Mobile Servicelösungen sind unverzichtbar – mobiler Datentransfer entwickelt sich weiter

Service-Techniker benötigen zur Bearbeitung eines Serviceeinsatzes umfassende und schnell verfügbare Informationen über Kunden und Produkte. Eine mobile Servicelösung hat den Anspruch, die Effizienz von Service-Technikern und Monteuren zu steigern, den administrativen Aufwand im Back Office zu reduzieren sowie die Service-Qualität zu verbessern.

Mobile Servicelösungen – der etablierte Standard

Mobile ServicelösungenSeit geraumer Zeit gilt es, sämtliche Serviceprozesse zu mobilisieren. Hierzu zählen sowohl planbare Aktivitäten, wie das Management von Installations- und Wartungsaufträgen, als auch nicht planbare – wie das reaktive Störungsmanagement. Das mobile Servicemanagement wird komplettiert durch das entsprechende Anlagenmanagement, die Vertragsverwaltung, die Materialwirtschaft sowie das Kostenmanagement. Für den bidirektionalen Austausch auftragsbezogener Daten korrespondiert ein intelligentes, mobiles Service-System in der Regel mit ERP-Systemen – von der Joberfassung über die Terminierung und Signatur, bis hin zur Übergabe relevanter Kunden- und Materialstammdaten an ein mobiles Endgerät.

Mobile Servicelösungen – die gesetzten Erwartungen

Mobile Lösungen werden von Serviceorganisationen großer, mittlerer und auch kleiner Unternehmen eingesetzt – etwa in den Bereichen: Maschinen- und Anlagenbau, Elektroindustrie, Facilities, IT, Energieversorgung oder Telekommunikation. Man kann also annehmen, dass sich die Investition in eine mobile Servicelösung auch rechnet. Zeitgewinn und eine höhere Produktivität der Servicetechniker gelten als Maßstab zur Kostensenkung – höhere Kundendienstqualität und Kundenzufriedenheit resultieren in Umsatzsteigerung.

Mobile Servicelösungen – der überwachte Datenverkehr

Mobiler Datenverkehr braucht intelligente Datensicherheit. Klassische Schutzmechanismen wie Firewalls können diese nicht mehr ausreichend garantieren. Für Unternehmen, die ihr Netzwerk für mobile Endgeräte öffnen, sind Lösungen vorgesehen, die Netzwerk-Aktivitäten in Echtzeit analysieren und Abweichungen vom Standardverhalten feststellen und bewerten – so von der IBM propagiert. Hierbei fokussiert die Netzwerk-Analyse den anomalen, geschäftlichen Datenverkehr zu unüblichen Ländern, aus unautorisierten Abteilungen oder in unerlaubten Bereichen.

Mobile Servicelösungen – die mobilen Endgeräte

Es versteht sich von selbst, dass sich die Auswahl mobiler Endgeräte an den definierten Serviceeinsätzen orientiert. Zu berücksichtigen sind somit die Art der Datentransfers, die Verhältnisse am Einsatzort sowie eine adäquate Handhabung. Der servicespezifische Einsatz von Notebook, Convertible, Tablet, Smartphone oder Phablet erfordert entsprechende Betriebssysteme beziehungsweise adäquate Plattformen. Mobile Endgeräte sollten bei Verlust geortet und deren unternehmenskritische Daten ortsunabhängig gelöscht oder gesperrt werden können. Datenlecks über mobile Endgeräte müssen zuverlässig erkennbar sein.

Wohnungsbau mit neuen Impulsen – Reaktion auf erhöhten Bedarf

Wohnungsbau
Wohnungsbau intensivieren

Es gibt erhöhten Bedarf an bezahlbarem Wohnraum – zu fördern über steuerliche Anreize. Hierzu gilt es, entsprechendes Bauland bereitzustellen, Wohnsiedlungen nachträglich zu verdichten, genossenschaftliches Wohnen zu stärken sowie serielles Bauen zu forcieren und Stellplatzverordnungen flexibler zu gestalten. Um den Bedarf rasch zu decken, sieht diese Wohnungsbau-Offensive 2016 insbesondere vor, die Bauordnungen zu harmonisieren sowie Normen, Standards und gesetzliche Anforderungen auf den Prüfstand zu stellen. Hiervon sind auch das Energieeinsparungsgesetz, die Energieeinsparverordnung und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz nicht ausgenommen – zu erwarten sind strukturelle Neukonzeptionen.

