Facility-Service – der Umsatz steigt

Es gibt viel zu tun im deutschen Gebäudemanagement, geht man von dem beachtlichen Zuwachs aus, der als umbauter Raum ausgewiesen ist: Bau­genehmi­gungen für Woh­n- und Nichtwohngebäude im Jahr 2014. Sowohl für den Wohnungsbereich als auch im Bereich von Nichtwohngebäuden sind somit auch vermehrte Anforderungen an Facility Services vorhersehbar.

Facility-Service – Status und Entwicklung

Für die Verwaltung, den Erhalt und den Ausbau von Gebäuden und deren Infrastruktur stehen sowohl Facility Service diverser Dienstleistungsunternehmen als auch entsprechende Serviceleistungen des Handwerks im Wettbewerb. Natürlich gibt es führende Anbieter, die der „Marktforscher Lünendonk“ regelmäßig analysiert. Diese haben offenbar in 2014 die Umsatzmarke von 10 Milliarden Euro geknackt, und das, ohne die Bereiche Contracting, Energiemanagement, Smart Buildungs und Site Services besonders zu bemühen.

Facility-Service – die Erfolgsfaktoren

Erfolgsbehindernde Faktoren bei Facility-Service-Unternehmen zeigt nachfolgende Übersicht. Ob die aufgeführten „Behinderungsfaktoren“ im Umkehrschluss entsprechend erfolgssteigernde Wirkung haben, kann weder unterstellt noch ausgeschlossen werden. Besonders auffällig ist jedenfalls, dass ein „Mangel an Service Excellence“ als behindernder Faktor ignoriert wurde – und das bei Unternehmen mit ausgeprägtem Service-Portfolio.

Lünendonk-Facility-2013

Facility Service – ausgelagert

Wachsender Kostendruck, Fachkräftemangel und steigende Qualitätsanforderungen resultieren in Outsourcing. So präsentierte Lünendonk in 2012 beispielsweise, dass rund 60 Prozent der infrastrukturellen Dienstleistungen in deutschen Krankenhäusern bereits als externe Facility Services ausgelagert sind. Prognostiziert wurde, dass Dienstleister für Facility Services mittelfristig vermehrt mit Aufträgen aus Krankenhäusern und Kliniken rechnen können. Vorausgesetzt, sie verstehen die komplexen Anforderungen innerhalb der Gesundheitsbranche, besitzen ein hohes Maß an spezifischem Know-how und sind ausserdem bereit, auf Basis von Risiko- und Kostenteilung zu kooperieren.

Facility-Service aus einer Hand

Bereits in 2011 verweist  Lünendonk auf Erkenntnisse, nach denen Dienstleistungen für das Gebäudemanagement vorzugsweise einem oder nur wenigen Anbietern überantwortet werden . Entsprechende Aufträge können bis an die Kernprozesse reichen und den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes umfassen. Ergänzend werden Gebäude-Dienstleister zunehmend in planerische Aktivitäten eingebunden, die beispielsweise für die Entstehung eines Gebäudes maßgeblich sind – und folgerichtig auch für dessen Veränderung, bis hin zur Entsorgung. Als Konsequenz ist von Facility-Service-Unternehmen durchaus zu erwarten, dass diese kontinuierlich ihr Serviceportfolio erweitern.

Facility-Service  – unverzichtbar im Portfolio der Bauunternehmen

Die deutsche Bauindustrie versteht sich heutzutage als Anbieter von nachhaltigen Bauleistungen, stellt sich also der Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus der Bauwerke. Bauunternehmen betonen die umfassenden Dienstleistungen in ihren Portfolios – neben den klassischen Bauleistungen sind mittlerweile Dienstleistungen „rund um die Gebäude“ etabliert.

Servicemanager – Schlüsselposition mit Servicekompetenz

Als Servicemanager belegt man eine der maßgeblichen Schlüsselrollen, die in einem kundenorientierten Unternehmen zu besetzen sind – schließlich repräsentiert ein servicekompetentes Management die partnerschaftliche Unterstützung von Kundenunternehmen. Generell werden Manager ihrer Position dann gerecht, wenn sie in der Lage sind, Richtlinien vorzugeben, Entscheidungen zu treffen und ihre Vorstellungen motivierend durchzusetzen.

