Service für Antriebstechnik und Automatisierungstechnik: Produktlebenszyklus rundum abgesichert

Logo SEW[Advertorial] Bei dem Antriebsautomatisierer SEW-EURODRIVE wird Service groß geschrieben; denn neben den innovativen Produkten der Antriebstechnik und Automatisierungstechnik ist der Service die zweite große Leidenschaft des Unternehmens. SEW-EURODRIVE betrachtet Service als ein ganzheitliches System, das alle Anforderungen im Produktlebenszyklus abdeckt. Von Ersatzteilen und Condition Monitoring bis hin zum Retrofit bietet der Spezialist individuelle Lösungen mit dem umfassenden Dienstleistungsangebot CDS®: Complete Drive Service.

SEW Complete Drive Service

Die Servicestragie selbst hat dabei nur ein oberstes Ziel: Begeisterte Kunden. Dies wird erreicht und sichergestellt durch die Bereitstellung eines umfassenden Serviceportfolios mit exzellentem Vor-Ort-Service und einer weltweit garantierten Ersatzteilverfügbarkeit. So werden beispielsweise Stillstandszeiten auf ein Minimum reduziert.

Complete Drive Service steht für einen abgesicherten Lebenszyklus von Anlagen der Antriebstechnik und Automatisierungstechnik

Mit dem CDS® wird ein Baukasten zur Verfügung gestellt, dessen Inhalt auf jahrzehntenlangen praktischen und umfassenden Erfahrungen beruht. Die Leistungsinhalte der modular konzipierten Systembausteine stehen den Kunden sowohl individuell als auch beliebig verknüpft zur Verfügung.

SEW ServiceDie CDS®-Systembausteine im Überblick

  • 24h Service Hotline 0185 5 SEWHELP
  • Installationsberatungs-Service
  • Inbetriebnahme-Service
  • Applikationsprogrammierungs-Service
  • Inspektions- und Wartungs-Service
  • Reparatur-Service
  • Ersatzteil-Service
  • Eilmontage-Service
  • Industriegetriebe-Service
  • Hol- und Bring-Service
  • Retrofit-Service
  • Condition-Monitoring-Service
  • CDM® – Instandhaltungs-Management
  • Schulungs-Service

SEW-EURODRIVE ist stets in der Nähe seiner Kunden

Mehr als sieben Service-Competence-Center sind alleine in Deutschland verteilt; 75 Drive Technology Center sind weltweit in 45 Ländern verfügbar. SEW-EURODRIVE kann somit – egal in welchem Winkel der Welt – qualitativ hochwertigen Service anbieten, damit die Anlagen seiner Kunden optimal arbeiten.

Kontakt:

Instandhaltung im Wettbewerb: Aktuelle Trends und zukünftige Anforderungen

VDI Wissensforum GmbH

[Advertorial] Das diesjährige VDI/VDEh-Forum Instandhaltung präsentiert aktuelle Trends und Praxisberichte von bekannten Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Energieerzeugung sowie der Metall-, Automobil- und Prozessindustrie; am 13. und 14. Juni 2012 in Hanau bei Frankfurt.

Instandhaltung steht sowohl im nationalen als auch im internationalen Wettbewerb

  • Experten von Hüttenwerke Krupp Mannesmann, Infracor und RWE Power stellen die Ergebnisse ihrer erfolgreichen Projekte vor.
  • Henning Borchers, Leiter des Fachbereichs Elektrik und Automatisierung bei Salzgitter Service und Technik, thematisiert den Wertschöpfungsbeitrag der zentralen Instandhaltung zum Konzernerfolg.
  • Referenten von der ABB in Ladenburg präsentieren, wie sie Anlagenkomponenten mit begrenzter Lebensdauer einsetzen und die Instandhaltung durch Zuverlässigkeitsdaten unterstützen.
  • Voith Industrial Service zeigt als weltweiter Industriedienstleister am Beispiel von Deutschland und Ungarn die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Instandhaltungspraxis in beiden Ländern.
  • Der Industriepark Wolfgang IPW bietet als gastgebendes Unternehmen eine Werksführung.

