit zu interdisziplinärem Arbeiten. Das wiederum setzt Mitarbeiter voraus, die den eigenen Aufgabenbereich souverän beherrschen, und darüber hinaus auch bereit sind, begeistert über den altbekannten Tellerand zu schauen.

Industrielle Sicherheit – Existenzieller Bedarf der Wirtschaft

Wirtschaft braucht Sicherheit. Aktuelle Entwicklungen bestätigen den in 2012 vom Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) konstituierten „Ausschuss für Sicherheit“. Facetten hierzu gibt es hinreichend, vorrangig im Bereich technischer Innovationen und globalen Veränderungen. Es geht um einen zukunftsweisenden Wirtschaftsschutz, die Cybersicherheit, den Schutz kritischer Infrastrukturen, den Wettbewerb in der Sicherheitstechnologie, den Wettbewerb in der Verteidigungstechnologie, und nicht zuletzt um mehr Sicherheit zu Perspektiven.

Wirtschaft braucht Industrie

Um Sicherheit für die Industrie zu gewährleisten, konzentrieren sich Aktivitäten und Ansatzpunkte vor allem auf:

  • die Arbeit in sicherer und schadstofffreier Atmosphäre, – ein Ziel der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BauA);
  • präventive Aktivitäten, um die vielschichtigen, gesellschaftlichen Sicherheitslagen in den Griff zu bekommen, – ein Ziel des Instituts für Sicherheits- und Präventionsforschung der Universität Hamburg;
  • diverse Krisenszenarien und ihre Bewältigung, – ein Ziel der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. ;
  • sichere Lebensmittel und Verbraucherprodukte, – ein Ziel des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR);
  • nachhaltiges Wirtschaften, umweltschonende Technologien und innovatives Verhalten, – ein Ziel des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik.

Primär gilt die Sicherheit in der Industrie als garantiert, wenn eigenverantwortlich handelnde Mitarbeiter in den Unternehmen verfügbar sind – auf Basis einer auf hohem Niveau verfügbaren und motiviert eingesetzten, physischen und psychischen Arbeitskraft.

Industrie braucht Industrieservice

Industrie vernetzt sich, um ihre Bedeutung zu unterstreichen. Folgerichtig verstärken Protagonisten im Industrieservice ihren Schulterschluss, im Hinblick auf Bildungs- und Nachwuchspolitik sowie eine adäquate Wissensvermittlung. Der hohe Anspruch der gemeinsamen Zielsetzung im Industrieservice manifestiert sich nicht zuletzt durch das Aufzeigen von Zukunftstrends sowie der Erarbeitung von Handlungsanweisungen und Qualifizierungsmaßnahmen – und das im Hinblick auf nationale und internationale Anforderungen. Protagonisten im Industrieservice betonen die Bedeutung ihrer Aktivitäten über die Mitarbeit und Mitsprache bei der Entwicklung von Standards, Normen und Regelwerken. Der Einfluss auf Serviceportfolios liegt auf der Hand.

Industrieservice braucht Serviceportfolios

Die Investitionen der Industrie korrelieren mit dem Servicegeschäft. Aus Betreibersicht sind zur Betreuung von Sachanlagen jährliche Servicekosten einzuplanen – moderat betrachtet sind das vielleicht 5% vom Investitionsvolumen. Um sich darüber klar zu werden, inwieweit ein adäquates Serviceportfolio bei den Kunden ankommt, ist es transparent zu kommunizieren. Vor diesem Hintergrund wird dann schnell deutlich, wie sich die aktuelle Bindung zu den jeweiligen Kunden darstellt und wo gegebenenfalls Handlungsbedarf besteht. Verspricht das Portfolio eine gute Servicequalität und ist preislich plausibel, stehen die Wettbewerbschanchen nicht schlecht. Und sind die vereinbarten Serviceleistungen für alle Akteure profitabel, dürfen langfristige Geschäftsbeziehung erwartet werden.

Release 4.0 – Orientierung für 2017

Für einen guten Start in das neue Servicejahr ist es ganz hilfreich, sich diverse Ausgangspositionen zu vergegenwärtigen. Im servicereport publizierte Interviews sind angelegt, hierzu einige Ansätze zu fokussieren. Diese sind übegreifend beeinflusst vom „Release 4.0“, das sich mittlerweile in sämtlichen Bereichen der Wirtschaft findet –  fokussiert auf die vernetzte Digitalisierung jeder Branche. Trotzdem ist hierbei eine Polarisierung zwischen Abwehrhaltung und Akzeptanz nicht zu übersehen. In einem mehrjährigen Prozess wird sich zeigen, an welche Bedingungen der Einsatz von Digitalisierung geknüpft wird, etwa in der Industrie: Umsetzung von Industrie 4.0

Berufsbilder

Was durch Digitalisierung auf Berufstätige zukommt, ist noch nicht so eindeutig zu bestimmen. Die beeinflussten Berufsbilder könnten mehr oder weniger vollständig von der Bildfläche verschwinden beziehungsweise ersetzt werden. Nichts erscheint unmöglich – doch könnte sich der Grundsatz durchsetzen:  so digital wie möglich, aber nur so digital wie nötig: Berufstätige vor dem finalen Ausstand

