Service first – das ultimative Servicekonzept

Wir melden uns zurück im neuen Servicejahr und hoffen, dass auch Sie – liebe Leserinnen und Leser – einen guten Start verbuchen konnten. Erwarten Sie neue Beiträge, die Ihnen aufzeigen, dass „Service first“ den zukunftsorientierten Service ausmacht. Wie gewohnt, werden wir servicerelevante Themen aufgreifen, diese hinterfragen und so kommentieren, dass sie hieraus Nutzen ziehen können. Entwicklungen, die den Service weiterhin stark beeinflussen, gibt es jedenfalls mehr als genug.

Es soll vorkommen, dass sich Staaten als Importland unfair behandelt fühlen und ihre Absatzmärkte durch Handelsschranken abschotten – vorgeblich, um die eigene Wirtschaft zu stärken. Ein global organisierter Service muss dann in der Lage sein, protektionistisches Verhalten  zu neutralisieren – mit Angeboten, die man nicht ablehnen kann.

Der  Einsatz von künstlicher Intelligenz soll die Wettbewerbsposition schärfen – so auch im Service. Entsprechend intelligente Einsatzmöglichkeiten dienen etwa der Überwachung technischer Systeme, der Gewährleistung von Cyber-Security oder der Realisierung smarter Services.

Servicerobotik lässt sich sowohl in betrieblichen als auch in öffentlichen oder persönlichen Bereichen einsetzen. Insbesondere wird Servicerobotik zur Kompensation des Fachkräftemangels vorangetrieben. Es gilt, die Mensch-Roboter-Kollaboration zu gestalten ohne hierbei die Aufgaben des Menschen zu tilgen, wie es das  Fraunhofer IAO definiert.

Auf das gigantische Risikopotenzial, was Datenhack und Cyber-Kriminalität anbelangtwird immer noch überrascht reagiert. Dabei mangelt es nicht an Ansatzpunkten, wie dem zu begegnen ist, beispielsweise aus dem  Strategie- und Positionspapier zur „Cyber-Sicherheit 2020“ – bereits in 2014 propagiert, vom Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie.

Eine zuverlässige Serviceplanung hängt unter anderem davon ab, ob auch Standzeiten relevanter Baugruppen und Komponenten eines technischen Systems spezifiziert sind. Betreiber schätzen es allerdings immer weniger, wenn sich Mängel vorzugsweise kurz nach Ablauf der Gewährleistung offenbaren – was gemeinhin als geplante Obsoleszenz abgestempelt wird. Service Excellence lässt sich so eher nicht realisieren.

Die effiziente Nutzung von Ressourcen bleibt ein europäisches Anliegen. Bereits in 2011 favorisierte die EU Kommission, Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit von einer intelligenten Ressourcennutzung abhängig zu machen. Klassische, ressourcenschonende Servicekonzepte konzentrieren sich auf den Einsatz von Austauschteilen, Reparaturen auf Komponentenebene oder die kontinuierliche Modernisierung der installierten Basis.

Als zeitgemäßer Impuls und Gegenpol zu wirtschaftlichem Isolationismus bietet „Service first“ die ultimative Antwort. Nicht zu Lasten anderer, sondern um tragfähige Brücken zwischen den Kulturen zu bauen. Service first steht für kooperative Prozesse und Vereinbarungen, die verbindlich eingehalten werden.

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Service first - das ultimative Servicekonzept
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"Service first" reagiert auf zukunftsorientierte Entwicklungen und baut Brücken zwischen den Kulturen - um Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit global zu gewährleisten.
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