Instandhalter stellen sich den Herausforderungen des demographischen Wandels

Der Mangel an qualifizierten Ingenieuren und der steigende Anteil älterer Mitarbeiter wirken sich stark auf die Branche aus. Hierzu wird die Entwicklung der Ingenieurausbildung und des -arbeitsmarktes in Deutschland und Europa sowie der qualifizierte Hochschulabschluss zum Service- und Instandhaltungs-Ingenieur thematisiert.

VDI Wissensforum Kundenzentrum
Postfach 10 11 3940002 Düsseldorf
E-Mail: wissensforum@vdi.de
Telefon: +49 211 6214-2 01
Telefax: – 154.

Spotlight beleuchtet exzellenten Service: 360°-Strategien – mobile Lösungen für den Service hautnah testen

Kundendienst Verband Deutschland e.V.[Advertorial] Mobile Lösungen können Ihren Service und damit Ihr Servicegeschäft verbessern. Wie das funktioniert, erfahren Sie im aktuellen Spotlight SPEZIAL des KVD. Der Kundendienstverband Deutschland bietet den Marktführern der Branche ein Forum, ihre mobilen Lösungen vorzustellen; wobei Sie praxisnahe Live-Präsentationen erleben können.

Mobile Lösungen intensivieren Ihre Service-Exzellenz

Das Spotlight des KVD verschafft Ihnen den 360°- Durchblick:

  • wie Sie Ihre Techniker im Aussendienst mit plattformunabhängigen Systemen steuern und unterstützen können;
  • wie Sie Cloud Computing nutzbringend einsetzen;
  • wie Sie Social Media integrieren;
  • wie Sie einen mobilen Zugriff auf Ihre ERP-Daten ermöglichen;
  • wie Sie vom Status Quo zum Service 3.0 gelangen;
  • wie mobile Applikationen Ihre Einsatzplanung unterstützen;
  • wie mobile Hardware Ihren Service effizienter macht;
  • wie Sie auf Basis von Apple iOS und Android das Auftragsmanagement für Servicetechniker mobilisieren;
  • wie Sie mobile Serviceprozesse über SAP optimieren;
  • wie das End-to-End-Prinzip Ihr Workforce Management beeinflusst.

Das KVD-Spotlight vermittelt Ihnen Praxiswissen

KVD SpotlightProfitieren Sie von Live Präsentationen, Experten-Diskussionen und Fachausstellungen. Round-Tables bieten Ihnen umfassende Gelegenheiten, sich über Mobile Services und entsprechende Best Practice-Beispiele mit Experten direkt auszutauschen. Außerdem erfahren Sie in einem Fachvortrag, welche Potenziale, Didaktik und Usability das „Mobile Learning“ in der beruflichen Bildung fokussiert; Referenten sind Christina Gloerfeld, M.A. und Almut Sieber, M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der FernUniversität in Hagen.

Das KVD Spotlight SPEZIAL findet am 10.05.2012, von 10:00 – 19.30 Uhr im Congress Park Hanau statt; Teilnahmegebühr: 39 Euro inkl. Mwst.

Anmeldungen:

www.kvd-spotlight.de
Markus Schröder, KVD Geschäftsführer
Tel: 02362 . 9873-0
gs@kvd.de

Investition in Training und Weiterbildung: InHouse-Akademie macht mittelständische Unternehmen zukunftsfähig

Logo mindHub[Advertorial] Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind mehr denn je der Schlüssel zum nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens oder einer Organisation. Umso wichtiger ist es, den eigenen Mitarbeitern eine Möglichkeit der Weiterbildung anzubieten; und das in einem geplanten, hoch professionellen Rahmen, in dem Lernen wieder Spass macht.

mindHub AkademieEtablieren Sie Ihre eigene InHouse-Akademie

Insbesondere mittelständische Unternehmen profitieren von der Möglichkeit, ihre eigene InHouse-Akademie zu eröffnen; als eine im Corporate Design des Unternehmens attraktiv gestaltete Online-Plattform, die autorisierten Mitarbeitern jederzeit für definierte Weiterbildungsmassnahmen zur Verfügung steht.