Servicemanager mit Richtlinienkompetenz

Richtlinien servicekompetent aufzustellen, bedeutet für einen Servicemanager, zukünftige Servicebedarfe zu identifizieren, diese im Sinne ihrer Vermarktungsfähigkeit zu bewerten, das entsprechende Anforderungsprofil zu definieren sowie ein marktadäquates Serviceangebot zu entwickeln und zu vermarkten. Zusätzliche Richtlinienkompetenz erlaubt es maßgeblich, Dienstleistungen strategisch fundiert zu verkaufen – abgestimmt auf den jeweiligen Nutzen für klassifizierte Kundengruppen. Eine entsprechend fixierte Richtlinienkompetenz für das Controlling ermöglicht die Optimierung der jeweiligen Ergebnisse.

Servicemanager mit Entscheidungskompetenz

Entscheidungen servicekompetent zu treffen, bedeutet für einen Servicemanager, sich selbst sowie das Serviceteam zeiteffizient zu führen. Servicemitarbeiter sind im Einklang mit der etablierten Organisationsform des Unternehmens einzusetzen und logistisch, zur Deckung des Kundenbedarfs, mit Informationen und Materialien zu versorgen. Entsprechendes gilt auch für die projektspezifische Entscheidungskompetenz – einschließlich wirtschaftlicher Berechnungen, vorausschauender Risikobetrachtungen und korrektiver Maßnahmen, im Sinne eines Projektziels.

Servicemanager mit Durchsetzungskompetenz

Konzepte und Maßnahmen servicekompetent durchzusetzen, bedeutet für einen Servicemanager, Serviceprozesse situativ, empathisch und wirkungsvoll zu kommunizieren. Durchsetzungskompetenz ermöglicht es, einzelne Mitarbeiter und Teams für bestimmte Ziele zu begeistern und so deren Eigeninitiative zu aktivieren. Durchsetzungskompetenz erlaubt außerdem die zielsichere Auswahl und Realisierung einer Lösung für bestimmte Problemstellungen. Die Durchsetzung rechtlicher Ansprüche gelingt durch Beachtung gesetzlicher Vorgaben in Zusammenarbeit mit Juristen – sowohl für personelle als auch produktspezifische Rechtslagen.

Servicemanager mit Schnittstellenkompetenz

Es gibt wohl kaum einen Bereich in einem Unternehmen, der keinen Anspruch auf die Schlüsselposition erhebt – in der festen Überzeugung, dass dort alle Fäden zusammenlaufen. Das jeweilige Management reklamiert Dominanz aus plausiblen Standpunkten. Gute Argumente für die Schlüsselposition hat natürlich auch der Servicemanager, der permanent am Brennpunkt des Kunden arbeitet und hierzu auch bestimmte Aktivitäten und Entscheidungen unternehmensintern kommuniziert, veranlaßt oder einfordert.

Korruption wirksamer bekämpfen – Seriosität lohnt sich

Da gibt es nun ein europäisches Amt, das für ein korruptionsfreies Europa sorgen soll (OLAF) – und prompt ist diese Institution selbst im Verdacht, nicht sauber zu arbeiten. Dieser Vorwurf kommt direkt vom Kontrollausschuss der EU-Antikorruptionsbehörde, mit massiven Zweifeln an den statistischen Erkenntnissen aus dem Antikorruptionsbericht der EU für 2014.

Korruption in der Wirtschaft

Noch in den neunzigerJahren betrachteten Unternehmen „Bestechungsgelder“ und „Steuerabschreibungen für die Zahlung von Bestechungsgeldern“ als ganz normalen Bestandteil des grenzüberschreitenden Wirtschaftslebens. Mit der Ratifizierung des Antikorruptionsübereinkommens der OECD im Jahr 1998 haben sich 38 Vertragsstaaten dazu verpflichtet, das Angebot, das Versprechen sowie die Zahlung von Bestechungsgeldern, um sich einen wirtschaftlichen Vorteil zu verschaffen, als Straftat zu behandeln. Weitere Länder sollen dem OECD-Antikorruptionsübereinkommen beitreten.

Korruption im öffentlichen Dienst

Der Entwurf eines verschärften Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken fand lange keine ausreichende Mehrheit – als Crux galt der §108e des Strafgesetzbuches, der sich der Bestechung von Abgeordneten widmet. Insbesondere Deutschland hat die UN-Konvention gegen Korruption erst im September 2014 ratifiziert. Die Bestechung ausländischer Angehöriger des öffentlichen Dienstes gilt nun definitiv als gesetzeswidrig. Es gilt, sogenannte „Anfütterungszahlungen“ zu bekämpfen, Informanten zu schützen und die Kommunikation zwischen Angehörigen des öffentlichen Dienstes und Strafverfolgungsbehörden zu verbessern.