Produktionsbetriebe

Digitalisierung greift massiv in die Produktionsbetriebe ein – und es erscheint obligatorisch, dieser Entwicklung aufgrund vielversprechender Effizienzmerkmalen zu folgen. Im Rahmen einer solchen Realisierung wird der Maintenance eine nachhaltig wirksame Schlüsselfunktion zugeschrieben: Maintenance digitalisieren

Benchmark

Eine optimale Produktivität der betriebsinternen Instandhaltung ist das unverändert erklärte Ziel in den Produktionsbetrieben. Instandhaltungsproduktivität korreliert mit Instandhaltungsqualität und Instandhaltungszeit. Ein instandhaltungsspezifischer Deckungsbeitrag steht weiterhin nicht zur Debatte. Trotzdem bleibt der Vergleich zwischen internen und externen Serviceorganisationen eine zwingende Vorausssetzung, um die individuelle Exzellenz nachzuweisen: Instandhaltungsproduktivität als Benchmark

Tools und Applikationen

Der Einsatz von digitalen Tools und Applikationen erscheint aufgrund der sich bietenden Vorteile äußerst attraktiv – sowohl für die externe als auch die betriebsintere Serviceorganisation. Wichtig ist offenbar, dass digitaleTools und Applikationen produktspezifisch ausgerichtet sind – als unverwechselbares Differenzierungsmerkmal: Digitale Applikationen im Einsatz

Algorithmen

Fest steht, dass zur Vorhersage, Vermeidung und Lösung von Problemsituationen zunehmend der Einsatz von Algorithmen propagiert und auch schon realisiert wird. Dieser Trend setzt die Fähigkeiten voraus, algorithmische Lösungen zu finden, um dann entsprechende Algorithmen zu programmieren. Eine adäquate Inhouse-Kompetenz scheint sich als Wettbewerbsvorteil abzuzeichnen.

… warum Datenauswertung in Echtzeit wichtig für E-Commerce und Marketing ist:

Harald Weimer, Geschäftsführer Talend Germany GmbH

[Advertorial] „Im Online-Handel ist der Zeitfaktor im Kundenmanagement sehr wettbewerbskritisch. Daher sollte die Datenauswertung in Echtzeit geschehen. So kann das Kundenverhalten optimal analysiert und daraus resultierend entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Retailer können ihren Kunden Kaufmotivationen sowie -anreize in Echtzeit verfügbar machen und so das Einkaufserlebnis verbessern. Unternehmen werden so dem heutigen Einkaufsverhalten und den harten Anforderungen an einer kurzen Reaktionszeit im E-Commerce gerecht. Außerdem bietet Realtime Marketing einen enormen Vorteil im Wettbewerb um den Konsumenten.“

Fachwissen Instandhaltung – zusätzlicher Bedarf durch neue Herausforderungen

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[Advertorial] Wer Instandhaltung wettbewerbsfähig und transparent gestalten will,  muss diese mit den Anforderungen aus der Produktion in Einklang bringen.  Hierbei zeigt sich, ob eine Instandhaltungsorganisation wirtschaftlich arbeitet und optimal aufgestellt ist.  Es gilt, die Sicherheit, Verfügbarkeit und Produktionsqualität von Maschinen und Anlagen sicherzustellen – im Sinne einer risikobasierten Instandhaltung. Außerdem ist die Instandhaltung, durch den verstärkten Einsatz von IT-Systemen in der Produktion, in ungewohntem Ausmaß herausgefordert. Der entsprechende Bedarf an zusätzlichem Fachwissen zeichnet sich in drei Bereichen ab.

Industrial workers with notebook, teamwork

Fachwissen – Smart Maintenance

Übernehmen Sie die Verantwortung für eine smarte Maintenance, um entsprechende Potenziale für Ihr Unternehmen zu erkennen und zu bewerten.  Überblicken Sie, was sich unter  Industrie 4.0 abzeichnet und wie  Cyber-physische Systeme eingesetzt werden. Realisieren Sie die Bereitstellung  kontextbezogener Informationen einer prädiktiven Instandhaltung.

Fachwissen – Instandhaltungscontrolling

Übernehmen Sie die Verantwortung für wettbewerbsfähige Instandhaltungsleistungen, die in  einem transparenten Budget optimal dokumentiert  sind.  Nutzen Sie das kennzahlengesteuerte Controlling von Instandhaltungsleistungen  für einen entsprechend effektiven Budgeteinsatz.  Vereinbaren Sie Ziele und definieren Sie stabile Prozesse, gestützt von einer konsequenten Nutzung moderner IKT-Systeme und aussagefähigen Anlagenhistorien.

Fachwissen – Instandhaltungsmanagement

Übernehmen Sie die Verantwortung für einen abgesicherten Produktionsbetrieb, mit der  richtigen Strategie zwischen Kostendruck und risikobasierter Anlagenverfügbarkeit. Unterziehen Sie Ihre Organisation einem methodisch gestützten, kontinuierlichen Verbesserungsprozess – nutzen Sie hierzu Kennzahlen für ein effektives Controlling.

Weitere Details und Buchungsmöglichkeiten: Seminare der Stuttgarter Produktionsakademie für ein verantwortungsvolles Intandhaltungsmanagement.