Wertschöpfung – Support für mehr Kundenorientierung

Produkte und Dienstleistungen müssen einen Wert für Kunden darstellen, um akzeptiert zu werden. Um solche Werte zu generieren, sind nicht nur besondere Anstrengungen erforderlich: vielmehr müssen auch smarte Methoden eingesetzt werden, die auf eine “echte Wertschöpfung” abzielen und dabei auch “gegen Verschwendung” gerichtet sind; ohne dabei den fast schon inflationär eingesetzten “Ruf nach Nachhaltigkeit” zu bemühen. Das Lean Management hat die Wertgenerierung aus Kundensicht entdeckt; und stellt fest, dass ein entsprechendes Verständnis im Bereich innovativer Aktivitäten noch “drastisch unterrepräsentiert” ist. Kundennutzen soll über ein Wertesystem spezifiziert und entsprechende Produkte in ihren Strukturen, Architekturen und Merkmalen definiert und effizient gestaltet werden.

Wertschöpfung – die Ausrichtung

Das Lean Management Summit der Aachener Management Tage an der RWTH Aachen gibt vor, wie mehr Kundennutzen und Wertschöpfung mit weniger Aufwand realisiert werden kann; insbesondere zählt hierzu:

  • die Innovationsstrategie zu priorisieren;
  • Innovationen zu strukturieren;
  • Innovationsprozesse zu synchronisieren;
  • die Qualität administrativer Abläufe und Ergebnisse zu steigern,
  • Produktlebenszyklen zu steuern.

Wertschöpfung – die Kommunikation

Der Wert von Produkten und Dienstleistungen muss kommuniziert werden; und das geschieht immer mehr über das Social Media Marketing: eine hervorragende Möglichkeit, um auf Kundennutzen aufmerksam zu machen. Allerdings gelingt es noch nicht jedem Unternehmen, mit diesem Tool richtig umzugehen. Für den Einstieg postuliert der Bundesverband Digitale Wirtschaft 10 Tipps und schlägt vor:

  • auch im Social Media Marketing die Grundregeln der Kommunikationsplanung zu beachten;
  • konkrete Zielvorgaben festzulegen,
  • das Targeting zu nutzen;
  • die Bedürfnisse und Wünsche der Zielgruppe im Blick zu behalten;
  • Kreativität zu beweisen;
  • die richtige Art und die richtigen Orte der Ansprache auszuwählen;
  • den Kampagnenerfolg zu messen und mögliche Wechselwirkungen zu überprüfen;
  • sich in der Erfolgsmessung für den richtigen Mix zu entscheiden;
  • auf die Erhebung relevanter Daten zur Erfolgsmessung zu achten;
  • die Erfolgsfaktoren von Social Media-Kampagnen zu berücksichtigen.

Wertschöpfung – das Wachstum

Ergänzend sind Unternehmen zu entlasten, damit mehr Kapazität frei wird für die individuellen Anstrengungen; so deklariert das der DIHK und richtet 71 Vorschläge an die deutsche Bundesregierung: ein kostenloses Wachstumspaket basierend auf Bürokratieabbau. Die umzusetzenden Aktivitäten – in Klammer die Position des Vorschlags – verteilen sich wie folgt:

Abbauen: überzogene Lärmschutzvorschriften (65)
Abgeben: Meldungen von Elektrogeräten, nur noch vierteljährlich (61)
Abschaffen: Bauabzugssteuer (40); Regelung zur Funktionsverlagerung (37); Unnötige gesetzliche Grundlage für Verbraucherinformationen (30); Verwendungspflicht des Formulars für die Einnahme-Überschuss-Rechnung (38)
Anheben: Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter, von 410 Euro auf 1.000 Euro (39)
Anpassen: Informationspflichten im Versicherungsrecht (71); Prüfpflichten bei chemischen Anlagen (58); Schwellenwerte beim Kündigungsschutz (10); Umsatzsteuerliche Kleinunternehmergrenze (33)
Anwenden: Einheitliche Regeln für Auswärtstätigkeiten (44)
Ausbauen: Elektronische Gewerbeanmeldung (26)
Ausgestalten: Elektronischen Entgeltnachweis (ELENA), sinnvoll (1)
Ausweiten: Zulässige Beschäftigungszeit für Jugendliche, moderat (21)
Befreien: Kleinstunternehmen von Jahresabschlusspflicht (41); Makler und Bauträger von Prüfpflichten (28)
Bereitstellen: Entsorgungsinformationen, nur auf Abruf (63)
Berücksichtigen: Dauerfristverlängerung bei zusammenfassender Meldung (36)
Beschleunigen: Plan- und Genehmigungsverfahren (64)
Beschränken: Erweiterte Informationspflicht im Fernabsatz auf Finanzdienstleistungen (67)
Bündeln: Informationspflichten bei der Gewerbeanmeldung (25); Meldepflichten im Lebensmittelhygienerecht (31); Verfahren der Fortgewährung des Gründungszuschusses bei Arbeitsagenturen (14)
Durchführen: Ärztliche Nachuntersuchungen nach entsprechender ärztlicher Anordnung (20)
Einführen: Anspruch auf kostenlose verbindliche Steuerauskünfte der Finanzämter (43); Ganzjährig anteiligen Urlaubsanspruch bei Ausscheiden aus dem Betrieb (9); Kleinmengenregelung bei der Registrierung von Elektronikgeräten (60); Volltextabfrage für Datenbestand der Umsatzsteuer-Identifikationsnummern, zeitnah pflegen (53)
Einschränken: Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit (6); Unternehmensbefragungen zu Umweltschutzkosten (59)
Einsetzen: Unabhängigen Ombudsmann für Streitfälle bei der gesetzlichen Unfallversicherung (15)
Entscheiden: Anträge auf Exportkontrollen, innerhalb von 6 Wochen (22)
Entschlacken: Arbeitsbescheinigung (2)
Ermöglichen: Befristete Arbeitsverträge für bis zu 4 Jahre (7); Erhebung der Einfuhrumsatzsteuer im Rahmen der Umsatzsteuererklärung (49); vierteljährliche Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung für Existenzgründer (34); Registrierung über nationale Meldestelle (52); Sozialversicherungsmeldungen und Beitragsnachweise bei zentralen Stellen (17); Flexibilisieren der Beschäftigungserlaubnis für Ausländer, räumlich (13)
Gestalten: Informationspflichten bei Telefonberatung, kundenfreundlich (69); Meldepflichten für Mini-Jobs, einfacher (11); Übernahme für Auszubildendenvertreter, freiwillig (19); Umlageverfahren U1, freiwillig (4); Unfallversicherung der Unternehmen, freiwillig (16)
Harmonisieren: Schwellenwerte von Steuer- und Handelsrecht (41)
Reduzieren: Umweltverträglichkeitsprüfungen (57)
Reformieren: Belehrungspflicht nach Infektionsschutzgesetz (29); Künstlersozialversicherung (18)
Regeln: Steuerfreiheit innergemeinschaftliche Lieferung mit vorgeschalteter Be- oder Verarbeitung, EU-weit (47)
Senken: Anforderungen an die Emissionserklärungen von Unternehmen (55)
Übergeben: AGVs bei Vertragsabschluss (70); Gesetzestexte bei Vertragsabschluss auf Kundenwunsch (66)
Vereinfachen: Arbeitszeitrecht umfassend (8); Dokumentationspflichten bei Verrechnungspreisen (45); Informationspflichten beim Betriebsübergang (12); Regelungen zur Beurteilung von Reihengeschäften (35); Vorsteuerabzug elektronischer Rechnungen (32); Warenlager beim ausländischen Kunden, steuerlich (46); Feiertägliche Fahrverbote für LKW, bundesweit (56)
Vereinheitlichen: Informationspflichten beim elektronischen Geschäftsverkehr (68); Reichweite des „Reverse-Charge-Verfahrens“ , EU-weit (50)
Verkürzen: Aufbewahrungspflichten für Steuerliche Betriebsprüfungen, spätestens 5 Jahre nach Veranlagungsjahr durchführen (42)
Vermeiden: Doppelangaben bei Umweltverträglichkeitsprüfungen (54); Negative Wirkung von Lieferunterbrechungen bei innergemeinschaftlichen Lieferungen (48); Überflüssige (Online-)Meldung von genutzten Ausfuhrgenehmigungen (24); Umsatzsteuerliche Doppelbesteuerung (51)
Verringern: Bürokratiekosten für Beherbergungsbetriebe (27)
Verzichten: Auf Abwasserabgabe (62)
Zurückverlegen: Stichtag für Abführung der Sozialversicherungsbeiträge (3)
Zusammenfassen: Normen des Arbeitsrechts (5)
Zusammenführen: Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und Operator Registration und Identification Number (23)

Wertschöpfung – die Individualität

Individueller Support kommt von diversen Consulting Unternehmen, die mit ihren Aktivitäten auf innovative, kundenorientierte Ergebnisse ihrer Mandanten ausgerichtet sind; hier eine Auswahl:

  • BBM Beratung Beteiligung Management GmbH: Tool-gestützte Analysen
  • HMC Heidelberg Management Consulting GmbH: Service-Optimierung
  • Karl-Heinz Sauter Services und Consulting GmbH: Remoteservice
  • Schuh & Co. GmbH: Komplexitätsmanagement
  • TRECON Managementberatung GmbH Klaus und Co. : After Sales Service