Schnittstelle Instandhaltung: Life-Cycle von Anlagen durchgängig kommunizieren

Stuttgarter Produktionsakademie: Schnittstelle Instandhaltung[Advertorial] Moderne Instandhalter präsentieren sich zweifelsfrei als selbstbewusste Leistungsträger zur Aufrechterhaltung betrieblicher Prozesse. Eine Instandhaltung, die sich einen solchen Status noch nicht erarbeitet hat, macht sich leicht angreifbar. In der Regel fällt es einer solchen Instandhaltung schwer, den Wert ihrer Aktivitäten zu belegen – im Gegensatz zu einem meist detailliert dokumentierten Aufwand.

Instandhalter sollten die Balance zwischen Instandhaltungskosten und der Verfügbarkeit von Anlagen plausibel kommunizieren können.

Schnittstelle Instandhaltung: InstandhaltungscontrollingEine verantwortungsbewußte Instandhaltung beeinflußt bereits die Beschaffung von Anlagen und deren voraussichtlichen Ersatzteilebedarf – vorbestimmte Life-Cycle-Kosten resultieren aus einem vorbestimmten Instandhaltungsaufwand. Trotzdem hängt dieser davon ab, wie Anlagen tatsächlich beansprucht sind, insbesondere wie sie ausgelastet und vom Bediener gefahren werden.

Schnittstelle Instandhaltung: LernfabrikUm ihren Einfluß zu verbessern, ist die Instandhaltung gefordert, ihre Schnittstellen zu den für sie besonders relevanten Betriebsbereichen durchgängiger zu machen. Hierzu gehört ein proaktiver, informeller Austausch mit den Bereichen: Prozessplanung, Arbeitsvorbereitung, Controlling, Einkauf und natürlich der Produktion. Insbesondere letztere ist als interner Kunde wahrzunehmen, der im Sinne der Total Productive Maintenance (TPM) zu bedienen ist.

Wie die Schnittstellen zur Instandhaltung funktionieren und wie sie erfolgreich zu managen sind, vermittelt das eintägige Seminar „Schnittstelle Instandhaltung“ der Stuttgarter Produktionsakademie.

Als Teilnehmer lernen Sie, wie Sie diesen komplexen Zusammenhang aufzeigen, die einzelnen Bestimmungsgrößen identifizieren und den Gesamtzusammenhang visualisieren. Anhand von Praxisbeispielen werden Ihnen Methoden vermittelt, mit denen Sie einen Verbesserungsprozess einleiten und moderieren können. Sie lernen Techniken zur Optimierung der Schnittstelle Instandhaltung kennen und wo die Potenziale, aber auch die Grenzen liegen.

Schnittstelle Instandhaltung: Details und Anmeldung zum Seminar

Energieeffizienz vergleichen – Mit effizienter Energienutzung Vorteile schaffen

Es ist nicht nur hilfreich sondern auch sinnvoll, sich eine Übersicht zur Effizienz im Energie-Dschungel zu verschaffen – schon um wichtige Entwicklungen nicht zu verpassen. Wie das realisiert werden kann, demonstriert beispielsweise die Deutsche Energie-Agentur mit einem Wegweiser zu Energiedienstleistungen und Maßnahmen zur Energieeffizienz. Der Wegweiser soll sowohl den Ansprüchen von Hauseigentümern genügen als auch für Unternehmen, Experten und Anbieter von Produkten und Dienstleistungen relevante Informationen bereithalten.

Energieeffizienz vergleichen – Kennzahlen nachfragen

Potenzielle Mieter und Käufer von Wohnungen und Wohngebäuden können sich seit 01.05.2014 deren energieeffiziente Gestaltung nachweisen lassen. Inserate im Wohnungsmarkt müssen Kennzahlen offenbaren, aus denen sich entsprechende energiespezifische Betriebskosten ableiten lassen. Nach der Deutschen Energie-Agentur (dena) sind diese Angaben dem Energieausweis zu entnehmen:

  • Baujahr des Gebäudes,
  • Nachweis, ob auf den Energiebedarf oder den Energieverbrauch Bezug genommen wird,
  • Angabe des Bedarfs oder Verbrauchs an Endenergie in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr,
  • Angabe des Bedarfs oder Verbrauchs an Endenergie zur Heizung sowie deren wesentlicher Energieträger – gegebenenfalls auch Angabe der Effizienzklasse.

