Customer Service der Zukunft – digitale Treiber gesucht

Unternehmensspezifische Serviceprozesse sollen sich mit digitaler Effizienz, Schnelligkeit und Übersicht vom Wettbewerb abheben. Es gilt, Customer Service durch entsprechende Potenziale, Strategien und Lösungen zu definieren – smartes Remote Monitoring relevanter Daten und deren kontinuierliche Analyse korrespondieren sowohl mit „Teleservices“ als auch mit „vernetzten Services“. Sicherlich fordert eine solche digitale Transformation nicht nur jedes Unternehmen heraus, sondern auch dessen Kunden.

digitalisierung
Digitalisiserung

Customer Service – Digitale Reife ausloten

Unternehmen müssen wissen, inwieweit sie den Anforderungen der Digitalisierung gerecht werden. Und Kunden müssen sich entscheiden, inwieweit sie digitalisierten Angeboten folgen möchten. Letztlich muss die digitale Reife eines Unternehmens auf die digitale Reife seiner Kunden abgestimmt sein, um entsprechend erfolgreiche Geschäftsmodelle zu realisieren. Erwartungsgemäß finden sich unter Kunden sowohl „Digital Natives“ als auch „Digital Immigrants„.

Customer Service – Kundenansprache digitalisieren

Will man die digitale Transformation kundenzentriert gestalten, ist hierbei primär ein gutes Gefühl zu vermitteln. Die Analyse des digitalen Kundenverhaltens  gibt nicht nur Aufschluß über den möglichen Einsatz von Digital Services, sondern auch über resistente Offline-Kundenentscheidungen. Digitalisierte Kundenbindung bedeutet, Kundenkommunikation erlebbar zu gestalten. Und hierbei ist besondere Kreativität gefragt – gilt es doch, den persönlichen Kontakt zwischen Unternehmen und Kunden weitgehend zu ersetzen. Die klassischen Offline-Strategien sind somit nicht nur intelligent, sondern auch emotional in das digitale Zeitalter zu transferieren.

Customer Service – Digitalisierung kontinuierlich transformieren

Eine der vornehmsten Aufgaben im digitalen Kundenservice ist es, positive Erfahrungen zu schaffen, um die Attraktivität zukunftsweisender Online-Services kontinuierlich zu steigern. Als Brücke zwischen traditioneller Routine und Innovation gilt jedenfalls unverändert, Kunden nicht zu stören sondern zu begeistern  – und vor allem auf Augenhöhe zu begegnen. Service war schon immer ein eigenständiges Produkt – mit der digitalen Transformation ist dieser Anspruch definitiv bestätigt.

Customer Service – digital vorbereiten

Um die Digitalisiserung erfolgreich zu bewältigen, verweisen Protagonisten auf die primären Voraussetzungen. So plädiert das Fraunhofer IAO für eine unternehmensspezifische Digitalisierungsstrategie – einer individuellen digitalen Agenda zur Entwicklung und Simulation digitaler Geschäftsmodelle. Und die Universität Liechtenstein macht das Gelingen der digitalen Transformation nicht nur vom Einsatz neuer Technologien abhängig, sondern sieht vor allem  das „Human Resources Management als Treiber und Enabler der Digitalisierung„.

Maintenance digitalisieren – Produktionsstandorte verantwortlich absichern

Wenn sich Produktionsunternehmen auf ihre Digitalisierung vorbereiten, muss sich die Maintenance zwangsläufig anpassen. Hierbei sollte eine wertschöpfende Instandhaltung auch ihre Chance wahrnehmen, eine besondere Rolle zu spielen – eine Forderung, die Dr. Andreas Weber überzeugend propagiert. Die neuen Herausforderungen zur Digitalisierung der Produktion sind Andreas Weber gut bekannt – er ist Vice President Business Development der Evonik Technology & Infrastructure GmbH, Businessline Technical Services.

Herr Weber, was macht Digitalisierung mit den Produktionsbetrieben?