Korruption versus Seriosität

Es dürfte mittlerweile zum Allgemeinverständnis gehören, dass man heutzutage keine schwarzen Kassen mehr bilden muss, um zu korrumpieren. Die Methoden der Korruption sind subtiler geworden, doch auch praktische Hilfestellungen für Antikorruptionsmaßnahmen sind verfügbar. Zur Beschaffung empfiehlt der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. auf die Seriosität der Lieferanten zu achten: „Es gilt, Antikorruptionsmaßnahmen systematisch in die bestehenden Geschäftsprozesse zu integrieren. Dabei muss deutlich werden, dass beschaffende Unternehmen nicht mit Lieferanten arbeiten, deren Geschäftsgebaren auch auf korruptiven Handlungen beruht.“

Führungskräfte profitieren von Compliance

Compliance ist als regelkonformes Verhalten in den Geschäftsprozessen zu verankern. Vorgesetzte haben dieses Verhalten sicherzustellen, was sich auch in einem entsprechenden Führungsstil offenbart. Compliance gilt als Chance, ein Unternehmen effizienter und besser zu führen – sowohl pflichtgemäß als auch lösungsorientiert.

Energiewende umsetzen – Kritik von maßgeblichen Bundesverbänden

Erneuerbare Energien sind in 2020 nicht in dem Umfang verfügbar, wie das immer noch geplant ist – hierauf verweisen unisono die  Bundesverbände für Erneuerbare Energie (BEE) und WindEnergie (BWE). Als Gründe werden genannt, dass die Energiewende im Wärme- und Verkehrssektor nicht stattfindet und im Stromsektor der Ausbau der Solar- und Bioenergie deutlich ausgebremst wurde. Die aktuellen Szenarien der deutschen Energieversorgung werden in einer Expertise erläutert.

Ursprüngliches Ziel: Energiewende beschleunigt realisieren

Betreiber von Kraftwerken brauchen Planungssicherheit für entsprechende Investitionen in innovative Energiequellen, heisst es seit 2011. Neuinvestitionen für Anlagen erneuerbarer Energien stehen in Konkurrenz zu Investitionen für die Modernisierung herkömmlicher Kraftwerke. Dabei macht es weniger Sinn, eine abgeschriebene Technologie nachzurüsten, wenn gleichzeitig die Energiewende beschleunigt durchgesetzt werden soll. Genau das ist die Crux und der Prüfstein fortschrittlicher Energiepolitik.

Energiewende umsetzen – die Protagonisten

Der BEE propagierte als erstes Fernziel, dass erneuerbare Energien bis zum Jahr 2020 bereits 47 % der deutschen Stromversorgung absichern könnten. Und die European Renewable Energy Council (EREC) vertrat die primäre Auffassung, dass nicht weniger als 45 % des gesamten Energieverbrauchs der EU bis 2030 aus erneuerbaren Energiequellen abgedeckt werden könnten.

Energiewende umsetzen – die Anlagen

Es geht um Windenergieanlagen, Solaranlagen und Biogasanlagen. Und es geht um die Entwicklung dezentraler Ansätze der Energieversorgung. Die Rede ist von regenerativen Kombikraftwerken, bestehend aus diversen zusammengeschalteten Anlagen für erneuerbare Energien. Auch Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und emissionsarme Kondensationskraftwerke haben Anteil an diesem Zukunftspotenzial.

Energiewende umsetzen – die Effizienz

Von hoher Relevanz ist sicherlich auch der Faktor Energieeffizienz, den die europäische Kommission mit dem Energieeffizienzplan bereits in  2011 aktiviert hat. Damit sollte das Ziel abgesichert werden, bis 2020 Energieeinsparungen in Höhe von 20% zu realisieren. Die aufgezeigten Maßnahmen zielen nicht nur auf eine verringerte Energieabhängigkeit sondern auch auf eine höhere Wettbewerbsfähigkeit der EU-Industrie – einschließlich der Schaffung  von Arbeitsplätzen.

