Serviceumsätze im Fokus – Voraussetzungen und Steigerung

Optimale Serviceumsätze kommen nicht von ungefähr. Um sie messbar zu machen, muss man erst einmal festlegen, welche Leistungen als servicespezifisch betrachtet werden sollen. Serviceumsätze generierenAußerdem  sind Zielvorstellungen zu fixieren, mit welchen Serviceumsätzen zu rechnen ist. Eine nachvollziehbare Verbuchung von Serviceumsätzen sorgt für entsprechende Analysemöglichkeiten, insbesondere als Ausgangsbasis für eine Verbesserung der Marktposition.

Definierte Serviceumsätze

Der ausgewiesene Serviceumsatz eines Unternehmens ist immer interpretationsbedürftig, zumal die prozentuale Bandbreite vom Gesamtumsatz erheblich sein kann. Es kommt also darauf an, inwieweit ein Unternehmen bestimmte Serviceleistungen auch als solche definiert. Beispielsweise müssen im ausgewiesenen Serviceumsatz für diverse Dienstleistungen nicht unbedingt auch Ersatzteile enthalten sein.

Geplante Serviceumsätze

Das Serviceportfolio eines Unternehmens repräsentiert sinnvollerweise Leistungen, die als zwingend erachtet werden, um Serviceumsatz zu erzielen – sowohl akut als auch in Zukunft. Die mögliche Bandbreite ist naturgemäß umfangreich und beliebig erweiterbar – und korrespondiert mit dem Anspruch, den Kompetenzen und den Kapazitäten eines Unternehmens. Als generelle Serviceleistungen zählen Beratung, Coaching, Consulting oder Engineering, sowie das Management von Daten, Projekten, Prozessen oder auch der Zeit. Industrielle Dienstleistungen konzentrieren sich insbesondere auf die Installation und den Betrieb von Anlagen, mit entsprechender Qualitätssicherung und Überwachung, sowie korrespondierender Logistik, Lagerhaltung und Entsorgung.

Verbuchte Serviceumsätze

Erwirtschafteter Serviceumsatz kann produktspezifisch verbucht werden, aber auch diversen Geschäftsbereichen im Unternehmen zugerechnet sein. Fraglich ist, ob Rückstellungen für zu erwartende Garantieleistungen als Serviceumsatz gelten – zumal diese in der Regel aus dem Erlös des Produktvertriebs resultieren. Als Serviceumsatz wird solcher möglicherweise dann nicht ausgewiesen, wenn Serviceleistungen ausgelagert sind oder über Kooperationen abgedeckt werden – obwohl für eine entsprechende Autorisierung oder Supportleistungen in der Regel auch Erlöse zu erwarten sind.

Entgangene Serviceumsätze

Serviceumsatz kann Wettbewerbern zufließen, wenn die ursprünglich installierte Basis nicht mehr lokalisierbar ist oder das Potenzial für Dienstleistungen an lokalisierbaren Systemen nicht ausgeschöpft wird. Insbesondere wird Serviceumsatz dann unzureichend generiert, wenn Dienstleistungen einen mangelhaften technischen, ökonomischen, ökologischen oder gesellschaftlichen Nutzwert besitzen. Somit gibt es im Umkehrschluss umfangreiche Möglichkeiten zur Steigerung von Serviceumsätzen.

Zusammenfassung
Beitrag
Serviceumsätze im Fokus - Voraussetzungen und Steigerung
Beschreibung
Serviceumsätze zu steigern, ist das Ziel jeder Serviceorganisation. Um Veränderungen festzustellen, bedarf es allerdings bestimmter Voraussetzungen.
Autor

Ein Gedanke zu „Serviceumsätze im Fokus – Voraussetzungen und Steigerung“

  1. Danke für diese entscheidenden Anregungen! Sie nennen die wichtigste Grundlage für das Management der Services als Business. Erst durch ein systematisches „Buchen“ der Umsätze lassen sich auch in Verbindung mit zuzurechnenden Kosten die Erträge der Services ermitteln. Hilfreich wäre, wenn diese Daten durch die Branchenverbände dann auch überbetrieblich zur Yerfügung stehen und somit das Service Geschäft auf „Augenhöhe“ mit dem Produkt Geschäft kommt.

Kommentare sind geschlossen.