Es ist zu erwarten, dass durch die kontinuierliche Offenlegung energiespezifischer Daten auch der Grad erreichter Energieeffizienz stärker als bisher wahrgenommen wird – und der kontinuierliche Vergleich entsprechender Betriebskosten möglicherweise auch weitere Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung provoziert.  Eine energieeffiziente Sanierung von Wohngebäuden muss sich natürlich auch auszahlen – kein Problem, denn Energieeffiziente Wirtschaftlichkeit läßt sich berechnen.

Energieeffizienz vergleichen – Energiekonzepte offenlegen

Es gibt Bemühungen, die Energieeffizienz in den Unternehmen voranzutreiben – Anreize inbegriffen. Dass eine effiziente Energienutzung essenzieller Bestandteil im zukünftigen Energiekonzept eines Unternehmens ist, wird wohl niemand bestreiten. Gleichwohl ist auch hier kein Selbstläufer zu erwarten. Um entsprechende Aktivitäten zu provozieren, wird im einfachsten Fall ein Efficiency Award ausgelobt, der entsprechende industrielle und gewerbliche Projekte auszeichnet – Unternehmen können sich bewerben: Energy Efficiency Award 2014

Energieeffizienz vergleichen – Trends beobachten

Man darf die Aktivitäten zur Energieefizienz nicht unterschätzen – Patente für klimaschonende Energieversorgung sind seit einiger Zeit im Trend. Ungeachtet kontroverser Diskussionen, rund um eine klimaschonende Energieversorgung, werden im Hintergrund Besitzstände geschaffen. Bezogen auf alle weltweit registrierten Patente der vergangenen 25 Jahre, sollen Klimaschutzpatente mittlerweile einen Anteil von 6% ausmachen. Eine aufschlussreiche Studie hierzu präsentiert das ifo-institut. Im Ranking der wichtigsten Investoren in eine auf Energieeffizienz ausgerichtete Forschung und Entwicklung führt bisher die USA, gefolgt von Japan, Deutschland, Frankreich und Kanada.

Personalmanagement hinterfragen: Stärkung der Mitarbeiterbindung ausloten

Kundendienst Verband Deutschland e.V.

[Advertorial] Wenn sich für Unternehmen die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern als besonders schwierig erweist oder bewährtes Personal die Mitarbeit aufkündigt, sollten sich die Human Resources-Manager, Personaler oder personalverantwortlichen Entscheider mit einer neuen Strategie zur Mitarbeiterbindung vertraut machen. Je besser es Unternehmen gelingt, die Interessen von fähigen Mitarbeitern zu berücksichtigen, umso besser werden diese Unternehmen auch qualifizierte Mitarbeiter erreichen und von deren Loyalität profitieren.

Welche Möglichkeiten gegeben sind, qualifizierte Mitarbeiter überhaupt und dauerhaft an ein Unternehmen zu binden, ist Thema der KVD Spotlight PERSONAL.

Zur generellen Strategie und Umsetzung in Sachen Mitarbeiterbindung referiert der Managementberater Gunther Wolf, dessen Buch „Mitarbeiterbindung“ als „Managementbuch des Jahres 2013“ ausgezeichnet wurde. Mit „Human Resources“, als einem seiner Schwerpunkte, steht Gunther Wolf für ein strategie- und wertorientiertes Personalmanagement, die Organisation von Corporate Events, Leadership Training, Employer Branding sowie Maßnahmen zur Arbeitgeberattraktivität – im Sinne der Mitarbeiterbindung. Welche geeigneten Strategien zur gewinnbringenden Bindung des Personals aus der Sicht mittelständischer Unternehmen relevant erscheinen, erläutert Martin Brochhaus – Leiter Interne Unternehmensentwicklung bei der Gira Giersiepen GmbH & Co. KG.

Mit unveränderter Anziehungskraft wirkt eine gelebte Unternehmenskultur sowohl auf bereits angestellte als auch potenzielle Mitarbeiter. Über eine entsprechende Stärkung der Mitarbeiterbindung referiert Heike Kellermann, HR Director Services, Global Product Management, Engineering & Technology bei der GKN Service International GmbH. Vergleichbar attraktiv wirken Trainings- und Laufbahnkonzepte auf Mitarbeiter und solche, die es werden sollten. „Knowledge makes the difference“ gilt auch für den technischen Service, wie Dirk Schulz näher ausführt – als Leiter Kundendienst Konzern (VK) bei der Jungheinrich AG.