Digitalisierung ist das größte Change-Projekt, das die produzierende Welt kennt. Es geht nicht um Technologie, nicht um Prozesse, nicht um Daten, sondern einzig um die Wandelfähigkeit von Unternehmen und Organisationen. Durch die Digitalisierung verändern sich alle Wertschöpfungsstufen in der produzierenden Industrie. Es geht darum, Menschen und Organisationen auf sich schneller wandelnde Märkte vorzubereiten.

Inwieweit ist es obligatorisch, Maintenance zu digitalisieren?

Durch die Veränderung der Wertschöpfungsstufen werden entlang der Wertschöpfung zunehmend vernetzte Prozesse entstehen. Diese Vernetzung führt zu einem strukturierten Umgang mit Menschen und Wissen. Die Dokumentation wird zunehmend komplexer, und Arbeitsschritte müssen genauer beschrieben werden, um auch den Wissenstransfer sicherzustellen. Wesentliche Effizienzmerkmale lassen sich nur durch eine digitalisierte Instandhaltung realisieren.

… welche Effizienzmerkmale sind besonders zu berücksichtigen?

Wer beim Lesen dieses Interviews eine Tasse Kaffee trinkt, sollte sich darüber bewusst sein, dass von der Kaffeesaat bis zur Tasse 180 Liter Trinkwasser benötigt werden. Trotz dieser enormen Wassermenge wird in jeder Wertschöpfungsstufe sicherlich optimal gewirtschaftet und auch Umsatz gemacht. Und doch sollte es gelingen, die einzelnen Wertschöpfungsstufen so zu optimieren, dass eine Wassermenge von etwa 50 Litern ausreicht. Den einzelnen Geschäftsmodellen der Wertschöpfungskette kann diese Effizienz durchaus zugute kommen – sie muss nur realisiert werden. Das und nichts anderes ist Industrie 4.0 – eine vernetzte, optimierte und flexibilisierte Produktion über Unternehmensgrenzen hinweg. Und so muss auch die Instandhaltung wirken.

… wie kann Maintenance die Effizienz beeinflussen?

In der Instandhaltung liegen große Hebel in den Schnittstellen des Asset-Life-Cycle – von der Schnittstelle zum Kunden, im Sinne von Dokumentation, bis hin zur Prozessoptimierung. Eines der wichtigsten Werkzeuge zur Effizienzgewinnung ist das Schließen der Lücke zwischen einer Funktionskette und der dazu gehörigen Informationskette – beispielsweise beim Dienstleistungseinkauf. Wenn ich einen verlässlichen Partner habe, der die Instandsetzung eines Equipments in der geforderten Qualität  liefert, benötige ich theoretisch keine Eingangskontrolle. Trotzdem wird diese oft mit erheblichem Aufwand betrieben. Gleichzeitig könnte der Instandsetzer wertvolle Hinweise auf Ausfallursachen geben, diese Informationen versickern aber weitgehend und bleiben somit ungenutzt.

Was macht es nun wünschenswert, Maintenance zu digitalisieren?

Die Veränderung der Wertschöpfungsstufen erfordert auch eine zunehmende Digitalisierung der Produktionsanlagen. Diese Modifikation und Weiterentwicklung ist eine Transformationsleistung, die nach meinem Empfinden am effektivsten die Instandhaltung erbringen kann. Eine beständige Industrie 4.0 kann nur durch die Instandhaltung realisiert werden. Damit ist die Maintenance-Abteilung Wertetreiber für einen Produktionsstandort.

… wie kann sich eine auf Kostenreduktion ausgerichtete Maintenance plötzlich als Wertetreiber verstehen?

Industrie 4.0 erfordert das Umsetzen bestimmter Maßnahmen. Es geht darum, Anlagen zu vernetzen, in den Bestandsanlagen Strukturen zu schaffen und den Einsatz von Ressourcen zu minimieren. Das Wissen der Instandhalter darf sich damit nicht nur auf die Wertschöpfungsstufe des eigenen Unternehmens konzentrieren, sondern muss über die gesamte Wertschöpfungskette genutzt werden. Damit wird die Instandhaltung zum Wertetreiber.

Gibt es bei der Digitalisierung der Maintenance nachteilige oder optionale Aspekte?

