Integriertes Service Management – Softwarelösungen forcieren neue Geschäftsmodelle

Als integriertes Service Management propagiert das Unternehmen IBM seine neuen Softwarelösungen. Die gegenständliche und die digitale Welt sollen intelligenter korrespondieren. Über Sensoren, Smart Grids, RFID-Tags, 4G-Wireless-Netze, Smartphones und Tablet-PCs sind umfassende Informationen über Betrieb, Standort oder Zustand verfügbar. Gegenstände und Systeme mit künstlicher Intelligenz auszustatten ist jedoch nur die eine Seite: Der so aktivierte Datenfluss muss auch verarbeitet werden.

Integriertes Service Management mittels Sensoren

Sensoren messen Strömungen, Durchflüsse oder den Grenzstand einer Überfüllsicherung. Auf dem Markt sind Sensoren verfügbar, die eine relative Feuchte bis zu 100 % messen oder Temperaturbereiche von -40° bis +85 °C abdecken. Sensoren messen Schwingungen, dynamische Beschleunigungen und Kräfte. Es gibt Sensoren, die im Sekundentakt Betriebszustände abfragen und Messwerte per Funk zur Auswertung weiterleiten. Und gegebenenfalls sind Sensoren mobil und ferngesteuert einsetzbar.

Integriertes Service Management durch Smart Grids

Smart Grids sollen als Strom- und Datennetze die Energieerzeuger, Energieverbraucher und Energiespeicher nicht nur als solche sondern auch kommunikativ vernetzen. Insbesondere sollen hierbei auch Elektrofahrzeuge und Gebäude einbezogen werden. Smart Grids sollen nicht nur Energie transportieren sondern den Kunden ermöglichen, auf diesen Prozess aktiver als bisher üblich Einfluss zu nehmen. Über Smart Grids werden Informationen sowohl zum Bedarf als auch zum tatsächlichen Verbrauch realisiert. und Smart Grids öffnen den Weg zu diversen kostenpflichtigen Mehrwertdiensten.

Integriertes Service Management mit RFID-Tags

Über RFID-Tags lassen sich Bauteile logistisch verfolgen und technische Systeme identifizieren und steuern; aber auch Dienstausweise, Kontrollpunkte und Ereignisse überwachen. Entscheidend für den zuverlässigen Einsatz von RFID-Tags ist deren Befestigung am Trägermaterial, unter Berücksichtigung der vorherrschenden Umweltbedingungen. Vor diesem Hintergrund können RFID-Tags auch resistent gemacht werden gegen aggressive Flüssigkeiten, Schockzustände, Vibrationen oder Entflammbarkeit. Gegebenenfalls zeichnen sich solche Tags auch durch elektromagnetische Störfestigkeit aus. Den Betriebsstrom für die Datenübermittlung beziehen aktive RFID-Tags aus einer eingebauten Batterie, die passiven aus einem Lesegerät.

Integriertes Service Management über 4G-Netze

Die drahtlosen Kommunikationsnetze der vierten Generation – 4G-Netze – setzen auf höchste Geschwindigkeit und Kapazität. Präsentiert als sicheres und zuverlässiges IP-basiertes System werden hiermit diverse Dienste realisiert. Beispielsweise für Video Services, in der Sprachaufzeichnung und Geschäftskommunikation; als Alarmsysteme und Systeme der Zutrittskontrolle; aber auch für die Überwachung und Wartung technischer Systeme.Die IBM will die hierbei erzeugte Datenmenge mit intelligenten Infrastrukturen bewältigen. Entsprechende Software-Tools sind einsatzbereit für:

  • die Analyse zur Netzwerküberwachung,
  • das Smart-Metering-Management der Energieversorgung,
  • die Lokalisierung und Überwachung von Ausrüstung und Personen,
  • die Analyse und Überwachung von Gebäuden und ihren Betriebsanlagen,
  • die Analyse und Diagnose zur Verbesserung der Pünktlichkeit von Zügen,
  • die Echtzeit-Visualisierung städtebaulicher Infrastruktur.

Hiermit sollen Unternehmen in die Lage versetzt werden, ihre Geschäftsmodelle voranzutreiben.