Stromeinkauf Online: Stromanbieter optimieren energielogistische Prozesse

Auch Industrie- und Gewerbekunden stehen jetzt Online-Rechner zur Verfügung, die es erlauben, zu dem günstigsten Stromanbieter zu wechseln. Dieser Service ist offenbar darauf ausgerichtet, eine kostengünstige und schnelle Alternative zu den Beratungsleistungen entsprechender Dienstleister zu bieten. Über solche Online-Tools kann auch der aufwändige Prozess einer Ausschreibung sicherlich verkürzt werden. Ob ein entsprechend vermitteltes Ergebnis tatsächlich passgenau ist, hängt allerdings ab von den hierfür eingesetzten Kennzahlen.

Stromanbieter mit Sondertarif

Die Württembergische Energie GmbH will mit ihrem Online-Rechner auf den steigenden Bedarf von Sondertarifkunden reagieren. Für eine genaue Auswahl des geeignetsten Angebots ist ein Marktscan erforderlich, und der basiert auf detaillierten Daten. Diese umfassen neben den allgemeinen Kennzahlen wie den Jahresverbrauch zu den Hoch- und Niedertarifzeiten auch die sogenannten Spannungsebenen und den Lastgang.

Stromanbieter mit Entscheidungshilfen

Auch die Energiehandel GmbH (EGT) stellt für Gewerbekunden und Industriekunden Online-Kalkulationsinstrumente zur Verfügung. Darüber hinaus wird Industrieunternehmen die Möglichkeit geboten, den Stromeinkauf der Preisentwicklung des Strommarktes anzupassen. Die EGT bietet hierzu ein Informationstool als entsprechende Entscheidungshilfe. Der Bedarf kann im Voraus für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren abgedeckt werden.

Stromanbieter mit Prozessorientierung

Um ihre energielogistischen Prozesse zu realisieren, benötigen die Energieversorger eine entsprechende Systemlösung. Diese bietet beispielsweise die Schleupen AG über ihre Energie-Logistik-Software. Relevant hierbei sind:

  • das Zeitreihenmanagement auf Basis von Marktintervallen;
  • der Marktaustausch von Lastgangdaten;
  • kurzfristige Absatzprognosen für alle Marktrollen;
  • Abfragen, Ermittlung und Planung von Energiedaten;
  • die enge Anbindung an Vertragsabrechnung und Zählerfernauslesung.

Stromanbieter im Vergleich

Stromversorger experimentieren zur Zeit mit verschiedenen Angeboten für zeitvariable Stromtarife, meint das Verbraucherportal Verivox und bemängelt: Tarife werden zwar an sechs unterschiedliche Zeitzonen gekoppelt oder an den stundengenauen Spotmarkt der Strombörse; für den Verbraucher ergeben sich dadurch allerdings noch keine Preisvorteile.

Service und Instandhaltung: Ökologisch und ökonomisch orientiertes Instandhaltungskonzept im Trend

Die Instandhaltung im Bereich Facility Management tendiert zu einer automatisierten Überwachung als Software-as-a-Service-Lösung (SaaS). Kontinuierlich aufgezeichnete Messdaten werden zusammengeführt, um Aktivitäten der Instandhaltung, Inspektion und Wartung zu initiieren. Hierzu kommuniziert ein im Gebäude installiertes System mit einer zentralen Internet-Plattform. Die Verbrauchs- und Messdaten sind für Anwender visualisiert dargestellt und erlauben entsprechende Vergleiche. So ist es beispielsweise möglich, Differenzen in der Energiebilanz festzustellen und darauf zu reagieren – soweit das Konzept aus dem Beratungs- und Softwarehaus Bestence.

Dass eine solche Überwachung durchaus Sinn macht, beweist ein vom Deutschen Verband für Facility Management (GEFMA ) durchgeführtes Benchmarking.

Erfasst und ausgewertet wurden mehr als 2800 Gebäude mit einer Brutto-Gesamtfläche von über 10,5 Millionen Quadratmeter. Im Ergebnis liegen die Nutzungskosten für die Gebäudetypen Büro, Industrie und Labor pro Jahr deutlich über 100 €/m² der Brutto-Gesamtfläche. Allein die Instandhaltungskosten sind in Bürogebäuden in 2010 gegenüber dem Vorjahr um mehr als 40 % angestiegen. Ziel des GEFMA ist es, den Lebenszyklus von Gebäuden sowohl bei der Neuerrichtung als auch bei Sanierungen zu optimieren. Während einer möglichst langen technischen Nutzungsdauer soll lediglich ein Minimum an Energie und Instandhaltungskosten aufgewendet werden.