Durch die Digitalisierung verändern sich Produktlebenszyklen – für das produzierte Gut, aber auch für die Assets mit denen wir produzieren. Diese Schnelllebigkeit lässt es immer weniger zu, einen „vollzogenen Wandel“ zu stabilisieren. Auch Instandhaltern gelingt es dann nur mit erheblichem Aufwand, ihre Organisation auf die veränderten Geschäftsmodelle nachhaltig einzustellen – im Hinblick auf Mensch und Maschine. Gelingt das nicht, verlieren Unternehmen ihre Daseinsberechtigung – gelingt es, eröffnet sich eine immense Chance auf Weiterentwicklung.

… welche Maßnahmen favorisieren Sie, um diese Nachhaltigkeit abzusichern?

Machen! – Machen! – Machen! – Wir brauchen eine Kultur, die es erlaubt aus Fehlern zu lernen. Wir müssen uns auch trauen, etwas auszuprobieren, das wir nicht quantifizieren können – und von dem wir nicht sicher wissen, ob es funktioniert. Wir müssen Fehler machen dürfen, aber daraus auch lernen. Damit meine ich nicht die „amerikanische Ingenieurskunst“, sondern ein gesundes Maß an „try and error“ – und einen höheren Druck, auch mal Teillösungen zu monetarisieren. Um in Zukunft überhaupt noch produzieren zu können, muss die Rolle der Instandhaltung und ihr langfristiger Nutzen als Chance wahrgenommen werden.

Wenn man mehr von Ihnen über digitalisierte Maintenance erfahren möchte – welche Möglichkeiten bieten Sie an?

In meinem Vortrag auf der diesjährigen IFC EBERT-Tagung Instandhaltung stelle ich ein akademisches Modell vor – hiermit ist erkennbar was sich verändern wird. Wenn Menschen verstehen in was sie investieren, können Sie sich darauf einstellen und den Wandel begleiten.

Herr Weber, herzlichen Dank für Ihre informativen Stellungnahmen zu den digitalen Herausforderungen der Maintenance.

Nanotechnik bleibt auf Kurs – Erwartungen und Konsequenzen sind weitreichend

Produkte und Systeme sollen sich durch Nanotechnik in vielerlei Hinsicht verbessern lassen. Strukturell optimierte Materialien besitzen neue Eigenschaften und zielen damit auf entsprechende Nutzeffekte. Im Nanoraum agierende Motoren, Maschinen und Roboter lassen die Protagonisten auf grenzenlose Anwendungsmöglichkeiten hoffen.

Nanotechnik – Einfluss auf Serviceaktivitäten

Ist Nanotechnologie auf die Steigerung der Lebensdauer technischer Systemen ausgerichtet, hat das naturgemäß auch reduzierende Auswirkungen auf deren Störanfälligkeit und den Ersatzteilbedarf. Ist etwa die Einsparung von Energie das Ziel nanotechnologisch optimierter Baugruppen, so erhöht sich das Umrüstungspotenzial. Vorrang haben sicherlich Dienstleistungen, die der Anwendungssicherheit von Nanomaterialien geschuldet sind. Im Hinblick auf Mensch und Umwelt muss die Zulassung, Anwendung und Überwachung von Nanomaterialien transparent verfolgbar sein. Auch der verantwortungsvolle Umgang mit „Nanoabfall“ setzt adäquate Dienstleistungen voraus.

Nanotechnik – unerwünschte Auswirkungen

Erkenntnisse über die Auswirkungen von Nanomaterialien auf den menschlichen Organismus sind zwingend. Aus diesem Grund wurde 2006 ein „Nanodialog“ gestartet, der unverändert aktuell ist. Dieses Projekt zur nanospezifischen Sicherheitsforschung soll kontinuierlichen Aufschluss bringen, welche Langzeitwirkungen von Partikeln der Nanotechnologie ausgehen – insbesondere im Bereich niedriger Belastungen, mit dem besonderen Fokus auf chronische Wirkungen. Entsprechend sind Risiken abzuschätzen und Grenzwerte abzuleiten. Das Langzeitprojekt wird getragen vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU) und beschäftigt 300 Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft, Behörden und Verbänden.