Kombinieren Sie Lerninhalte beliebiger digitaler Medien

Über eine eigene InHouse-Akademie erfolgt der wahlweise Zugriff auf Webinare, E-books und Videos, bis hin zu Online Seminaren und individuell konzipierten Lernpaketen. Auf der Basis neuer Informations- und Kommunikationsmedien gelingt außerdem eine sinnvolle Verknüpfung von Präsenz-Veranstaltungen und virtuellem Lernen: Blended Learning!

mindhub ThemenDefinieren Sie Ihre Themengebiete

Für Blended Learning eignen sich sämtliche Themen und Inhalte der Personalentwicklung:

  • Persönlichkeitsentwicklung;
  • Softskills und Verhalten;
  • Servicekompetenz;
  • Qualitätssicherung;
  • Betriebswirtschaftliche Kompetenz;
  • Gewerblich-technische Fachkompetenz;
  • Kaufmännische Fachkompetenz;
  • Geschäftsprozesse;
  • Produktschulungen und IT-Standardanwendungen;
  • integrierbar sind aber auch individuelle Trainingsmodule zu Ihren ganz spezifischen Kernkompetenzen.

Ihre individuelle Inhouse-Akademie ist kurzfristig verfügbar

In allen Phasen dieses Prozesses stehen wir Ihnen als mindHub-Team beratend zur Seite: sowohl mit professionellem Know-how für die Projektierung und den Betrieb Ihrer InHouse- Akademie, als auch mit Fachkompetenz und Ressourcen für die Gestaltung von Trainings- und Weiterbildungsprogrammen.

Kontakt:
mindHub GmbH
Werinherstr. 11
D-83684 Tegernsee
Geschäftsführer: Markus Schwarzgruber
Telefon: +49 (8022) 67 383 87
Telefax: +49 (8142) 652 69 08
e-Mail: kundenservice (at) mindhub.de
Web: www.mindhub.de

Krankenhausbetrieb – Sichere Prozesse und Standards gewährleisten

Die Überwachung der Krankenhaus-Hygiene ist obligatorisch. Um Patienten im Krankenhausbetrieb vor der Infektion mit multiresistenten Erregern zu schützen, stehen erprobte Lösungen zur Verfügung – man muss sie nur realisieren und beachten, was nicht immer gewährleistet ist. Als präventive Maßnahmen hierzu gelten einheitliche Hygienevorschriften, ein ordnungsgemäßer Betrieb von Heiz- und Lüftungsanlagen mit entsprechend automatisiertem Monitoring relevanter Parameter sowie ein abgesichertes Training des Krankenhaus-Personals im Umgang mit Arbeitsmitteln und Schutzvorkehrungen.

Krankenhausbetrieb – Klinische Labortests jetzt zuverlässiger

Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und der Ludwig-Maximilians-Universität München haben eine „Messmethode“ entwickelt, die helfen soll, klinische Labortests verlässlicher und vergleichbarer zu machen – und das war offenbar dringend erforderlich. Das neue Verfahren ist inzwischen international als von der PTB bereitgestellte Messmethode anerkannt – so die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB).

Bisher können die Ergebnisse von Untersuchungen zur Früherkennung lebensbedrohlicher Erkrankungen erheblich voneinander abweichen – je nach Hersteller und Analyselabor. Kliniken und Labore überprüfen die Genauigkeit ihrer Analyseergebnisse üblicherweise durch sogenannte Ringversuche. Dabei untersuchen mehrere Laboratorien ein und dieselbe „Probe“ und vergleichen ihre Ergebnisse miteinander.

Beim Vergleich der Ergebnisse „bestimmter Schnelltests“ stellte sich jedoch immer wieder heraus, dass die einzelnen Ergebnisse um mehr als eine Zehnerpotenz voneinander abweichen konnten. Solche Ungenauigkeiten können zu Fehldiagnosen führen, die für einen Patienten psychisch belastend oder gar gefährlich sind – und verursachen außerdem unnötige Kosten im Gesundheitssystem.

Krankenhausbetrieb – Klinische Zwischenfälle frühzeitig erkennen

Das Gesundheitswesen soll effizienter gemacht werden – bei einer weltweit besseren Patientenversorgung zu niedrigeren Kosten. Ziel ist es, einem globalen Kurswechsel zum Durchbruch zu verhelfen, der notwendig ist, um nachhaltige Gesundheitssysteme zu etablieren – ein Anspruch des Unternehmens GE Healthcare.