Auch für den Service von Maschinen und Anlagen gibt es Bestrebungen, Aktivitäten nach einem ökologisch und ökonomisch sinnvollen Instandhaltungskonzept durchzuführen.

So propagiert das Institut für Turbomaschinen und Fluid- Dynamik (TFD) Verschleißteile nicht einfach durch neue Teile zu ersetzen. Vielmehr sollen betriebsbeanspruchte Komponenten möglichst wieder aufbereitet und weiterverwendet werden. Das Prinzip des reparierten Austauschteils ist natürlich nicht neu. Das TFD forciert hier allerdings eine umfassende Regeneration komplexer Investitionsgüter. Und zwar für möglichst viele Komponenten und Bauteile, die in vielfältigen funktionalen Beziehungen zueinanderstehen. Ein entsprechender Sonderforschungsbereich erarbeitet hierzu die wissenschaftlichen Grundlagen.

Technische Überholungen können sowohl von Original-Herstellern als auch von Dritten durchgeführt werden.

Als solche stehen autorisierte Dienstleister bereit, eventuell aber auch nicht autorisierte Dienstleister und im ungünstigsten Fall Ersatzteilpiraten. Insofern ist die Regeneration von Komponenten immer auch mit der Frage verbunden, wie diese als Originalteile geschützt und kontrolliert werden können. Außerdem ist im Hinblick auf eine kurzfristige Lieferfähigkeit von Ersatzteilen dafür zu sorgen, dass immer auch eine adäquate Menge an neuen Komponenten zur Verfügung steht. Das richtige Verhältnis zwischen aufbereiteten und neuen Teilen ist eine Frage der Ersatzteillogistik.

Ein in diesem Sinne durchdachtes Instandhaltungskonzept propagiert beispielsweise die Piepenbrock Unternehmensgruppe

Nach deren Definition sind zwei Szenarien denkbar. Das erste beschreibt die Senkung der Instandhaltungskosten bei einer gleichbleibenden technischen Verfügbarkeit der Produktionsanlagen. Alternativ wird angeboten, die Instandhaltungskosten auf gleichem Niveau zu halten und dafür die technische Verfügbarkeit der Produktionsanlagen zu steigern. Dieses Konzept einer Pro-Aktiven Instandhaltung orientiert sich also an den konjunkturellen Auslastungsschwankungen eines Produktionsbetriebs. Voraussetzung hierbei ist, dass Anlagen und Maschinen in ihrer Bedeutung klassifiziert werden. Piepenbrock orientiert sich an vier Bereichen, in denen definiert ist für welche Systeme:

  • auf Störfälle reagiert werden muss;
  • turnusmäßige Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden, ohne die effektive Systembelastung zu berücksichtigen;
  • neben der periodischen Wartung und Inspektion auch ein vorbeugender Teileaustausch vor dem Eintritt eines Schadensfall durchgeführt wird;
  • extrem hohe Sicherheits- und Zuverlässigkeitsansprüche bestehen, mit explizit darauf abgestimmten Servicemaßnahmen.

Dieses Instandhaltungskonzept berücksichtigt somit nicht nur flexible und zeitnahe Serviceaktivitäten sondern auch einen ausgewogenen Einsatz personeller und materieller Ressourcen.

Exponentiell wachsendes Datenvolumen prognostiziert: Data as a Service soll Entscheidungsprozesse erleichtern

Nach Erkenntnissen von Steria Mummert Consulting rechnen deutsche Unternehmen in den nächsten Jahren mit einem exponentiell wachsenden Datenvolumen. Als ein wichtiger Treiber gilt die detaillierte Erfassung individueller Kundendaten und deren Analyse. Diese liefert Ansatzpunkte zur Verbesserung von Entscheidungsprozessen, die den Unterschied zum Wettbewerb ausmachen. Steria empfiehlt hierzu ein System des Data as a Service aufzubauen: ein Daten-Marktplatz im Unternehmen.