Nanotechnik – der Markt

Der sogenannte „Nano Guide of Europe“ wird vom Fachverband für Mikrotechnik (IVAM)als europäische Datenbank für „Nano-Angebote“ favorisiert – für Anwender, Zulieferer, Abnehmer oder Entwicklungspartner. Bereits in 2009 war von mehr als 3.000 Anbietern die Rede – mit komprimierten Informationen über Produkte und Lösungen im Bereich Mikrotechnik und Nanotechnologie. Gefragt sind offenbar: „Methodische Ausrichtung“, „Realisierung hilfreicher Tools“ und „Möglichkeiten des Software Supports“.

Nanotechnik – ein Experimentierfeld

Einen futuristischen Ausblick auf die vielfältigen Möglichkeiten der Nanotechnologie bietet eine kompakte Ausgabe von SPEKTRUM – mit Bezug auf einen manipulierbaren Mikrokosmos, der entsprechend die Welt verändert. Man erkennt, dass sich mit der Nanotechnologie  zweifellos ein Experimentierfeld für kreative Entwickler und Dienstleister eröffnet hat.

Digitalisierte Instandhaltung – die Umsetzung ist zwingend

IFC Ebert

[Advertorial] Um die Produktion erfolgreich zu organisieren, muss die Instandhaltung einen entscheidenden Teil beitragen – und ist dabei auf Wissenstransfer im Servicebereich dringend angewiesen. Industrie 4.0 definiert die Maßstäbe für zukunftsfähige Systemlösungen. Die Instandhaltung ist herausgefordert, den Anforderungen von Industrie 4.0 adäquat zu begegnen – mit angepaßten, aber auch neuen Vorgehensweisen.

Digitalisierte Instandhaltung beschleunigt

Über den Einsatz digitaler Tools und Applikationen bieten sich der Instandhaltung  umfangreiche Möglichkeiten, Projektabläufe  zu optimieren. Maintenance im Zeitalter der Digitalisierung stützt sich auf den unmittelbaren Zugriff auf wissensbasierte Datenbanken. Insbesondere kann die Instandhaltung von den digital bereitgestellten Informationen der Hersteller profitieren.

Digitalisierte Instandhaltung beeinflußt

Nachhaltig optimierte Prozesse und Kostensenkung sind das Ziel einer Reorganisation. Mit der Digitalisierung der Instandhaltung verändert sich deren Organisation nahezu zwangsläufig – und führt zu einem entsprechend nachhaltig wirksamen Instandhaltungsmanagement. Demzufolge wird auch eine outgesourcte Instandhaltung künftig nur noch mit digitalen Kompetenzen bestehen können.

Digitalisierte Instandhaltung unterstützt

Digitalisierung bietet die Rahmenbedingungen für eine prädiktiv ausgerichtete Instandhaltung. Auch kann die Wirkung von Maßnahmen der Total Productive Maintenance digital erfaßt und gemessen werden. Digitalisierung gilt als Schlüssel zu mehr Produktivität – und eine hoch produktive Instandhaltung gilt als unverzichtbarer Wettbewerbsvorteil.

IFC EBERT – Tagung Instandhaltung 2016

Nutzen Sie auch das diesjährige Themenspektrum für kompetente Instandhalter, das Ihnen wertvolle Erkenntnisse vermittelt, wie sich Instandhaltung weiterentwickelt – präsentiert vom Institut für Controlling Prof. Dr. Ebert GmbH.

Programm und Anmeldung zur Tagung Instandhaltung 2016

Grüne Flotte – E-Fahrzeuge im professionellen Einsatz

Grüne Flotte im Trend

Wenn eine Fahrzeugflotte in einem Stadtgebiet verteilt ist und Kunden rund um die Uhr zur Verfügung steht; wenn diese sich nur einmal registrieren müssen, um jeden freien Pkw spontan oder auch mit Vorreservierung anzumieten; und wenn dieser dann beliebig lange genutzt und auf jedem freien, öffentlichen Parkplatz wieder abgestellt werden kann – dann kann das als umweltfreundliches Mobilitätskonzept gelten. Hierzu sind insbesondere E-Fahrzeuge geeignet, die aktuell umfassend gefördert werden. Unverändert sind E-Fahrzeuge eher in einem definierten Umkreis einsetzbar als im Bereich des Fernverkehrs. Von daher sind die von Unternehmen „lokal begrenzt“ eingesetzten E-Fahrzeugflotten auch realistischer zu betrachten als die „grenzenlos“ propagierten privaten Investitionen in E-Fahrzeuge.