Ein neues Informationssystem im Krankenhausbetrieb der Intensivstationen ruft kontinuierlich Parameter aus einem Patienten-Daten-Management-System ab. Die Parameter können sowohl an Abläufe im klinischen Alltag als auch an die Vollständigkeit von Patientendaten geknüpft sein.

Welche Ereignisse eine Benachrichtigung auslösen sollen, definieren die Anwender selbst. Tritt ein entsprechendes Ereignis ein, benachrichtigt das Informationssystem Ärzte und Pflegekräfte via Email oder per SMS direkt am Bildschirm. Die dazu notwendigen Regeln beruhen auf einer beliebigen Kombination der verfügbaren Patientendaten – beispielsweise Informationen aus Datenquellen der „Monitoring-, Beatmungs- oder Laborgeräte“ sowie aus Pflegemaßnahmen. Kliniker automatisieren so ihre tägliche Arbeitsroutine und können potenzielle Probleme frühzeitig erkennen.

Kundenwertmanagement in der Dienstleistungsindustrie: Auf eine wertorientierte Kundenprofitabilität ausrichten

Logo marcusevans[Advertorial] Eine wertorientierte Steuerung der Kundensegmente gehört zu den schlagkräftigsten Strategieentwicklungsmethoden; und stellt weit mehr dar, als ein Marketingwerkzeug oder ein Cost-Cutting Tool zu bieten hat. Auf der Fachkonferenz „Wertorientierte Kundenprofitabilität und Kundenwertmanagement in der Dienstleistungsindustrie“ erfahren Sie, welche Erfolgsfaktoren für die Entwicklung innovativer Marketingkampagnen zu berücksichtigen sind und wie eine wertorientierte Kundensegmentierung als Ausweg aus der Kostenfalle genutzt werden kann.

Nach Pareto können Sie mit 20 % Ihrer Kunden 80 % Ihres Umsatzes erwirtschaften –  diese Kunden sollten Sie also kennen!

Um nachhaltige Kundenbeziehungen zu entwickeln und die eigene Wettbewerbssituation zu stärken, zählt insbesondere:

  • ein kundenzentriertes Zielgruppenmanagement;
  • eine effiziente Kundenansprache;
  • eine Differenzierung des Portfolios.

Erkennen Sie eine kundenorientierte Kultur und profitable Kunden als Schlüsselfaktoren für Ihren Erfolg; Jörg Fischer, Deutsche Leasing AG, bringt es auf den Punkt: „Kundenorientierung ist essentiell für den Unternehmenserfolg, kann jedoch auch zum Ruin führen, – wertorientierte Kundensegmentierung offenbart profitable und verlustbringende Kundenbeziehungen.

Erkennen Sie wertvolle Hinweise, wie Sie den besonderen Herausforderung begegnen können, Unternehmenswachstum auch in gesättigten Märkten zu realisieren; oder wie Sie die differenzierten Anforderungen Ihrer Kunden in Einklang mit Ihren personellen und zeitlichen Ressourcen bringen: kundenzentriertes Zielgruppenmanagement ist hierbei der Schlüssel zum Ziel.

Realisieren Sie auch, wie Sie Neuromarketing einsetzen können, um Markenprofile zu schärfen und Ihre Zielgruppenansprache zu optimieren. Und machen Sie sich außerdem bewusst, dass Kundenwertmanagement als Symbiose von Customer-Lifetime-Value und Markenpositionierung gelten kann. Hören Sie hierzu Firmen wie Basler Versicherungen, Deutsche Leasing AG, Germanwings GmbH, Hamburger Sparkasse, rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft, Versatel AG und viele mehr.

Die Fachkonferenz Wertorientierte Kundenprofitabilität und Kundenwertmanagement in der Dienstleistungsindustrie richtet sich an:

Mitglieder des Vorstands und der Geschäftsführung, Direktoren, Leiter und verantwortliche Mitarbeiter der Abteilungen: Vertrieb / Sales, Marketing, Vertriebssteuerung, Kundenmanagement, Marktforschung, KAM, CRM. Selbst für die Entscheider in den Abteilungen Kundenservice, Produktmanagement und Business Intelligence ist diese Fachkonferenz eine Bereicherung.