Programm und Anmeldung zur: KVD Spotlight PERSONAL

Mobile Lösungen für den Service: Die Alternativen der Marktführer markieren die Bandbreite

Kundendienst Verband Deutschland e.V.

[Advertorial] Zu mobilen Lösungen für den Service bietet der Kundendienst-Verband Deutschland e.V. (KVD) auch in 2014 einen repräsentativen Überblick. Im Spotlight des KVD präsentieren die Marktführer ihre Mobile Services. Vorab geht es um das konfliktreiche Thema „Wieviel Bring your own device verträgt das Servicemanagement?“ – ein Vortrag von Dr. Axel Emunds, Executive Consultant bei der T-Systems International GmbH. Die Live-Präsentationen von 12 Unternehmen finden dann an Round-Tables statt, die nach Interessenlage gewechselt werden können.

(1) audius GmbH, (2) Brother International GmbH, (3) CheckMobile GmbH, (4) Couplink Group AG, (5) ePocket Solutions GmbH, (6) Evatic GmbH, (7) FLS GmbH, (8) FRITZ MACZIOL GmbH | NEO Solutions, (9) IFS Deutschland GmbH Co. KG, (10) mobileX AG, (11) TomTom Telematics, (12) Wessendorf Software Consulting GmbH.

Experten von Mobile Services, die den Servicefokus hervorheben:

Hierbei geht es um Technologien für das Service Management (1); ein Enterprise Service Management (9); eine mobile Standard-Lösung für Service-Aufträge (5); eine mobile Personal Office Außendienstlösung zur Optimierung der Prozesse im Service und Kundendienst (2); einen modernen, digitalen Service, als zeitgemäße Geräte- und Kundenbetreuung (6); eine intelligente Gestaltung grenzenloser Service-Prozesse (3).

Experten von Mobile Services, die den Service-Nutzen aufzeigen:

Entsprechende Kriterien liegen hier beispielsweise auf einer kostenoptimalen und serviceorientierten Lösung, die beste Arbeitsbedingungen für die Außendienstmitarbeiter vor Ort durch permanenten Informationsaustausch absichert, Effizienzsteigerung in der Termin- und Tourenplanung garantiert und papierlose Prozesse vom Auftragseingang bis zum Kundenbericht vorsieht (7). Als einfach mobil definiert eine Lösung, Aufträge, Checklisten, Dokumentationen, Zeiten und Material im Griff zu haben (12). Und über eine neue, maßgeschneiderte Produktklasse mobiler Lösungen sollen Servicequalität und Umsätze gesteigert werden (8).

Experten von Mobile Services, die Fallbeispiele demonstrieren:

Vorgestellt wird eine Workforce-Management-Lösung im Einsatz bei 400 Servicetechnikern der Cofely Deutschland GmbH (4). Eine Live Demo von Einsatzplanung und mobiler Lösung zeigt, wie ThyssenKrupp Aufzüge und Kärcher den Kundenservice optimieren (10). Präsentiert wird außerdem, wie es Xerox geschafft hat, die Produktivität der Servicetechniker um 30 % zu steigern und gleichzeitig die Kosten um 10 % zu senken (11).

Programm und Anmeldung zum: KVD Spotlight MOBILE LÖSUNGEN

After Sales Service: Geschäftsmodell zur Betreuung technischer Systeme optimieren

After Sales Service: MBT

[Advertorial] Was nach dem Verkauf von technischen Systemen oder entsprechenden Subsystemen passiert, versteht sich als selbstverständlicher Bestandteil eines Geschäftsmodells. Wie stark der After Sales Service in einem Herstellerunternehmen tatsächlich verankert ist, offenbart sich dann, wenn überraschende Anforderungen gestellt werden. Ein erfolgreicher After Sales Service setzt daher eine fundierte Vorbereitung voraus. Es lohnt sich also, die mehr oder weniger etablierten Eckpfeiler gelegentlich auf Ihre Tragfähigkeit zu überprüfen.

After Sales Service durch Verträge absichern

After Sales Service braucht vertraglich abgesicherte Rahmenbedingungen – auch oder gerade dann, wenn es um privilegierte Leistungen oder kulantes Verhalten geht. Fundamentale Unterschiede im Aufbau, Management und Vertrieb von Serviceverträgen sind insbesondere im internationalen Umfeld zu berücksichtigen.