Grüne Flotte – Konzept nach Fraunhofer

Das Fraunhofer IAO hat sich Gedanken gemacht, wie sich Elektroantriebe auf ein Flottenmanagement auswirken. Grundsätzlich wird den Unternehmen erst mal Vorsicht nahe gelegt – „man muss ja nicht gleich die komplette Flotte durch E-Fahrzeuge ersetzen oder von heute auf morgen umsteigen“. Entsprechend vorsichtig wird auch vorgeschlagen, den eigenen Fahrzeugpool mit dem von Partnerunternehmen abzustimmen oder die Nutzung eines gemeinsamen Pools zu realisieren. Natürlich ist diese Möglichkeit nicht nur auf E-Flotten beschränkt. Genauso wenig wie die sogenannte „On-Board-Unit“ zur Analyse und Optimierung von Fahrzeugbetriebsdaten und Einsätzen – oder die smarte Lösung eines Zugangs- und Fahrberechtigungssystems via Smartphone. Als spezifische Vorteile für den Umstieg auf eine E-Fahrzeugflotte gelten somit vor allem die finanzielle Förderung und die Hoffnung auf ein grüneres Image: Tipps für den erfolgreichen Betrieb einer E-Fahrzeugflotte.

Grüne Flotte – Ansatz im Service

Wenn ein Flottenmanagement wirtschaftlich betrieben wird, kann es sich auch positiv auf die Umwelt auswirken. Optimierend wirken etwa eine professionelle Navigation, die Vermeidung von Verkehrsstörungen oder die Ortung von Fahrzeugen. Hinzu kommt das abgestimmte Management von Aufträgen, die Sicherheit des Fahrers und ein generelles umweltbewusstes Handeln. Nicht zuletzt reduzieren Remote Services die Serviceeinsätze vor Ort. Eine vollständige Kompensation ist allerdings nicht zu erwarten, denn ein kundenorientierter Service wird auch weiterhin Präsenz vor Ort zeigen müssen. Kundennahe Stützpunkte erleichtern den Einsatz von E-Fahrzeugen.

Grüne Flotte – der Fahrstil

Ein professionelles Flottenmanagement kann, unabhängig vom Fahrzeugantrieb, den Umgang mit Ressourcen über den Fahrstil beeinflussen. Das bedingt die Erfassung und Dokumentation von Fahrweisen – etwa starke Beschleunigungsvorgänge, drastische Bremsmanöver oder längere Standzeiten bei laufendem Motor. Solche Analysen gelten als Bereicherung für eine optimierte Routenplanung und ein cleveres Fahrzeugmanagement – im Sinne einer daraus resultierenden, optimierten Gesamtfahrleistung.

Grüne Flotte – Technologie

Professionelle Online-Lösungen für das Flottenmanagement berücksichtigen, dass über jeden internetfähigen Computer sicher auf alle Fahrzeug-, Auftrags- und Reportinginformationen zugegriffen werden kann. Darüber hinaus sind Bedarfsanalysen, Beratungen, Schulungen und Support vorgesehen. Das erfordert aktuellste Technologien – aus den Bereichen professionelle Navigation, Flottenmanagement und Telematik. Insbesondere wird hierbei auf die Zwei-Wege-Kommunikation, „Tracking & Tracing“ Wert gelegt.

Grüne Flotte – die Entwicklung

Flottenbetreiber sind aufgefordert, sich sukzessive auf kleinere, umweltfreundlichere Fahrzeuge umzustellen und „Spritsparprojekte“ durchzuführen. Bereits seit 2009 werden entsprechend erfolgreiche Bestrebungen von der TÜV-SÜD-Tochter Fleet Company prämiert: GreenFleet®-Award belohnt ökologisches Denken. Der GreenFleet®-Award wird in mehreren Kategorien vergeben: für die erfolgreiche Senkung des Spritverbrauchs, für die Umsetzung innovativer technischer Konzepte sowie für die Umgestaltung der Firmenwagenregelung – hin zu kostengünstigeren und umweltfreundlicheren Modellen.