Buchungsinformation:
Kelly Harrison
Tel: +49 (0)30 890 61 240
Fax: +49 (0)30 890 61 434
E-Mail: K.Harrison@marcusevansde.com
www.marcusevansde.com

Logistische Prozesse effizienter gestalten: Innovatives Tool demonstriert Probleme in der Lieferkette

Das FIR an der RWTH Aachen entwickelt mit Partnerunternehmen des Campus-Clusters Logistik einen Anwendungsfall, der Wege zu mehr Effizienz in der Logistik aufzeigen soll. Ein sogenannter Logistik-Demonstrator wird am Beispiel einer kundenindividuellen USB-Stick-Produktion vom 6. bis zum 10. März 2012 auf der CeBIT in Hannover vorgestellt. Wir fragen Herrn Matthias Deindl vorab, was es mit dem Logistik-Demonstrator auf sich hat. Matthias Deindl ist Leiter der Fachgruppe Informationstechnologiemanagement und Projektleiter Smart Objects InnovationLab, der in Zusammenarbeit mit Herrn Maik Schürmeyer, als Projektleiter ERP InnovationLab, den Logistik-Demonstrator konzipiert und gestaltet hat.

Herr Deindl, worauf beruht Ihre Annahme, dass logistische Prozesse nicht effizient genug ablaufen?

Unternehmen in Wertschöpfungsnetzwerken stehen vor einer ganzen Reihe an Herausforderungen: wie volatile Bedarfe, verkürzte Liefer- und Durchlaufzeiten, reduzierte Fertigungstiefe, konjunkturelle Schwankungen, verkürzte Produktions- und Innovationszyklen sowie steigende Produktkomplexität und Variantenvielfalt. Nicht integrierte IT-Systeme und heterogene und inkonsistente Stammdaten verursachen im Unternehmen eine Vielzahl von Problemen.

Können Sie diese Probleme etwas konkretisieren?

Unzuverlässige und nicht aktuelle Kennzahlen, unbekannte Bestände, zeitversetzte Engpässe und Störungen, sowie hohe Such- und Verarbeitungsaufwände für Informationen führen zu einem insgesamt intransparenten Auftragsabwicklungsprozess. Auch der zwischenbetriebliche elektronische Datenaustausch (EDI) bietet deutliches Verbesserungspotenzial. Die erforderlichen Technologien für den reibungslosen Nachrichtenaustausch sind zwar verfügbar; es fehlt jedoch an Standardisierung und übergreifenden Konzepten, um diese gewinnbringend einzusetzen. Die Folge sind hohe Bestände, mangelnde Liefertreue oder der sogenannte „Bullwhip Effekt“, durch den sich Bestellschwankungen in vorgelagerter Richtung der Lieferkette aufschaukeln.

Und worauf führen Sie diese Probleme zurück?

Ursache für die genannten Probleme sind Medienbrüche zwischen Informationssystemen, die durch einen Wechsel des Mediums einen durchgängigen Datenaustausch verhindern; und so Informationsverfälschung und eine Verlangsamung der Informationsbearbeitung verursachen. Ein Beispiel für einen Medienbruch ist die manuelle Eingabe von Informationen eines Lieferscheins in das Warenwirtschaftssystem im Wareneingang.

Ihr Logistik-Demonstrator wurde also konzipiert, um zu präsentieren, wie Medienbrüche zwischen logistischen Informationsprozessen vermieden werden?

Genau hier setzt der Logistik-Demonstrator an, den das FIR gemeinsam mit Partnerunternehmen des RWTH Aachen Campus-Clusters Logistik entwickelt. Der Logistik-Demonstrator bildet alle wesentlichen Schritte der Auftragsabwicklung ab: vom Auslösen des Kundenauftrags bis zur Rohwarenbeschaffung beim Zulieferer auf der dritten Wertschöpfungsstufe. Kernelement ist die Veranschaulichung der Verbesserung logistischer Prozesse durch sinnvolle IT-Unterstützung. Ziel ist es, das Potenzial innerbetrieblicher und überbetrieblicher Integration von Material- und Informationsflüssen aufzuzeigen. Am Beispiel der USB-Stick-Produktion können die Besucher der CeBIT 2012 die Auftragsabwicklung in all ihren Facetten schrittweise mitverfolgen. Neben Auto-ID-Technologien wie RFID, 1-D-Barcode oder Datamatrix unterstützen Sprachsteuerung und mobile Lösungen die effiziente Auftragsabwicklung.