Wohnungsbau und die Eigentümerquote

Wer Wohnraum mietet, ist in der Regel durch die Flexibilität bestimmt, die eine Mietwohnung eben bietet. Hingegen gilt Immobilienbesitz gemeinhin als finanzielle Absicherung – aber auch als Statussymbol. Nach dem Zensus 2011 für Gebäude- und Wohnungsbestand in Deutschland, liegt die Eigentümerquote bei 45,9 % – entsprechend sind Mietwohnungen mit einem Anteil von 54,1 % bundesweit in der Überzahl.

Wohnungsbau – Interesse am Immobilienkauf

Für den Immobilienkauf lauten einschlägige Empfehlungen, praktische und rationale Aspekte in den Vordergrund zu stellen und nicht an der falschen Ecke zu sparen. Auch sollten Instandhaltungskosten realistisch geplant werden – mit Blick auf eine robuste Bauweise und deren „innere Werte“. Außerdem empfiehlt es sich, im Falle einer Geldanlage nicht das gesamte Vermögen zu investieren und ein niedriges Zinsniveau für eine höhere Tilgung zu nutzen. In jedem Fall sind vor dem Kauf sowohl der Preis als auch Lage, Ausstattung und Emotionen genau abzuwägen – nicht zuletzt ist die Nachbarschaft zu begutachten.

Wohnungsbau – Interesse an Mietwohnungen

In Deutschland wird Wohnraum gesucht und zwei Millionen Wohnungen stehen leer. Offenbar sind die Wohnungen nicht attraktiv genug oder befinden sich einfach am falschen Platz. Wohnungen in Ballungsräumen sind naturgemäß bevorzugt und von daher teuer. Ein entsprechend pragmatischer Wohnungsbau soll Abhilfe schaffen – etwa neue Stockwerke auf alte Häuser. Aber es geht um mehr:  Wohnen in der Stadt sollte ansprechender, sozialer, menschenfreundlicher und kreativer gestaltet werden.

Wohnungsbau – Flexible Verhältnisse

Immer mehr Menschen und Unternehmen benötigen Raum auf Zeit. Gesucht sind entsprechende Expatwohnungen, Monteurunterkünfte, möblierte Appartements, klassische WGs – aber auch Büroräume und Gewerbeimmobilien. Flexible Verhältnisse korrespondieren mit der zunehmend geforderten Mobilität in Wirtschaft und Gesellschaft.

Innovation ist Trumpf – man muss ihn kreieren und ausspielen

Aus der Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sollen Neuerungen hervorgehen. Plattformen der Zukunft sollen für den Transfer von Grundlagenwissen und technologischem Know-how zur Verfügung stehen – als sogenannte „offene Innovation“, einer Interaktion zwischen Unternehmen und der Öffentlichkeit. In Folge werden innovative Gründungen erwartet sowie entsprechende innovationsfördernde Rahmenbedingungen vorausgesetzt. Innovation wird wieder hoch gehandelt.

innovativ
Innovation ist Trumpf

Innovation ohne Scheuklappen

Wer Innovation sucht, ist auf Expedition – dabei gilt es, den Pioniergeist immer wieder neu zu beleben. Darüber hinaus sind „Scheuklappen abzulegen“ und stattdessen Kooperationen und Netzwerke zu aktivieren – um so von  einem offenen Wissenstransfer zu profitieren. Das Community Management ist eine ausgewiesene Quelle für die Entwicklung von innovativen Produkten und Services. Resultierende Kundenwünsche sollten schnell umgesetzt werden können, ohne dabei in Aktionismus zu verfallen. Eine zukunftsorientierte Unternehmenssteuerung geht von einer mittel- bis langfristig orientierten Innovations- und Strategiearbeit aus,  was als „Corporate Foresight“ definiert ist.

Innovation im Vorschlagswesen

Es gilt, das Potenzial der Menschen im Unternehmen zu nutzen, deren Innovationsvermögen zu fördern und etwaige Hemmnisse zu beseitigen. Um Mitarbeiter zu innovativem Denken zu animieren, nutzen Unternehmen immer noch gerne das klassische Tool der provisionierten Verbesserungsvorschläge. Das Ideenmanagement deutscher Unternehmen schätzt profitable Vorschläge und honoriert sie auch entsprechend. Der durch das Vorschlagswesen realisierte finanzielle Nutzen lag nach dem Deutschen Institut für Betriebswirtschaft (dib)  in 2011 bei 1,46 Milliarden Euro. Im Gegenzug wurden Prämien in Höhe von 129 Millionen Euro ausgeschüttet.