Analysen sollen möglichst zuverlässige Antworten auf verbesserungswürdige Situationen liefern: Das Portal MEPORT.net beschreibt einige der gängigsten Methoden:

Analysen stehen als Serviceleistungen und Servicelösungen zur Verfügung. Data as a Service in unterschiedlichen Bereichen:

  • Eine Kompetenzanalyse zur Evaluation der vorhandenen und der noch zu entwickelnden Fähigkeiten oder Kompetenzen bei Mitarbeitern und Führungskräften: SCHEELEN AG
  • Eine Softwareanalyse als Ratingsystem, zur Bestimmung einer graduierten Software-Qualität und den hieraus resultierenden Wartungskosten: Software Improvement Group (SIG)
  • Eine soziale Netzwerkanalyse (SNA) aggregiert Blog-Artikel zu ausgewählten Domänen von unterschiedlichen Suchmaschinen: Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI
  • Eine Risikoanalyse zum Schutz vor Personenschäden, wirtschaftlichem Schaden und Imageverlust: TÜV SÜD AG
  • Eine Schwingungsanalyse für die proaktive mechanische Instandhaltung, als schrittweise Annäherung an Maschinenfehler, ohne dass eine Historie vorheriger Messungen nötig ist: Fluke Deutschland GmbH
  • Eine Echtzeit-Analyse erlaubt die exakte Steuerung von Botschaften über die verschiedensten Kanäle: vom Call Center über SMS und MMS bis hin zu Social Media im Internet: SAS Institute GmbH

Insgesamt betrachtet zielen Analysen auf Daten aus Auftragseingang, Gewinnentwicklung und Kundenwert. Analysiert werden Fakten sowohl zur Komplexität von Prozessen als auch zur Betriebsbereitschaft und Produktqualität technischer Systeme. Auf dem Prüfstand stehen zentrale Organisationseinheiten genauso wie Stützpunkte und Niederlassungen: Untersucht wird die Performance von Kooperationspartnern, Teams und einzelnen Mitarbeitern. Relevant sind quantitative Analysen und qualitative Analysen. Über statische Analysen werden bestimmte Fehler erkannt und dynamische Analysen dienen der Effizienzverbesserung. Letztlich resultieren Analysen in ein Ranking, wenn Fakten vergleichbar sind.

Produktivität im Service: Einfluss auf produktiven Level technischer Systeme

Kontinuierlich fokussiert das Servicemanagement die Steigerung der Produktivität. Der internationale Wettbewerb sorgt für den entsprechenden Handlungsbedarf. Kostengünstigere Abläufe der Serviceaktivitäten sind genauso zwingend wie effiziente Lieferketten für Materialien und Ersatzteile. Die Steigerung der Performance gilt sowohl für die individuelle Serviceorganisation als auch für Lieferanten und Kooperationspartner, die mit dieser vernetzt sind. Letztlich gilt die Produktivitätssteigerung den Betreibern und Anwendern der zu betreuenden Systeme und damit deren Arbeitsabläufen und Betriebskosten.

Produktivität durch Features

Man könnte auch sagen, das Niveau der Serviceproduktivität muss mit dem angestrebten oder zugesicherten produktiven Level eines technischen Systems im Einklang stehen. In dieser Richtung wirken beispielsweise optimierte Bedienmöglichkeiten, optionale System-Modifikationen oder automatisierte Überwachungsfunktionen. Hier eine Auswahl von Produkt-Features, die eine höhere Produktivität versprechen:

Produktivität im Lebenszyklus

Produktmerkmale, die eine höhere Produktivität versprechen, sind vom Service besonders zu beobachten. Instabile Betriebssicherheit und mangelhafte Anwendungen fallen hier sofort ins Gewicht. Insofern ist auch eine akribische Analyse zur präventiven Entschärfung potenzieller Mängel zu etablieren: für den kompletten Lebenszyklus dieser auf optimierte Produktivität ausgerichteten Systeme. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist die in der DIN ISO 21747 beschriebene Analyse der sogenannten Maschinenfähigkeit. Die Q-DAS GmbH & Co. KG bietet hierzu ein automatisiertes statistisches Verfahren. Es erlaubt die Berechnung von Fähigkeitskennwerten sowohl als Grundlage für die Erstinbetriebnahme beim Hersteller als auch für die endgültige Nutzung beim jeweiligen Kunden.

DIN forciert Dienstleistungsnormen: Standards für Dienstleistungen im internationalen Wettbewerb

Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft verlangt bei der Einführung einheitlicher Dienstleistungsstandards eine branchenspezifische Orientierung. Dieser Vorstoß ist an die europäische Kommission gerichtet. Der Verband befürchtet, dass vorgegebene Diensleistungsstandards nur bürokratischen Aufwand produzieren und Innovation verhindern. Als bürokratisch bezeichnet der Verband vor allem die erforderliche Kontrolle und Dokumentation zur Einhaltung solcher Normen. Andererseits anerkennt der BDWi durchaus auch die Chance, über einheitliche Dienstleistungsstandards den europäischen Wettbewerb zu verbessern. Die betreffenden Branchen müssten aber zwingend einbezogen werden.

