Geschäftsbeziehungen leben von Vertrauen – Compliance sichert die Reputation

Als vertrauensbildende Maßnahme in Geschäftsbeziehungen empfiehlt sich das Compliance Management System vom TÜV Rheinland. Es orientiert sich an den nationalen, internationalen und innerbetrieblicher Rechtsvorschriften, Richtlinien und Bestimmungen. Über ein Compliance-Analysetool können Unternehmen selbstständig ermitteln, ob alle Bereiche und Funktionen ihrer Organisation diesen rechtlichen Anforderungen genügen. Ergänzend ist sicherlich empfehlenswert, eine solche Analyse auch von einem neutralen Experten auswerten zu lassen. Und das immer im Vergleich mit marktüblichen Best Practice-Beispielen.

Geschäftsbeziehungen – Reputation aufbauen und absichern

Nicht allein das Produkt entscheidet über Fusionen und Kooperationen sondern auch die Reputation eines Unternehmens. Vertrauensbildung ist ein langwieriger Prozess und gewonnenes Vertrauen ein wertvolles Gut. Das Institut für Krisenforschung hat im Vertrauensgipfel 2011 darauf hingewiesen, wie schnell Vertrauen verspielt werden kann. An der Vertrauensbildung zwischen Unternehmen und Kunden ist der Service maßgeblich beteiligt, wenn nicht sogar federführend: Beeinflusst durch eine proaktive Betreuung und den persönlichen Ansprechpartner im Problemfall. Das entscheidende Element, Vertrauen zu gewinnen, ist und bleibt in jedem Fall die Integration der Kunden in die Unternehmensprozesse.

Geschäftsbeziehungen – die richtigen Konzepte finden

Fusionen und Übernahmen zwischen Unternehmen aus Schwellenländern und Industrienationen waren im zweiten Halbjahr 2010 weniger attraktiv; so die Erkenntnisse des Wirtschaftsprüfers KPMG. Als Ursache wird genannt, dass Investoren aus Schwellenländern offenbar nicht die gewünschte Produktpalette vorfinden. Diese erscheint als zu komplex und zu teuer. Reverse Engineering soll das Problem lösen, um adäquate, vielleicht auch simplifizierte Rekonstruktionen zu realisieren; ein Versuch, die Investoren doch noch zu überzeugen. Möglicherweise liegt die mangelnde Investitionsbereitschaft aber auch an fehlenden Konzepten für den Betrieb komplexer technischer Systeme. In diesem Sinne ist vielleicht auch der Transfer entsprechender Dienstleistungen hilfreich.