Smart Services im Einsatz – wann und wo immer sie benötigt werden

Branchenspezifisch befindet sich die smarte Servicewelt offenbar in unterschiedlichen Entwicklungsphasen – geht man von den Erkenntnissen der Accenture GmbH aus, die als „Empfehlungen für webbased Services“ dokumentiert sind. Demnach sind Smart Services im Handel und in den Medien bereits weit fortgeschritten, im frühen Entwicklungsstadium befinden sich die Energiebranche und die Produktion, und das Mittelfeld wird von Mobilität und Gesundheit besetzt.

Smart Services – für die smarte City

Smartes Denken resultiert in smarte Lösungen und smarte Dienstleistungen – etwa, wenn es um die „Smart City“ geht, die sich als hochkomplexes Gebilde aus smarten Elementen darstellt. Keine Frage, dass hierzu im Vorfeld auch normungsspezifische Aktivitäten gefragt sind, bezogen auf die Bereiche: Gebäude und bauliche Infrastrukturen, Sicherheit und Schutz, Mobilität, Energie, Information und Kommunikation (IKT), urbane Prozesse und Organisation, Produktion sowie Logistik. Das Konzept zur Smart City steht jedenfalls bereit: DEUTSCHE ROADMAP SMART-CITY-NORMUNG

Smart Services – für smarte Produktionsstätten

Die intelligente Kommunikation zwischen Maschinen, Anlagen und Subsystemen resultiert in eine kontinuierliche Information über den Status von Produktionszyklen. Gemäß definierten logistischen Prozessen können etwaige Störungen umgehend erkannt und behoben werden. Intelligentes Automatisieren sorgt für die Integration von Robotik – die Einsatzdauer von Maschinen wird erhöht, indem Roboter die automatisierte Handhabung und Bereitstellung von Teilen und Material rund um die Uhr ermöglichen. Insgesamt wirkt sich das wirtschaftliche Szenario motivierend auf Unternehmen aus, die Produktion durch intelligente Services effizienter zu machen, die Produktqualität zu erhöhen und so die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

Smart Services – für das smarte Heim

Intelligente Systeme und Geräte aller Art sollen zum Alltag gehören – auch die Gebäudesteuerung, einschließlich der intelligenten Heimvernetzung. Fokussiert wird ein modernes Energiemanagement, also die Vernetzung von Photovoltaik-Anlage, Energiespeicher und Heizung. Hinzu kommt die Hausautomation, also die automatische Fern-Steuerung von Beleuchtung, Fenstern, Jalousien, Heizung oder der Alarmanlage. Insbesondere der VDE propagiert das smarte Home – und ist bemüht aufzuzeigen, wie hierbei auch Sicherheit und Datenschutz gewährleistet werden können.

Smart Services – für smarte Verkehrswege

Ein herausragendes Beispiel hierzu sind kooperative Technologien, die geeignet sind, den Verkehrsfluss zu verbessern, mehr Sicherheit zu bieten und negative Umweltauswirkungen des Verkehrs zu verringern. Zentrale Datendrehscheibe ist eine Verkehrsmanagementzentrale – sie überblickt die aktuelle Verkehrslage aufgrund der von Kontaktschleifen auf der Autobahn übermittelten Fahrzeugpositionen. Von Fahrzeugen, die unterwegs sind, werden Warnmeldungen zu Störungen aufgenommen und an digitalen Informationstafeln und Schilderbrücken angezeigt – für die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer: Cooperative Vehicle-Infrastructure Systems.

Smarte Services – für smarte Kliniken

Im Krankenhausbetrieb erweist es sich bereits als ausgesprochen smart, wenn ein Ortungssystem für die mobil genutzte Medizintechnik zur Verfügung steht. Auch gilt es, gesundheitsspezifische Daten so zu generieren, dass eine immer zuverlässigere Entscheidungsgrundlage im Sinne von Patienten möglich ist. Vor diesem Hintergrund werden auch tragbare medizinische Geräte immer wichtiger, die in der Lage sind, kontinuierlich mit den behandelnden Ärzten zu kommunizieren. Smarte Services resultieren auch aus der Erwartung, dass für die zukünftige medizinische Versorgung vorraussichtlich immer weniger Personal zur Verfügung steht – also mehr intelligente Services für Selbstdiagnose und Selbstmedikation der Patienten erforderlich werden.

Zusammenfassung
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Smart Services im Einsatz - wann und wo immer sie benötigt werden
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Smart Services sind überall im Einsatz: in der City, in den Produktionsstätten, im privaten Heim, auf den Verkehrswegen und in den Kliniken - und trotzdem noch nicht in allen Branchen adäquat genutzt.
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