Wohnungsbau mit neuen Impulsen – Reaktion auf erhöhten Bedarf

Wohnungsbau
Wohnungsbau intensivieren

Es gibt erhöhten Bedarf an bezahlbarem Wohnraum – zu fördern über steuerliche Anreize. Hierzu gilt es, entsprechendes Bauland bereitzustellen, Wohnsiedlungen nachträglich zu verdichten, genossenschaftliches Wohnen zu stärken sowie serielles Bauen zu forcieren und Stellplatzverordnungen flexibler zu gestalten. Um den Bedarf rasch zu decken, sieht diese Wohnungsbau-Offensive 2016 insbesondere vor, die Bauordnungen zu harmonisieren sowie Normen, Standards und gesetzliche Anforderungen auf den Prüfstand zu stellen. Hiervon sind auch das Energieeinsparungsgesetz, die Energieeinsparverordnung und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz nicht ausgenommen – zu erwarten sind strukturelle Neukonzeptionen.

Wohnungsbau und die Eigentümerquote

Wer Wohnraum mietet, ist in der Regel durch die Flexibilität bestimmt, die eine Mietwohnung eben bietet. Hingegen gilt Immobilienbesitz gemeinhin als finanzielle Absicherung – aber auch als Statussymbol. Nach dem Zensus 2011 für Gebäude- und Wohnungsbestand in Deutschland, liegt die Eigentümerquote bei 45,9 % – entsprechend sind Mietwohnungen mit einem Anteil von 54,1 % bundesweit in der Überzahl.

Wohnungsbau – Interesse am Immobilienkauf

Für den Immobilienkauf lauten einschlägige Empfehlungen, praktische und rationale Aspekte in den Vordergrund zu stellen und nicht an der falschen Ecke zu sparen. Auch sollten Instandhaltungskosten realistisch geplant werden – mit Blick auf eine robuste Bauweise und deren „innere Werte“. Außerdem empfiehlt es sich, im Falle einer Geldanlage nicht das gesamte Vermögen zu investieren und ein niedriges Zinsniveau für eine höhere Tilgung zu nutzen. In jedem Fall sind vor dem Kauf sowohl der Preis als auch Lage, Ausstattung und Emotionen genau abzuwägen – nicht zuletzt ist die Nachbarschaft zu begutachten.

Wohnungsbau – Interesse an Mietwohnungen

In Deutschland wird Wohnraum gesucht und zwei Millionen Wohnungen stehen leer. Offenbar sind die Wohnungen nicht attraktiv genug oder befinden sich einfach am falschen Platz. Wohnungen in Ballungsräumen sind naturgemäß bevorzugt und von daher teuer. Ein entsprechend pragmatischer Wohnungsbau soll Abhilfe schaffen – etwa neue Stockwerke auf alte Häuser. Aber es geht um mehr:  Wohnen in der Stadt sollte ansprechender, sozialer, menschenfreundlicher und kreativer gestaltet werden.

Wohnungsbau – Flexible Verhältnisse

Immer mehr Menschen und Unternehmen benötigen Raum auf Zeit. Gesucht sind entsprechende Expatwohnungen, Monteurunterkünfte, möblierte Appartements, klassische WGs – aber auch Büroräume und Gewerbeimmobilien. Flexible Verhältnisse korrespondieren mit der zunehmend geforderten Mobilität in Wirtschaft und Gesellschaft.

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Wohnungsbau mit neuen Impulsen - Reaktion auf erhöhten Bedarf
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Der Wohnungsbau steht vor neuen Herausforderungen - flexible Antworten sind gefragt, also ansprechende, soziale, kreative und menschenfreundliche Lösungen.
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