Service präsentieren – Serviceleistungen attraktiv bewerben

Unternehmen kommen nicht umhin, ihren Service in der Fachpresse zu präsentieren. Ob Servicefakten ausreichend kommuniziert werden ist eine andere Frage. Die Intention, bestimmte Serviceleistungen und  Serviceaktivitäten zu kommunizieren oder auch nicht, ist durchaus unterschiedlich zu bewerten. Entscheiden Sie selbst, ob und wie Sie Service präsentieren möchten – also welchen Standpunkt Sie favorisieren.

Service präsentieren – nicht fokussiert

  • Im Moment gibt es keine Pressemeldungen zum Service.
  • Aus dem Servicebereich gibt es keine neuen Informationen.
  • Wir bedauern, dass derzeit leider keine Pressemeldungen aus dem Servicebereich zur Verfügung stehen.
  • Wir publizieren keine Pressemeldungen aus dem Servicebereich.
  • Zu Themen, die unseren Servicebereich betreffen, haben wir bisher keine Pressemeldungen herausgegeben. Es zeichnet sich auch nicht ab, dass sich an dieser Praxis in absehbarer Zeit etwas ändern wird.
  • Wir machen keine Werbung für unseren Service.
  • Wir führen keine Werbekampagnen speziell für den Service durch.
  • Servicekampagnen führen wir eher nicht durch, da dies nicht unserer OEM-Struktur entspricht.

Service präsentieren – nur direkt

  • Von unserer Seite ist es so, dass unsere Neumaschinen in der Außendarstellung im Vordergrund stehen und die Serviceaktivitäten nur in diesem Zusammenhang thematisiert werden. Sei es in Broschüren, im Internet oder in der Kundenzeitschrift. Eine separate nach außen gerichtete Kampagne über unternehmensfremde Medien erfolgt nicht.
  • Momentan machen wir keine Anzeigenwerbung für den Service, da wir den direkten Kundenkontakt vorziehen.
  • Unser Servicebereich arbeitet kontinuierlich daran, sein Leistungsspektrum zu verbessern. Hinsichtlich einer möglichen Kampagne sehe ich es für unser Unternehmen aber als sinnvoller an, diese über Direkt-Marketing-Aktionen zu fahren und nicht über externe Medien.
  • Bei uns laufen ständig Werbeaktionen für den Service, in der Regel werden die Kunden persönlich angesprochen oder erhalten ein „Direct Mail“. Die Ergebnisse von solchen Aktionen, zum Beispiel Kundenzufriedenheitsbefragungen, werden dann aber veröffentlicht.

Service präsentieren – nicht nötig

  • Wir haben bis jetzt über eine eigenständige und separate Vermarktungskampagne unserer Services einfach noch nicht nachgedacht. Das liegt zum Teil an der Positionierung der Serviceabteilung innerhalb unseres Unternehmens – aber auch an der Art unserer Systeme und des positiven Rufs unserer Services im Markt.
  • Wir setzen darauf, dass der Kunde erkennt, wie perfekt unser Service organisiert ist, und dass er außer uns niemanden für seinen Service benötigt.
  • Wenn wir potenziellen Kunden zeigen wollen, was wir zu bieten haben, dann lässt sich das über unseren Slogan „Mit Sicherheit weltweit vor Ort“ ausdrücken.

Service präsentieren – aber sicher

  • Wir veröffentlichen Servicemaßnahmen regelmäßig im Rahmen unserer Presseveröffentlichungen.
  • Ja, es gibt bei uns Werbekonzepte für den Service. Wir hatten das Thema zum Beispiel schon als Schwerpunktthema bei unserer Anzeigenschaltung.
  • Es ist keine Frage, dass wir in den entsprechenden Fachmagazinen Anzeigen schalten, die das Instandhaltungsgeschäft zum Thema haben.
  • Wir haben Service und Schulung in einer Einheit zusammengefasst – und da deren Bedeutung immer mehr zunimmt, fahren wir im Marketing auch besondere Aktionen für den Service.
  • Selbstverständlich präsentieren wir unseren Kundendienst für potenzielle Kunden werbewirksam in Fachmedien. Selbstläufer gibt es in der heutigen Zeit leider nur wenige.