Orientierung auf Wachstum

After Sales Service braucht eine Perspektive für seine Weiterentwicklung. Beschleunigtes Wachstum ist realisierbar über Service 2.0, wenn es systematisch geplant und umgesetzt wird. Die Integration von Remote Service gilt mittlerweile als unverzichtbar – genauso wie die Erweiterung partnerschaftlich organisierter Netzwerke.

Portfolio und seine Gestaltung

After Sales Service braucht ein flexibles Serviceangebot. Neue Serviceprodukte resultieren aus einem differenziert angelegten Marketing für Services, als Voraussetzung für einen proaktiv ausgerichteten Servicevertrieb. Übrigens ist der Definition, was zu einem Serviceportfolio gehört, nur eine unternehmensspezifische Grenze gesetzt.

Zielgerichtetes Kundenmanagement

After Sales Service braucht die Bereitschaft und die Fähigkeit, sich täglich neu und uneingeschränkt auf seine Kunden einzustellen. Das setzt primär voraus, dass eine servicespezifische Arbeitszeit auch den arbeitsrechtlichen Vorgaben genügt. Aus Serviceeinsätzen resultierende Reklamationen und Beschwerden sind unverzüglich zu bereinigen – nachgelagerte Analysen der Kundenzufriedenheit ermöglichen es, nachhaltig korrigierend einzugreifen.

Standards und Maßstäbe

After Sales Service braucht überprüfbare Fixpunkte, die den Leistungsanspruch der Serviceorganisation definieren. Hierzu werden im Service-Controlling adäquate Kennzahlen fortgeschrieben – wobei etwa der erzielte Umsatz aus Ersatzteilen und Dienstleistungen zu Preisanpassungen führen kann. Es versteht sich von selbst, dass hierüber nur ein Servicemanager zu entscheiden hat, der über ein entsprechend qualifiziertes Skillprofil verfügt.

Seminarreihe After Sales Service

Ein repräsentatives Spektrum im After Sales Service fokussiert eine Seminarreihe der Managementakademie für Maschinenbau und Technologieunternehmen. Für den individuellen Know-how-Bedarf steht eine Auswahl von 15 konstruktiv angelegten Referaten zur Verfügung: Anmeldungen zum After Sales Service

Maintenance Value in der Prozessindustrie – Massnahmen zur Steigerung der Effizienz

Der Report 2013 zur „Maintenance Efficiency“ beziehungsweise „Instandhaltungseffizienz“ präsentiert sich als Studie zur sogenannten Maintenance Value Rate (MVR) in der Prozessindustrie. Diese basiert – nach Definition von T.A.Cook – auf Zeitaufnahmen von Tätigkeiten, die als „wertschöpfend“ zu betrachten sind – als „nicht wertschöpfend“ klassifizierte Tätigkeiten gelten als „Verlustzeiten“ und Optimierungspotenzial. Die von T.A Cook analysierte Maintenance Value Rate nach dem Best-Practise-Standard der Industrie liegt derzeit bei 79%, die durchschnittliche Maintenance Value Rate bei 55%.

Maintenance Value – Die gesteigerte Effizienz ist noch ausbaufähig

Als erfolgreich in den jeweiligen Betrieben eingesetzte Maßnahmen zur Effizienzsteigerung gelten aus Sicht der Maintenance-Manager: die Prozessoptimierung, eine verbesserte organisatorische Verantwortlichkeit sowie der Einsatz von Benchmarks und eine Make-Buy-Optimierung. Im Gegensatz dazu gelten als hauptsächliche Gründe, die in diesen Betrieben einer effizienten Instandhaltung zuwiderlaufen: eine ungenügende, unkoordinierte Arbeitsplanung, Wartezeiten und Wegezeiten sowie Probleme mit Arbeitserlaubnisscheinen und unzureichender oder fehlender Arbeitsausrüstung.

Maintenance Value – Weitere Möglichkeiten zur Effiziensteigerung, vermittelt nachfolgendes Ranking, mit dem höchsten Potenzial im ersten Rang

  1. Verbesserte Ausftragsplanung und -steuerung
  2. Qualifikation, Weiterbildung und Ausbildung
  3. Einführung einer zuverlässigkeitsorientierten Instandhaltungsstrategie
  4. Anpassung der Rollen und Verantwortlichkeiten zwischen Produktion und Instandhaltung
  5. Neugestaltung der Instandhaltungsprozesse
  6. Optimierung oder Einführung eines Instandhaltungscontrolling
  7. Optimierung des Verhältnisses von Eigen- zu Fremdleistung
  8. Ausbau oder Einführung eines Total Productive Maintenance-Systems
  9. Einführung von internen Marktmechanismen

Maintenance Value – die Analyse

Obwohl der Auftragsplanung und Auftragssteuerung (1.) das höchste Potenzial bescheinigt wird, schätzt man das Potenzial der eigentlichen Auftragsbearbeitung als Neugestaltung von Instandhaltungsprozessen (5.) geringer ein – es gibt also weniger Bereitschaft, Arbeitsprozesse als solche zu hinterfragen. In diesem Sinne ist wohl auch der ermittelte Status zur Optimierung oder Einführung eines Instandhaltungscontrolling (6.) zu betrachten.