Innovation setzt auf Service

Service benötigt innovative Prozesse, die nicht nur auf Verbesserungen beschränkt sind sondern auch auf die Realisierung neuer Dienstleistungen und korrespondierender Produkte zielen. Als vielversprechende Bereiche zur  Erforschung branchenübergreifender Treiber und Hemmnisse gelten: Gesundheitsdienstleistungen, industrielle Dienstleistungen, Umweltdienstleistungen und wissensintensive Dienstleistungen. Es gilt, priorisierte Ideen zu generieren, diese zu bewerten, relevante Ideen auszuwählen und schließlich als marktfähige Dienstleistungen umzusetzen. Selbstredend sind hierfür Methoden auszuwählen, Verantwortungsbereiche festzulegen, kritische Erfolgsfaktoren zu definieren und ein adäquates Controlling durchzuführen – um so mit einzigartigen Dienstleistungen Gewinne zu erwirtschaften.

Innovation für IT-Sicherheit

Gesucht werden innovative Lösungen – und unverkennbar stützen sich Innovationen zunehmend auf eine innovative IT, die sich in diversen Bereichen etabliert:

  • Big Data Analytics
  • Bring your own device
  • Cloud Computing
  • Collaboration
  • Enterprise Content Management
  • Industrie 4.0
  • IT-Outsourcing
  • Mobile Computing
  • Social Media

Vorrangig sind in jedem Fall die korrespondierende IT-Sicherheit und ihre Innovationen, worauf die BITKOM bereits in 2014 hingewiesen hat.

Innovation braucht Business-Support

Eine entscheidende Frage ist, wie man Gründer und Kapitalgeber zusammenbringt. Hierzu gibt es Handlungsempfehlungen und Hinweise, wie die Kapitalsuche der Gründer abläuft – und wie die Kapitalgeber Investmentmöglichkeiten über den sogenannten „Deal Flow“ sondieren. Hilfreich sind auch Erkenntnisse über die verschiedenen Veranstaltungskonzepte und Empfehlungen zu Netzwerkveranstaltungen und Businessplanwettbewerben: Gründungsveranstaltungen und Businessplanwettbewerbe – Impulse für Gründer und Kapitalgeber.

Industrielle Dienstleistungen – Instandhaltungsmarkt unter Beobachtung

Ein Stimmungsbarometer soll die konjunkturelle Entwicklung der Instandhaltung in Deutschland repräsentieren. Industrielle Dienstleistungen und ihre Rahmenbedingungen sollen sich im Branchenindikator Instandhaltung widerspiegeln. Eine vierteljährlich angebotene Umfrage richtet sich sowohl an „Industrielle Instandhaltungsdienstleister“ als auch an „Innerbetriebliche Instandhaltungsabteilungen“ . Im aktuellen Spektrum geht es zunächst um die Einschätzung der „wirtschaftlichen Situation“ des jeweiligen Unternehmens und die „Auftragslage“ der beiden Zielgruppen. Außerdem wird abgefragt, wie sich die „Mitarbeiterzahl“ verändert, die „Dienstleistungspreise“ entwickeln und ob „offene Stellen“ auch mit entsprechenden Fachkräften besetzt werden können. Primär darf man gespannt sein, ob und inwieweit korrespondierende Angaben der beiden im Wettbewerb stehenden Zielgruppen einer Plausibilitätsprüfung standhalten.

Industrieraum
Industrielle Dienstleistungen für den Instandhaltungsmarkt

Industrielle Dienstleistungen – die Akteure

Um spezifische Marktrecherchen aufschlußreich durchzuführen, ist es immer empfehlenswert, auch alle relevanten Akteure zu berücksichtigen. Was die industrielle Instandhaltung betrifft, stehen nicht nur zwei sondern drei Serviceanbieter bereit. Neben der betreibereigenen Instandhaltung und den von Herstellern unabhängigen Dienstleistern ist zweifelsfreie auch der originäre Herstellerservice platziert. Überdies haben nur die Betreiber den entscheidenden Überblick, wenn es um die Definition und die Vergabe von Instandhaltungsaufträgen geht. Und den brauchen sie auch, denn Betreiber entscheiden, weshalb welche Serviceanbieter die Produktionsmittel instand halten sollen – und welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind.