Ihr Modellprojekt orientiert sich an Logistikprozessen der Produktionsplanung. Ist es auch übertragbar auf Logistik-Dienstleistungen?

Der Logistik-Demonstrator wird nach der CeBIT schrittweise erweitert. Im Fokus wird dabei die Einbindung von Logistikdienstleistern stehen, die als wichtiges Glied in der Wertschöpfungskette eine effiziente Auftragsabwicklung unterstützen können. Durch die Einbindung in den Nachrichtenaustausch zwischen Lieferant und Kunde können die Lieferprozesse effizienter gestaltet werden.

Welche Ansatzpunkte haben sie definiert, die innerhalb eines Unternehmens relevant sind, um logistische Prozesse zu verbessern?

Unternehmensinterne Prozesse können durch die Verwendung von Auto-ID-Technologien, Sensorik sowie einer sprachgesteuerten mobilen Lösung verbessert werden. Prozessschritte, wie beispielsweise die Kommissionierung oder die Vereinnahmung und Einlagerung von Waren werden so vereinfacht. Die aus IT-Unterstützung resultierende, erhöhte Transparenz über Bestände wird dargestellt und in der realen Umgebung erlebbar gemacht. Es wird unter anderem gezeigt, wie die Hardware an ERP-Systeme verschiedener Anbieter angebunden werden können: also mobile Endgeräte mit Sprachsteuerung, RFID bzw. Barcode-Scanner in Verbindung mit SAP, PSI und Asseco.

Welche Ansatzpunkte haben sie unternehmensübergreifend, also entlang der Lieferkette definiert, die zu einer Verbesserung der Prozesse führen?

Durch die Anbindung der verschiedenen ERP-Systeme an eine Plattform zum elektronischen Datenaustausch werden Potenziale durch einen reibungslosen, zwischenbetrieblichen elektronischen Nachrichtenaustausch demonstriert: zu Lieferavis, Anfragen, Angebot, Bestellbestätigungen etc.; auf einem Leitstand werden Informationen zur Auftragsabwicklung entlang der Supply-Chain in Echtzeit abgebildet.

Und in Ihrem Logistik-Demonstrator sind diese Potenziale und Möglichkeiten bereits nachvollziehbar dargestellt?

Ja, eines der wesentlichen Ziele des Demonstrators ist es, komplexe Zusammenhänge und Lösungskonzepte der Logistik für interessierte Fachkräfte nachvollziehbar und erlebbar zu machen.

Bitte ergänzen Sie folgende Ansätze:

Ob eine komplexe, mehrstufige Lieferkette beherrscht wird, hängt insbesondere davon ab …
… wie konsequent die Transparenz entlang des Auftragsabwicklungsprozesses eingehalten wird; neben organisatorischen Fragestellungen der unternehmensübergreifenden Kooperation.

Das Logistik-Management in den Unternehmen muss vorrangig dafür sorgen…
…im globalen Netzwerk den horizontalen Material- und Informationsfluss zwischen Unternehmen und den vertikalen Material- und Informationsfluss innerhalb des Unternehmens bestmöglich zu synchronisieren.

Aus der Praxis resultierende, logistische Problemstellungen werden systematisch gelöst, indem…
… aus diesen praktischen Problemstellungen heraus, Anwendungsfälle im Bereich des Supply Chain Managements, der Instandhaltung sowie des Produktionsmanagements entwickelt und umgesetzt werden; und zwar in enger Zusammenarbeit von Industrie, ERP-Innovation-Lab, Service-Science-Innovation-Lab und den Partnern des Campus Cluster Logistik.

Herr Deindl, herzlichen Dank für Ihre informativen logistischen Erläuterungen.

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