Das zweithöchste Potenzial der Qualifizierung von Mitarbeitern (2.) wird deutlich höher bewertet als das Potenzial, das in der Optimierung des Verhältnisses von Eigen- zu Fremdleistung steckt (7.). Die Abwägung zwischen eigener und externer Qualifikation ist natürlich eine Frage der Know-how-Verfügbarkeit und entsprechender Handlungsfähigkeit.

Mit dem dritthöchsten Potenzial bescheinigt man auch der Einführung einer zuverlässigkeitsorientierten Instandhaltungsstrategie (3.) einen hohen Status. Vor diesem Hintergrund überrascht es allerdings, dass der Ausbau oder die Einführung eines Total Productive Maintenance Systems (8.) mit deutlich weniger Potenzial bewertet wird.

Internen Marktmechanismen in der Instandhaltung (9.) wird das geringste Potenzial zugesprochen, womit dem Selbstverständnis der Instandhaltung als „interner Dienstleister“ gegenüber der Produktion als „interner Kunde“ gewissermaßen eine Absage erteilt wird. Stattdessen gilt es als deutlich erfolgversprechender, wenn Instandhaltung und Produktion ihre Rollen und Verantwortlichkeiten (4.) besser anpassen. Dieser grundsätzliche Konflikt könnte Betreiber darin bestärken, zunehmend auf externe Dienstleister zu setzen.

Anmerkung: Die im Deutschen differenziert genutzten Begriffe der Instandhaltung, Instandsetzung, Wartung, Pflege und Überholung technischer Systeme sind mit dem englischen Begriff „Maintenance“ umfassend definiert. Die Studie von T.A. Cook verwendet den Begriff Maintenance synonym zu Instandhaltung. Der detaillierte Report mit weiteren Ausführungen kann bei T.A. Cook angefordert werden: MAINTENANCE VALUE – EFFICIENCY REPORT 2013

Intelligent einkaufen: Smartphone und Einkaufswagen in Kooperation

Intelligent einkaufen? Nein, es geht nicht um die persönliche intelligente Entscheidung, ein bestimmtes Produkt zu kaufen – ausgerichtet und abgestimmt auf den tatsächlichen, individuellen Bedarf. Vielmehr wird der „intelligente Einkaufswagen“ propagiert, der den potenziellen Kunden mit Navigation, Suchfunktion, Bezahlfunktionen und gezielter Werbung unterstützen soll. Das Spiel beginnt damit, dass das Smartphone eines Kunden, der sich einem Geschäft nähert, entsprechende Angebote empfängt.

Intelligent einkaufen – per Navigation

Transferiert im Shopping Center das Smartphone eine entsprechende Einkaufsliste zum intelligenten Einkaufswagen, wird dieser veranlasst, den Kunden zu den entsprechend markierten Produkten zu navigieren – Inhaltsstoffe, Preisvergleiche und Öko-Informationen können dann über gescannte Produktbarcodes abgerufen werden. Liegen die Produkte erst im Einkaufswagen, ermittelt dieser die Preise und zeigt die Gesamtsumme über ein Display an – bezahlt wird über das Smartphone. Die Produkte werden folgerichtig freigegeben und machen dann hoffentlich auch keinen Ärger, wenn der Kunde den Supermarkt wieder verlässt. Soweit die Fakten nach dem „Trendreport 2020“ des eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V.

Intelligent einkaufen – intelligent entscheiden

Der intelligente Einkaufswagen im Supermarkt der Zukunft ersetzt also – noch – nicht die intelligente Entscheidung über den tatsächlichen Bedarf. Allerdings wäre auch das über einen entsprechenden Download von Kundenprofilen zu Ernährungs- und Lebensgewohnheiten sowie den finanziellen Möglichkeiten durchaus denkbar – ob das als solches intelligent ist, kann man in Frage stellen.

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