Energiewende umsetzen – der Impuls

Der Standpunkt von ZVEI-Präsident Friedhelm Loh hat immer noch Gültigkeit: „Deutschland hat die einmalige Chance, der Welt zu zeigen, dass der intelligente Umbau der Energieversorgung in einer Industrienation möglich ist.“

Intelligente Instandhaltung überzeugt – konsequentes Management vorausgesetzt

IFC Ebert[Advertorial] Das Gelingen der Instandhaltung setzt intelligentes Management voraus – mit besonderer Berücksichtigung einer betriebsinternen Beratungsleistung, aber auch einer ergänzenden Beratungsleistung durch externe Dienstleister. Generell offenbart sich intelligente Instandhaltung in einem mobil organisierten Workforce Management, das mit einer adäquaten IT-Security korreliert.

Intelligente Instandhaltung durch konsequentes Leistungsmanagement

Maßgeblich für eine zukunftsfähige Instandhaltung ist sicherlich, deren Leistungen zu bewerten – was voraussetzt, dass entsprechende Aktivitäten nicht nur in der Kostenrechnung sondern auch in der Leistungsrechnung berücksichtigt sind. Die strategische Annäherung einer internen Instandhaltung an profitabel ausgerichtete, externe Dienstleister drängt sich förmlich auf – auch und gerade dann, wenn Klassiker wie die Total Productive Maintenance umzusetzen sind.

Intelligente Instandhaltung durch konsequentes Effizienzmanagement

Während Effektivität die etablierte Leistungsfähigkeit definiert, offenbart Effizienz, wie wirksam diese Leistung tatsächlich ist. Selbst ein umfangreich bestücktes Ersatzteillager ist nur dann effizient, wenn es die richtigen Teile lagert und der Zugriff auf ein gewünschtes Ersatzteil kurzfristig möglich ist. Auch ein weitgehend agierendes Instandhaltungsnanagement ist nur dann effizient, wenn die richtigen Aktivitäten besetzt sind und das adäquate Know-how aktuell zur Verfügung steht.

Intelligente Instandhaltung durch konsequentes Risikomanagement

Als ausgewiesene Domäne der Instandhaltung erweist sich die kontinuierliche Bewertung eines risikobehafteten Betriebs – wobei die Erkenntnisse aus entsprechenden Inspektionen als Entscheidungsgrundlage für die abgesicherte Fortsetzung eines solchen Betriebs dienen sollten. In diese Richtung zielt auch eine sinnvolle Bewertung der Anlagensubstanz sowie die neue Betriebssicherheitsverordnung, die den „starren“ Bestandsschutz gewissermaßen auflöst.

IFC EBERT – Tagung Instandhaltung 2015

Mit einer konsequenten Weiterentwicklung zukunftsfähiger Themen der Instandhaltung präsentiert das Institut für Controlling Prof. Dr. Ebert GmbH auch in 2015 die passenden Konzepte.

Programm und Anmeldung zur Tagung Instandhaltung 2015

Kompetente Servicetechniker – Kompetenzmodell für technischen Service

Kompetenzen im technischen Service, die für Servicetechniker zwingend erforderlich sind, sollen als Kompetenzmodell manifestiert werden – so jedenfalls lautet der Anspruch des „Frauenhofer IAO“, das hierzu Hintergrundinformationen von Serviceexperten benötigt. Servicetechniker stehen demnach zu diversen Parametern unter Beobachtung – zu ihren Fähigkeiten der Selbststeuerung, der Interaktion und Problemlösung sowie ihrem wachstumsorientierten Umgang mit Mehrwert. Entsprechend ist die Eignung qualifizierter Mitarbeiter permanent abzusichern – und für Mitarbeiter und Bewerber zählt die primäre Fähigkeit, sich möglichst schnell und flexibel die relevanten Kompetenzen anzueignen und zu verinnerlichen.

Kompetente Servicetechniker zeigen Servicementalität

Technischer Service, der permanent am Brennpunkt des Kunden arbeitet, hält Unternehmen am Laufen. Hierbei muss Servicementalität gelebt werden, um die Vorstellungen anspruchsvoller Kunden adäquat umzusetzen. Dann kann das Auftragspotenzial auch im Hinblick auf den Lebenszyklus der installierten Basis umfassend ausgeschöpft werden – falls die Servicementalität kompetenter Wettbewerber dies zulässt.