Industrielle Dienstleistungen mit interner Instandhaltung

Eine interne Instandhaltung wird in der Regel dann favorisiert, wenn die Betreuung der Produktionsmittel weder aus funktionstechnischen oder sicherheitstechnischen Überlegungen noch aus Kostengründen „externen Händen“ überantwortet werden soll. Prozess-Know-How wird hierbei meist als zu schützende Kernkompetenz betrachtet.

Industrielle Dienstleistungen mit externen Dienstleistern

Servicevereinbarungen mit Dienstleistern werden ausgewählt, wenn die interne Instandhaltung durch externe Dienstleistungen entlastet werden soll. Die Bandbreite ist flexibel – eine  interne Instandhaltung ist so auch weitgehend oder vollständig zu ersetzen.

Industrielle Dienstleistungen mit originären Herstellern

Servicevereinbarungen mit originären Herstellern werden primär dann favorisiert, wenn die zu betreuenden Produktionsmittel zu komplex sind, um sie einer internen Instandhaltung beziehungsweise herstellerunabhängigen Dienstleistern zu überantworten.

Industrielle Dienstleistungen in Kooperation

Auch eine individuelle Struktur aus interner Instandhaltung, originärem Herstellerservice und herstellerunabhängigen Dienstleistern ist eine realistische Variante. Diese vereint die Vorzüge der jeweiligen Leistungsträger auf einer kooperativen Grundlage.

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Fahrdienstleitung nach Regelwerk – Kein Schutz vor Fehlentscheidungen

Ein Fahrdienstleiter der Bahn hat ein Signal gegeben, das er nicht rotlicht-schrankehätte geben dürfen und damit auf einer eingleisigen Strecke den Zusammenstoß zweier Züge verursacht. Zunächst war die Rede von einem „Sondersignal“, womit ein Rotlicht außer Kraft gesetzt wurde. Dieses Sondersignal wurde präzisiert: Es soll sich hierbei um ein sogenanntes Ersatzsignal handeln, das nur mit mehreren Handgriffen ausgelöst werden kann – wobei „besondere Schalter und Taster“ zu betätigen sind.

Fahrdienstleitung und menschliche Fehlentscheidungen

Wenn sich der Fahrdienstleiter pflichtgemäß, also regelgerecht verhalten hätte, wäre es nicht zum Zusammenstoß gekommen – so die Stellungnahme der Staatsanwaltschaft. Damit ist die Ursache dieses Unglücks als fahrlässiges Verhalten deklariert – ausgelöst durch einen falsch ausgewählten Steuerungsprozess. Spätestens jetzt sollte sich der geneigte Leser fragen, wann er den letzten beruflichen „Blackout“ hatte. Ein Mensch ist nun mal keine Maschine, soviel steht fest – und Fehlentscheidungen können auch nach bestem Wissen und Gewissen getroffen werden. Dabei gibt es eine einfache Maßnahme, die menschliches Versagen drastisch reduzieren kann: das Vier-Augen-Prinzip. Und es drängt sich die Frage auf, ob sich die Fahrdienstleiter benachbarter Stellwerke in ihren Entscheidungen abstimmen.

Fahrdienstleitung und technische Unzulänglichkeiten

„Die Bahnstrecke ist technisch gut abgesichert und die Technik hat funktioniert“ – so der Tenor der Analysten dieser Katastrophe. Trotzdem will man überlegen, ob es weitere Möglichkeiten gibt, ein solches Unglück zu verhindern. Allerdings sind solche Überlegungen schon sehr weit fortgeschritten, denn bereits in 2010 hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein Anti-Kollisionssystem für Züge vorgestellt: RCAS ist ein System zur Vermeidung von Zugkollisionen, das unabhängig von Sicherungstechnik entlang der Strecke funktioniert. Der Zweck liegt auf der Hand – man braucht Überwachungssysteme, die menschliches Fehlverhalten rechtzeitig neutralisieren – insbesondere bei fehlgesteuerten Prozessen, die in kürzester Zeit in eine Katastrophe führen können. In der bereits realisierten Technik autonomer Verkehrssysteme wird jedenfalls versucht, menschliches Fehlverhalten weitgehend auszuschließen.

