Management von Wissen – Nur bewertetes Wissen schließt Lücken

Der Bedarf, Wissenslücken zu schließen, ist groß. Man muss wissen wollen, um erfolgreich zu sein – Wissen ist bekanntlich der Schlüssel zur Macht. Ein geschicktes Management von Wissen profiliert Individuen genauso wie Unternehmen oder sonstige Organisationen und Interessengemeinschaften.

Der nach Gesetz und Ordnung geregelte Aufbau und Transfer von Wissen ist ein reguläres Geschäft – eher nicht, wenn Wissen aus illegitim angezapften Quellen gezogen wird, etwa aus unterschwellig angelegten, gigantischen „BIG-DATA-Heuhaufen“.

Maßgeblich ist der Umgang mit Wissen

Das Management von Wissen orientiert sich an dessem Wert. Strukturiertes Wissen bringt Übersicht und Klarheit, Best-Practice-Wissen beschreibt die neuesten Erkenntnisse zu einem Sachverhalt. Umgesetztes Wissen bringt Innovationen und gegebenenfalls Streit um Urheberrechte. Geschütztes Wissen weckt Begehrlichkeiten und transparentes Wissen schafft Vertrauen.

Aufgepasst bei lanciertem Wissen, denn es gilt zu prüfen, ob es wahr ist, gefärbt oder verfälscht. Es gibt Faktenwissen, Halbwissen oder Pseudowissen – die Grenzen sind fließend.

Man muss nicht alles wissen – nur das Entscheidende. In diesem Sinne ist eine grundsätzliche, individuelle Bereitschaft zu aktivieren, Wissen „gruppenorientiert“ bereitzustellen – um dann gegenseitig davon zu profitieren.

Management von Wissen im Service

Servicespezifisches Wissensmanagement fokussiert die Rahmenbedingungen zur Performance und Personalentwicklung einer Serviceorganisation sowie deren nachhaltiger Optimierung. Servicespezifisches Wissen ist auf die Lösung von Kundenproblemen und Kundenanforderungen konzentriert. Das im Service angestrebte Management von Wissen ist sowohl auf schnelle als auch auf nachhaltige Ergebnisse ausgerichtet.

Vorrangig benötigen Servicemitarbeiter einen unmittelbaren und  uneingeschränkten Zugriff auf dokumentiertes Wissen, das für einen Serviceeinsatz erforderlich ist – unabhängig von Ort und Zeit und insbesondere auf Reisen. Der routiniert realisierbare, direkte Austausch von Wissen mit Kollegen oder über interne Kommunikationsplattformen ist obligatorisch.

Servicemitarbeiter müssen sich systematisch qualifizieren, der entsprechende Wissensbedarf ist individuell zu definieren. Hierzu sind Wissenslücken systematisch aufzuspüren, um sie dann umgehend zu schließen. Eine entsprechend gesteigerte Servicequalität wirkt sich unmittelbar auch auf die Wettbewerbsfähigkeit aus.

Management von Wissen in den Unternehmen

Die Bilanzierung von Wissen soll es Unternehmen ermöglichen, das intellektuell verfügbare Kapital systematisch zu bewerten und zu steuern. Eine Wissensbilanz fokussiert entsprechende Stärken und Schwächen in den Unternehmen: Wissensbilanz-Schnelltest

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Management von Wissen - Nur bewertetes Wissen schließt Lücken
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Das Management von Wissen orientiert sich an dessem Wert - der es ermöglicht, Individuen, Unternehmen oder jedwede Interessengemeinschaft zu profilieren. Die Bilanzierung von Wissen macht deutlich, welches intellektuell verfügbare Kapital zur Verfügung steht.
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