Kompetente Servicetechniker bieten kreativen Service

Servicekreativität ist eine ganz besondere Variante kreativer Kompetenz, da entsprechende Ideen auf den Kundennutzen ausgerichtet sind. Der Schlüssel hierzu ist die permanente und ungezwungene Interaktion mit Kunden, um den kreativen Gedankenaustausch zu provozieren. Natürlich stützen sich kreative Einfälle und eine entsprechende Lösungskompetenz  auf detailliertes Know-How und Erfahrungswerte.

Kompetente Sevicetechniker haben Rollenverständnis

Kompetente Servicemitarbeiter verstehen die Aktivitäten ihrer Kunden, sodass sie deren Problembereiche immer im Blick haben. Ein solches Rollenverständnis ist darauf ausgerichtet, innerbetriebliche Abläufe durch externe Kompetenz zu unterstützen. Servicetechniker sollten hierbei auf ein detailliertes Wissen aus der Konstruktion, der Fertigung und natürlich dem Systembetrieb der installierten Basis zugreifen können.

Kompetente Servicetechniker halten die Balance

Technischer Service erfordert die Fähigkeit, Wissen mit der Interpretation eines Systemzustands in Einklang zu bringen und hieraus die folgerichtigen Schlüsse zu ziehen. Hierbei sind Regeln und Standards zu beachten aber auch flexible Entscheidungen zu treffen – sowohl eigenverantwortlich als auch im Rahmen einer teamorientierten, kooperativen Arbeitsweise. Insofern sind kompetente Servicetechniker auch immer bereit, die Routine zu hinterfragen, um Verbesserungen zu realisieren.

Batteriespeicher – Technologien mit Marktpotenzial

Wenn sich Unternehmen darauf konzentrieren, innovative Lösungen für eine stabile Energieversorgung zu etablieren, dann hat das einen guten Grund: es bringt Sicherheit. Insofern verwundert es auch nicht, dass sich hierzu Kooperationen bilden, die der klassischen Energieversorgung als echte Wettbewerber gegenüberstehen. Aktuelles Beispiel ist die Partnerschaft zwischen dem Ökostromanbieter Lichtblick und dem Technologiekonzern Tesla – mit dem Anspruch, nicht nur Unternehmen für Batteriespeicher zu gewinnen, sondern insbesondere private Haushalte von Energiekonzernen unabhängig zu machen.

Batteriespeicher – das Marktpotenzial

Das Marktpotenzial an energieeffizienter und unterbrechungsfreier Stromversorgung ist zweifelsfrei vorhanden. Seit geraumer Zeit empfiehlt sich die Fachmesse „World of Energie Solutions“ auch im Hinblick auf mobile und stationäre Energiespeicherung. Beispielsweise appelliert der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. an Privathaushalte, Solarstromspeicher einzusetzen, um den Eigenverbrauch an Strom mehr als zu verdoppeln – anstatt ihn an das öffentliche Stromnetz abgeben zu müssen. Und für das Karlsruher Institut für Technologie hat der Betrieb einer Solarstromspeicheranlage das Ziel, die Kosten der Energiewende zu senken: Moderne Batterietechnik und intelligente Leistungssteuerung sollen den Solarstrom sogar grundlastfähig machen.

Batteriespeicher – die Technologien

Mindestens seit 2009 wird propagiert, dass für stationäre und mobile elektrische Anwendungen leistungsfähige Energiespeicher benötigt werden, die weit über die Leistungsfähigkeit herkömmlicher Batterien hinausgehen – beispielsweise geht es um zunehmend höhere Leistungsdichten bei geringeren Ladezeiten, Gewichtsreduktion, längerer Lebensdauer und Kostenreduktion. Das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Energie propagiert und fördert die gesamte Bandbreite der unterschiedlichen mobilen und stationären Stromspeichertechnologien – Als Batterien im Verteilnetz sind im Rennen:

Batteriespeicher – Batteriesysteme störungsfrei betreiben

Um Veränderungen an einer stationären Batterie oder Batterieanlage möglichst vor einem Ausfall zu erkennen, kann mit Hilfe der Leitfähigkeitsmessung schnell und sicher der aktuelle Zustand dieser Energiespeicher erfasst werden – in erster Linie mittels mobiler Universalprüfgeräte. In sensiblen Bereichen ist allerdings eine kontinuierliche Überwachung notwendig, und für kritische Stand By-Batterien und Batterien in USV-Anlagen wird die Verfügbarkeit über eine sogenannte „Wireless Communications Architecture“ empfohlen.

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