Service präsentieren – vorzugsweise zielorientiert

  • Wir stellen primär die einzelnen Servicebausteine vor.
  • Wir möchten vor allen Dingen auf die nicht alltäglichen Serviceleistungen aufmerksam machen.
  • Wir wollen einfach, dass unser Service stärker wahrgenommen wird.
  • Wir wissen, dass unsere Kunden an preiswerten Reparaturen interessiert sind und deshalb haben wir kürzlich eine Kampagne mit dem Titel „Reparatur schlägt Ersatzteil“ gestartet.
  • Der entscheidende Teil unserer Werbung für den Service ist, dass wir auf Messen vertreten sind, wo wir unsere Leistungsfähigkeit am anschaulichsten präsentieren können.

Abgaswerte im Fokus – mit eingeschränkter Konsequenz

Keine Frage, Abgastests in der Autobranche sind absolut zwingend. Und der Verlass auf die spezifizierten Abgaswerte der Hersteller ist alternativlos. Hersteller, die auf gefakte Angaben setzen, dürften dies für ein probates Mittel der Wettbewerbsverzerrung halten – insbesondere, wenn sie davon ausgehen, dass die Wettbewerber ähnlich agieren. Zum Showdown kommt es dann, wenn das gutachterliche Urteil zwischen lässlicher Schummelei und Betrug unterscheidet.

Abgaswerte
Abgaswerte – torpediert, kaschiert und ignoriert

Abgaswerte – Transparenz lohnt sich

Gar zu dreiste Täuschungsversuche haben immer eine gute Chance, an den Pranger gestellt zu werden – mit Sogwirkung auf den gesamten Wettbewerb. Nur rechtssicher und nachvollziehbar deklarierte Abgaswerte können dann auch vor entsprechend behördlich angeordneten, gutachterlichen Prüfungen bestehen. Besonders akribisch erscheinen hierbei naturgemäß die Gutachter in den jeweiligen Exportländern.

Abgaswerte – Elektroauto als Scheinlösung

Mit dem Elektroauto sollen Abgaswerte kein Thema mehr sein – eine Auffassung, die bekanntlich so nicht haltbar ist. Schließlich hängt die Abgasbilanz eines E-Mobils von der Emissionsbilanz der Kraftwerke ab – im Sinne von entsprechend versorgten und genutzten Stromtankstellen. Oberflächlich betrachtet, ist die Elektromobilität schon eine elegante Lösung von Abgasproblemen – entlastet damit aber nur die Autohersteller, nicht die Stromversorger. Und wer ein E-Mobil aus ökologischen Gründen fahren will, muss auch wissen, wo es Strom aus CO2-armen oder CO2-freien Kraftwerken zu tanken gibt.

Abgaswerte – Blind auf hoher See

Bei aller berechtigter Aufgeregtheit um den sauberen globalen Strassenverkehr, kann die Frachtschifffahrt nicht unerwähnt bleiben. Hinlänglich ist bekannt, dass Schiffsantriebe im Einsatz sind, die selbst den minderwertigsten Treibstoff verbrennen, um die Transportkosten auf ein absolutes Minimum zu senken. Diese Emissionsblindheit ist, neben anderen inakzeptablen Zuständen, in einem beachtenswerten Dokumentarfilm der ARD ausführlich belegt: Seeblind – Der wahre Preis der Frachtschifffahrt ist in der Videothek bedauerlicherweise nicht mehr abrufbar. In einer der Kernaussagen wird jedenfalls plausibel deklariert, dass die aktuellen Abgase der Frachtschifffahrt weitaus katastrophalere globale Umweltschäden verursachen als die des Strassenverkehrs. Und offenbar ist keine Behörde der Welt willens oder in der Lage, dagegen einzuschreiten.

Service-Excellence-Blog