Dienstleistungsnormen – die Gründe

Auch die Normungskonferenz für Dienstleistungen im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat zur europäischen und internationalen Dienstleistungsnormung Stellung bezogen. Sie hat zum Ziel, den Dienstleistungssektor der deutschen Wirtschaft mittels Normen und Standards zu stärken. Entsprechende Vorstellungen sind durchaus facettenreich. Diverse Standpunkte gehen beispielsweise davon aus:

  • dass genormte und standardisierte Dienstleistungen eine hohe Qualität garantieren;
  • dass das Wissen der freien Berufe nicht beschreibbar ist, und damit einer Normung nicht zugeführt werden kann;
  • dass Normen für technische Dienstleistungen den Produktnormen in nichts nachstehen dürfen;
  • dass sich Unternehmen durch genormte Dienstleistungen hervorheben sollten, in Anbetracht der Geringfügigkeit technischer Produktunterschiede;
  • dass sich Dienstleistungsnormen innovationsfördernd auswirken;
  • dass Dienstleistungsnormen Handelshemmnisse zwischen Mitgliedstaaten beseitigen;
  • dass Dienstleistungsnormen für mehr Transparenz und Verständnis zwischen Kunden und Unternehmen sorgen.

Dienstleistungsnormen – die Akteure

Das Deutsche Institut für Normung ist auf diesem Feld gleich mit zwei Organisationen aktiv. Die Koordinierungsstelle Dienstleistungen im DIN (KDL) ist die zentrale Stelle für alle Aktivitäten des DIN im Dienstleistungsbereich. Der Normenausschuss Dienstleistungen (NADL) ist zuständig für unternehmensbezogene und endkundenbezogene Dienstleistungen; sowie für die Grundlagenarbeit in der Dienstleistungsnormung und -standardisierung. Die bereits bestehende DIN-Ausschüsse für Normungen diverser Dienstleistungen agieren weiter wie bisher. Der NADL gilt offenbar nicht für alle DIN-Dienstleistungsbereiche als verbindliche Instanz.

Bewährte Logistik präsentiert sich: Supply Chain Management braucht mehr Sicherheit

Der Tag der Logistik hat sich offenbar bewährt. Zum vierten Mal seit 2008 öffnen sich Unternehmen, Organisationen und Bildungseinrichtungen, um ihre Logistik zu präsentieren. Naturgemäß bietet es sich hierbei an, Veranstaltungsangebote nicht nur auf Deutschland zu beschränken, sondern auch auf das benachbarte Ausland auszudehnen. Unter den Veranstaltern befinden sich sowohl Industrieunternehmen als auch Handelsunternehmen und Unternehmen aus Dienstleistungsbereichen. Initiatorin ist die Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V.

Bewährte Logistik – die Eckpfeiler

Der Tag der Logistik will den Eindruck vermitteln, dass Logistik mehr ist als Transport, Lagerung und Umschlag. Logistiker sehen ihren Aufgabenbereich eher als intelligente Planung zur Steuerung von Wertschöpfungsketten: so definiert als Supply Chain Management. Das Programm zum Tag der Logistik wird kontinuierlich erweitert.

Bewährte Logistik – aus energetischer Sicht

Die Logistik muss sich auf energieeffiziente Abläufe einstellen. Diskutiert werden neue Bewertungsmethoden, Tools zur Verbesserung der Energieeffizienz und Systeme für das Energiemanagement. Hierauf konzentriert sich das Hamburger Logistik-Kolloquium und sieht Bedarf für:

  • einen energieeffizienten Gütertransport,
  • eine energieeffiziente Intralogistik,
  • Methoden und Instrumente zur Verbesserung der CO2 Bilanz,
  • Energiepreisszenarien im Personenverkehr.

Bewährte Logistik – sicherheitstechnisch betrachtet

Ein besonderes Augenmerk der Logistik liegt auf dem sicheren Transport von Gefahrgütern im Luftverkehr. Und das ist nicht verwunderlich. Hat doch das Statistische Bundesamt mitgeteilt, dass der deutsche Luftfrachtmarkt in 2010 um mehr als ein Fünftel gestiegen ist. Erstmals wurden auf deutschen Flughäfen mehr als vier Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Entsprechend hat die Dekra-Akademie neuerdings auch Gefahrgutschulungen im Luftverkehr in ihrem Kursportfolio: vom Luftfahrt-Bundesamt (LBA) anerkannt, entsprechend den international geltenden Standards. Diese orientieren sich an 12 Personalkategorien mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen.