Fahrdienstleitung und organisatorische Mängel

Seit 2013 sind bahnspezifische Probleme der Öffentlichkeit bekannt:  Personalknappheit, Überalterung und Nachwuchsmangel – sowie verzögerte Investitionen in automatisierte Stellwerke. Auslöser war das Stellwerk-Chaos in Mainz. Auch in vorliegendem Fall war zu hören: Ein Fahrdienstleiter der Bahn hat eine riesige Verantwortung bei relativ geringem Lohn. Eine Imageverbesserung der Deutschen Bahn lässt weiter auf sich warten.

Produktsicherheit ist alternativlos – Gefährliche Produkte sind zu entschärfen

Gefährliche Gebrauchsgegenstände und technische Produkte sind inakzeptabel – gleichgültig, ob die Produktsicherheit eines Spielzeugs oder einer Großmaschine bemängelt wird. Diesen nachvollziehbaren Ansatz verfolgt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) –  nunmehr auch mit einer neu etablierten „Datenbank gefährlicher Produkte„. Eine wirksame europaweite Marktüberwachung soll den Verbraucher vor fehlerhaften, gefährlichen Produkten schützen: BAuA-Produktsicherheitsportal.

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Produktsicherheit garantieren

Produktsicherheit – Gefahrenquellen erkennen und neutralisieren

Produkte schadlos zu nutzen und anzuwenden impliziert deren ungefährliche Konzeption. Als bedenklich angezeigte Produkte werden sowohl über Verbrauchermeldungen als auch über Produktrückrufe erfasst – gemäß Produktsicherheitsgesetz. Das kann konfliktreich sein, wenn hierüber kontrovers debattiert wird – insbesondere, wenn es um Grenzwerte geht. Beispielsweise um die Auswirkungen elektromagnetischer Felder oder Schwingungen und Vibrationen, denen Menschen durch Anwendung bestimmter Systeme ausgesetzt sind. Darüber hinaus muss der unvermeidbare Umgang mit gefährlichen Stoffen zweifelsfreie, adäquate Schutzmaßnahmen vorschreiben.

Produktsicherheit – Gesetz mit verschärften Richtlinien

Das neue Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) ist seit 1. Dezember 2011 in Deutschland in Kraft und hat damit das ehemalige Geräte- und Produktsicherheitsgesetz abgelöst: Hier gilt jetzt europäisches Recht. Das Gesetz ist auf gefährliche Produkte ausgerichtet, vor deren Auswirkungen sowohl Hersteller als auch Händler und Verbraucher verstärkt zu schützen sind. Das Gesetz über die Bereitstellung von Produkten auf dem Markt stützt sich auf 14 umzusetzende Richtlinien.  Angesprochen sind Vollzugsbehörden, die Industrie, der Handel sowie Arbeitnehmer und Verbraucher.

Produktsicherheit – Service Verbraucherschutz

Das vom Deutschen Bundesrat in 2012 gebilligte Verbraucherinformationsgesetz hat den Anspruch, Verbraucher schneller, umfassender und konkreter zu informieren. Der so verbesserte Service für Verbraucher ist allerdings limitiert. Kostenfreier Service nach dem Verbraucherinformationsgesetz gilt nur bei entsprechenden Informationen bis zu einem Verwaltungsaufwand von 250 Euro. Bei vorliegenden Rechtsverstößen von Unternehmen erhöht sich diese Grenze auf 1000 Euro. Anfragen zum Verbraucherschutz werden nicht nur über Lebensmittel, Futtermittel und Bedarfsgegenstände erteilt, sondern auch zu Produkten im Sinne des Produktsicherheitsgesetzes.

Produktsicherheit – Verschärfte Meldepflicht für gefährliche Produkte

Unternehmen, die vor ihren Produkten warnen wollen, können bereits seit 2009 über eine zentrale Internetseite der EU einfach und kostengünstig eine „Selbstanzeige“ platzieren: Notification form for producers and distributors. Damit wurde der bisherige Aufwand stark reduziert. Aufgrund der hohen bürokratischen Hürden hatten insbesondere mittelständische Unternehmen Probleme, den Behörden gefährliche Produkte fristgerecht zu melden – so Prof. Dr. Thomas Klindt, Partner bei der Kanzlei Nörr Stiefenhofer Lutz: „Mit dieser hilfreichen Einrichtung verbunden ist die Erwartung der Behörden, dass Unternehmen künftig fristgerecht auf gefährliche Produkte hinweisen. Es gibt keine Ausrede mehr und entsprechende Sanktionen bei Verzug reichen je nach EU-Mitgliedstaat von 3.000 Euro bis hin zu sechs Monaten Freiheitsstrafe.“

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