Photovoltaik – Umgang mit Solarstromanlagen im Katastrophenfall

Energieunternehmen können Gebäude im Katastrophenfall von der öffentlichen Stromversorgung trennen, etwa wenn Brände gelöscht werden oder bei Hochwasser. Für die mögliche Abschaltung von Solarstromanlagen sind die Betreiber verantwortlich. Sobald Licht auf Photovoltaik-Module fällt, stehen sie unter Spannung. Daher sollten Solaranlagen im Katastrophenfall über einen separaten Schalter stillgelegt werden können; so der TÜV Rheinland, der auf die Risiken von Solaranlagen bei Flutkatastrophen hinweist. Der sogenannte „Feuerwehrschalter für Solaranlagen“ – für gefahrloses Löschen – wird schon seit 2010 propagiert. Generelle Informationen zum Umgang mit PV-Anlagen , insbesondere zur Instandhaltung, bietet die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie.

Spezifikationen der Photovoltaik präventiv getestet garantiert auch  eine hohe Betriebssicherheit

Für die Prüfung und Zertifizierung von Solarmodulen steht seit geraumer Zeit ein Zentrum in Köln zur Verfügung. Mit hochmodernen technischen Einrichtungen werden Sicherheit, Qualität und Energieeffizienz von Photovoltaik-Modulen und Solarkollektoren kontrolliert – Betreiber ist der TÜV Rheinland. Damit unterhält der TÜV derzeit fünf Prüfzentren für Solarsysteme, mit weiteren Standorten in USA, Japan und China. Rund 70 Prozent aller Hersteller von Solarmodulen lassen weltweit ihre Produkte in diesen Laboratorien testen, um internationale Marktzulassungen zu erhalten – so die TÜV Rheinland Holding AG, die sich als technischer Dienstleister schon langjährig mit der Entwicklung neuer Testmethoden befasst sowie an Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Nutzung von Sonnenenergie mitarbeitet und international den Aufbau von Solarkraftwerken begleitet.

Eine hohe Betriebssicherheit der Photovoltaik garantiert auch Sicherheit für Investoren

Photovoltaik-Hersteller müssen ihren Kunden vor allem kalkulierbare Sicherheit bieten – und diese stützt sich auf Funktionssicherheit und Leistungssicherheit.  Als Produktgarantie wird sicherlich ein Mindestzeitraum von zehn Jahren erwartet. Hierbei sollten Mängel berücksichtigt sein, die auf Fabrikations- oder Materialfehler zurückzuführen sind und dadurch die Funktionsfähigkeit von Solarmodulen beeinträchtigen. Als Leistungsgarantie sollten Kunden erwarten dürfen, daß zum Zeitpunkt der Auslieferung die Mindestleistung der Photovoltaik zu 100 % verfügbar ist, daß die Leistung der Solarmodule über einen Zeitraum von 25 Jahren jährlich nicht stärker als etwa 0,8 % absinkt, und daß nach einem Betrieb von 25 Jahren die Leistung der Photovoltaik maximal um 20% reduziert ist.