Bewährte Logistik – und die Vorschriften

Erschwerend ist für Logistikunternehmen die Zollsicherheitsinitiative der EU. Seit dem 1. Januar 2011 müssen Transporteure jeden Import innerhalb der EU elektronisch beim Zoll anmelden. Auf Knopfdruck muss dabei jederzeit klar ersichtlich sein:

  • ob die Ware verschifft werden darf,
  • ob die für ein Schiff, Flugzeug oder LKW gebuchten Güter angemeldet sind,
  • wie bei einem Verladeverbot oder bei Verzögerungen vorzugehen ist,
  • welche Eskalationsstufen es gibt.

Logistikunternehmen, die diesen Anforderungen nicht gerecht werden, drohen offenbar höchst empfindliche Bußgelder; so Nielsen+Partner, Consultants für das für Transport- und Logistikmanagement. Als Lösung gilt der Einsatz eines elektronischen Monitorings mit umfangreichen Such- und Filterfunktionen. Hiermit soll die ständige Einhaltung von Fristen und Vorschriften sichergestellt werden.

Trendstudie Arbeitsplätze: Ergebnisse zur Optimierung von Serviceportfolios erwartet

Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation untersucht die zukünftige Erwartungshaltung der Gesellschaft und Arbeitswelt. Reaktionen auf neue Technologien und globale Trends sollen Aufschluss geben über die Akzeptanz diverser Perspektiven. Dabei ist klar: Die Frage wie wir in Zukunft leben und arbeiten sollen beeinflusst in hohem Maße auch die Dienstleistungswirtschaft.

Arbeitsplätze und das Spektrum

In der künftigen Arbeitswelt zählt Wissen und die persönliche Erfahrung immer mehr, meint das IAO. Entsprechende Webdienste sind demnach so auszubauen, dass Wissensarbeiter durch kommunikationsorientierte Arbeitsprozesse immer stärker vernetzt sind. Auch die vom IAO aufgeführten Metatrends haben starke Auswirkungen auf die Aktivitäten der Dienstleistungswirtschaft. Innovative Serviceportfolios sind denkbar. Gemeint sind Lösungen, die es ermöglichen, mit endlichen Ressourcen auszukommen und sich auf ein verändertes Klima einzustellen. Dienstleistungen sind gefragt, die der verändernden Demographie gerecht werden oder aus veränderten Wohlstandsverhältnissen heraus neue Märkte schaffen.

Arbeitsplätze und die Kriterien

Um hierbei die besonders gravierenden Einflussfaktoren zu ermitteln, führt das Fraunhofer IAO die Umfrage Wissensarbeit 2020Plus durch. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen. Die Fragestellungen zielen auf aktuelle und erwartete Verhältnisse im Hinblick auf:

  • die Zufriedenheit am Arbeitsplatz,
  • die Komplexität der Beschäftigung und den Grad der Alleinarbeit,
  • eine flexible Arbeitszeit und den Zugriff auf Daten,
  • die Arbeitsbelastung unter Stress,
  • die Balance zwischen Arbeit und Privatleben,
  • die altersbedingte Erwerbs- und Beschäftigungssituation,
  • die persönlichen Beschäftigungsperspektiven,
  • persönliche Maßnahmen, um die Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten,
  • die Distanz und die Verkehrsmittel zwischen Wohnort und Arbeitsplatz,
  • die Erfordernisse beruflicher Reisen versus alternativer, technischer Lösungen zur Zusammenarbeit,
  • die Möglichkeit unterschiedliche Arbeitsorte zu nutzen,
  • Merkmale und Eigenschaften der Arbeitsumgebung,
  • die Bedeutung repräsentativer Geschäftsräume,
  • qualitative Merkmale und Eigenschaften der Arbeitsmittel,
  • Qualität, Notwendigkeit und Verfügbarkeit der informationstechnischen Ausstattung,
  • die genutzten Kommunikationskanäle,
  • Verbesserungspotenziale bei der Ausstattung von Arbeitsplätzen,
  • die Wohn-und Lebenssituation inklusive Home-Office.

Arbeitsplätze und die Serviceportfolios

Die Studie berücksichtigt eine ganze Reihe wichtiger Aufgabenbereiche. Nach den Bereichen Dienstleistung und Service sucht man allerdings vergeblich. Trotzdem sind die Ergebnisse dieser Studie für das Servicegeschäft interessant. Denn Veränderungen in der Arbeitswelt korrespondieren unmittelbar mit hieraus ableitbaren Serviceangeboten. Die Trendstudie zur Zukunft der Lebens- und Arbeitswelt ist als Langzeiterhebung ausgelegt. Teilnehmer können jeweils zusammengefasste Zwischenergebnisse abrufen.

Service-Excellence-Blog